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Handball 29.09.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - Wandsbeker TSV 21:21

Nach dem verkorksten Saisonstart wollten wir am Samstag unbedingt die ersten Punkte der jungen Runde holen. Gegner waren die Wandsbeker Concordia-Akteure, die mit einem Sieg und einer Niederlage gestartet waren. Vor der Partie stellten sich grundsätzlich ein paar Fragen: Wird es uns gelingen den ersten Sieg einzufahren? Wird auch Wandsbek qualitativ hochwertige Aufwärmmusik am Start haben? Sind die Duschen wieder kalt? Personell mussten wir auf Kevin und verletzungsbedingt auf Andi (Gute Besserung an dieser Stelle) verzichten. Flo gab im Tor seinen Einstand. Übrigens: Musik gab es keine.

Entgegen dem Trend der letzten Wochen verpatzten wir diesmal den Beginn der Begegnung. Beim 1:3 nach gespielten 7 Minuten war dann evtl. doch die Nervosität Pate unserer Aktionen. Dennoch fingen wir uns recht schnell und griffen nun besser ins Geschehen ein. Die Deckung stand stabil und Wandsbek kam nur über Einzelleistungen zum Torerfolg. Konkret die Nummer 23 beschäftigte uns doch einige Male. Im Angriff boten wir endlich mal eine ansprechende Leistung und agierten so, wie wir und der Coach sich das vorstellen. Clever, druckvoll und mit dem Auge für den freien Nebenmann. Einziges Manko war die wirklich ausbaufähige Effizienz vor dem Kasten. Der Wandsbeker Goalie wurde des Öfteren zum Helden geschossen. Über ein 7:4, 10:6 ging es mit 14:10 in die (Verschnauf-)pause.

Die Stimmung in der Kabine war gut. Ziel war nun natürlich die Konzentration hoch zu halten und nicht unnötig nachzulassen.

Doch leider: gesagt, getan. Es passierte genau das, was wir eigentlich verhindern wollten. Die Gäste schienen sich nun besser auf uns eingestellt zu haben in der Deckung, gleichzeitig ließen wir nun im Angriff all das vermissen was uns in der ersten Hälfte stark machte. Es fehlte fortan der Zug zum Tor. Keine zwingenden Aktionen in Richtung Tor, häufig falsche Entscheidungen und leider weiterhin einige Fehlwürfe. Nicht einmal die zahlreichen Überzahlsituationen konnten wir entscheidend für uns nutzen. So schmolz der Vorsprung langsam aber stetig und 10 Minuten vor Toreschluss stand es plötzlich unentschieden. Jetzt kam das Kopfkino ins Spiel und die Angst vor der Niederlage lähmte uns. 18:20 5,5 Minuten vor Ende. Der worst case war eingetreten. Noch zur Halbzeit eigentlich undenkbar. Doch nun zeigte unser SCE eine formidable Moral. Anderthalb Minuten noch zu spielen und mit 2 Tore im Hintertreffen. Wir schafften es tatsächlich noch auszugleichen. Fabi 2 knallte einen 7m-mit der Schlusssirene zum 22:22 ins Netz. Jubelstürme lösten das aber keineswegs bei uns aus. Zu groß saß die Enttäuschung über das hergeschenkte Spiel nach der guten Halbzeit 1.

Nichtdestotrotz sollten wir stolz auf unser Comeback zum Ende sein. Das zeigt, dass es in der Mannschaft stimmt und Aufgeben keine Option ist. Dennoch gilt es nun Wunden zu lecken und uns auf die nächste Aufgabe vorzubereiten. Die wartet nämlich erst am 26.10. auf uns. Da empfangen wir den TV Billstedt in der Sorbenstraße.

Ach so: geduscht wurde selbstverständlich kalt….

Spielfilm 1:2 (6.), 7:5 (16.), 14:10 (HZ), 16:13 (40.), 18:16 (48.), 18:20 (55.), 21:21 (60.)

Nur der SCE!

Handball 24.09.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: TH Eilbeck 2 - SCE 34:19

Schlag auf Schlag ging es für unseren SCE am Sonntag direkt weiter in der englischen Woche. Gegner war kein Geringerer als unser Stadtteilkompagnon vom THE. Es wartete ein dicker Brocken auf uns, doch wir waren gewillt alles rauszuhauen und uns den Sieg zu holen. Kurzfristig musste Fabi 2 passen, dafür feierte Nilas sein Comeback beim SCE. Willkommen zurück! Mit 11 Recken gingen wir an den Start.

Wie am Mittwoch ging es gut los für uns. Über ein 3:1 stand es nach knapp 10 Minuten 4:2 für uns. Unsere Deckung stand wirklich gut und ein, wie vor der Partie vorgenommen, geduldiges Angriffsspiel ergab für unseren SCE dieses starke Zwischenergebnis. In der Folge zeigten die Hausherren, dass sie gut in die Saison gekommen waren und zogen an uns vorbei. Zehn Minuten später hatten wir nur noch einen weiteren Treffer erzielt und der Gegner 8. Wer rechnen kann wird merken, dass wir etwas ins Hintertreffen geraten waren. Das ganze Spiel kippte wieder in Richtung des Gegners ohne dass wir uns einen großen Vorwurf machen konnten. Im Angriff fehlte lediglich die vorher gezeigte Cleverness und Geduld. Eilbeck machte es nun auch deutlich besser in der Abwehr. 11:16 zur Pause war dann ein Ergebnis, dass nicht gut, aber auch kein Weltuntergang darstellte.

Wir nahmen uns vor wieder an die gute Anfangsphase anzuknüpfen und dran zu bleiben.

Im Anschluss gelang es uns leider nicht das umzusetzen. Andi musste nach der Pause verletzt aufgeben und dezimierte die Variabilität im Rückraum. Wir waren fortan viel zu harmlos und torungefährlich. Der THE hatte wenig Mühe uns zu verteidigen, so ehrlich müssen wir zu uns selbst schon sein. Gleichzeitig schwanden die Kräfte und es mehrten sich die einfachen Fehler mit Gegentorfolgen. Ein Déjà-vu, welches an Mittwoch erinnerte. In der Deckung packten wir nicht mehr richtig zu und ermöglichten dem Gegner zu oft beste Einwurfmöglichkeiten. Dass wir uns am Ende ohne große Gegenwehr unserem Schicksal ergaben, ist menschlich, darf uns aber auch gegen diesen guten Gegner nicht passieren.

Die Chance zur Wiedergutmachung haben wir bereits am Samstag wieder. Da gastiert der Wandsbeker TSV am Steinhauerdamm. Wir sind heiß auf unsere ersten Punkte und wollen zeigen, dass wir es besser machen können als in den ersten drei Partien. Jetzt erst Recht!

Statement: zwei SCE-Akteure waren teilweise mit der THE-Mucke d’accor. Nun ist es raus…

Spielfilm 2:3 (6.), 7:5 (16.), 16:11 (HZ), 22:13 (40.), 26:15 (48.), 29:17 (54.), 34:19 (60.)

Nur der SCE!

Handball 19.09.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: HSV/Hamm 02 2 - SCE 25:13

In einer verlegten Partie vom Wochenende empfang uns der HSV aus Hamm am Mittwochabend zum Nachholspiel. An die letzte Saison hatten wir noch gute Erinnerungen, haben wir doch beide Spiele gegen Hamm gewonnen, eines davon an einem Mittwoch, das ist ja eh unsere Zeit. Der Abend begann mit der Aufwärmmusik der Heimmannschaft: mittelmäßig bis kacke. Naja Kevin gefiels^^ Wir mussten leider auf Müller verzichten, wurden aber von Dodi und Andre verstärkt. Danke, Jungs!!!

Unser SCE begann super clever und belohnte sich mit einem 3:1 nach 3,5 Minuten. Der Trainer forderte vorher da hin zu gehen wo es wehtut und das taten wir. Die Hammer hielten aber gut dagegen und es entwickelte sich ein packendes Aufeinandertreffen, in dem sich keiner gegenseitig etwas schenkte. 8:8 nach 17 Minuten ein ordentlicher Zwischenstand.  Warum erwähnenswert? Weil es den Wendepunkt für unseren SCE in dieser Partie darstellen sollte. Mit einem 0:6 Negativlauf bis zur Pause ließen wir abreißen.

Der Coach machte uns Mut unseren Stiefel weiter zu spielen und dann wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Wir starteten ganz gut, belohnten uns aber nicht. Mit einer Abwehrumstellung der Hausherren schon vor der Pause hatten wir aber so unsere Probleme. Das Torewerfen fiel uns nun nicht mehr so leicht und es häuften sich leider die einfachen Fehler wie Fehlwürfe vom 7m-Punkt, Ballverluste, bzw. Fehlpässe, woraus Hamm immer wieder zu TGs kam, brachen uns nun vermehrt das Genick. Am Ende wurde es bitter und wenn wir ehrlich sind, fehlten dann auch ein paar Körner. Das 25:13 mit Schlusspfiff fühlte sich scheiße an.

Wir haben uns definitiv selbst geschlagen, denn an einem guten Tag, können wir einen Gegner wie Hamm schlagen. Michael stellte ganz treffend fest: „Wir sind zu lieb“. Lasst uns böse werden. Am besten gleich am Sonntag, wenn wieder einmal das oberkrasse Stadtteilderby gegen den TH ansteht. Wir erwarten Pyro und Wasserwerfer vor der Halle, halt wie am Millerntor. Kommt vorbei um 19:15 Uhr am Steinhauerdamm.

Spielfilm 4:4 (6.), 7:7 (16.), 14:8 (HZ), 15:10 (40.), 20:12 (48.), 24:12 (54.), 25:13 (60.)

Nur der SCE!

Handball 09.09.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - HT 16 Hamburg 21:28

Nach harter und langer Vorbereitung und etlichen Trainingsspielen im Gepäck startete die Saison für unseren gelliebten SCE am Samstag gegen den HT 16. Über Sommer erlebten wir eine ungewollte Verjüngungskur, nichtsdestotrotz wollten wir eine gute Runde spielen und konnten mal wieder einige neue Gesichter dazu gewinnen. Der Saisonstart wurde ohne Volker, Christoph, Adler und Fabi 3, dafür mit Lukas, Ronald und Peter im Tor angegangen. Den Gegner kennen wir schon gut aus den Jahren zuvor. Somit war es angerichtet.

Der Beginn war eher schleppend, aber über ein 2:5 stand es 6:9 nach einer Viertelstunde. Auf Tuchfühlung, wie man so schön sagt. 4 Gegentore in Folge ließ es dann doch noch deutlich werden vor der Pause. Das 8:14 nach 30 Minuten war zwar kein gutes, aber kein unüberbrückbares Ergebnis.

Sollte sich jetzt die kräftezehrende Vorbereitung bezahlt machen? Wir wollten den Hebel umlegen und zumindest wieder so verkürzen, dass die Gäste ins Grübeln kommen.

Das gelang nur bruchstückhaft. Eine schläfrige Anfangsphase nach Wiederanpfiff machte unser Vorhaben schnell zunichte. Nach 6 Minuten flackerte ein 9:18 auf der Anzeigetafel. Spätestens jetzt ging es nur noch um Schadensbegrenzung.  Zwischenzeitlich sah es mit -10 Toren recht düster aus, doch die Moral stimmte und zum Abpfiff stand es „nur noch“ 21:28.

Den Saisonstart haben wir uns definitiv anders vorgestellt, doch nun heißt es Mund abputzen und auf das nächste Spiel vorbereiten. Das findet statt am Mittwoch, den 18.09. zur besten Primetime um 20:15 unter dem Motto „auswärts daheim“ am Steinhauerdamm. Das darf sich keiner entgehen lassen.

PS: Wie viele Phrasen hast du gezählt, Coach?

Spielfilm 1:3 (6.), 6:10 (16.), 8:14 (HZ), 11:19 (40.), 14:23 (48.), 18:27 (58.), 21:28 (60.)

Nur der SCE!

Handball 01.04.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - Walddörfer SV 16:37

Das letzte Saisonspiel begann so wie die Rückrunde im Ganzen war. Arge Personalengpässe führten wieder dazu, dass unsere supercoole Eilbeker Handballgemeinschaft mit wenigen Akteuren in der Halle dastand. Als letzter Gast präsentierte sich der Walddörfer SV, Tabellendritter, im heimischen Steinhauerdamm. Für beide ging es um nichts mehr, aber am Ende wollten wir nochmal alles raushauen. Mit Nick waren wir zu Acht.

Von Anfang an zeigte der WSV uns den Weg auf und der führte nicht zu zwei Punkten. 1:6 hieß es nach 6 Minuten. Der Gegner war schnell auf den Beinen und hatte einen brandgefährlichen Halblinken. Wir waren träge und nicht aggressiv genug. Ergo 1:6. Danach waren wir allerdings im Spiel und hatten uns besser auf die 5:1-Deckung des Kontrahenten eingestellt. Das 7:10 nach 18 Zeigerumdrehungen zeigte, dass wir durchaus mithalten konnten. Die Deckung präsentierte sich jetzt sattelfester und im Angriff agierten wir konsequenter. Wie so oft in dieser Spielzeit brachen wir aber mal wieder ein. Ein 0:7-Lauf bis zur Pause führte schon eine kleine Vorentscheidung herbei.

Wir nahmen uns vor wieder an das starke Mitteldrittel in Halbzeit 1 anzuknüpfen und stellten unsererseits auf eine 5:1-Deckung um.

Die Renaissance gelang uns leider nicht wie erhofft. Der WSV baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Wir lieferten die Gegentore dann auch frei Haus. Unnötige Ballverluste und verworfene Bälle landeten im hohen Bogen vor Volkers Kasten. Jetzt wäre die Zeit für den einen oder anderen Wechsel gekommen, aber nun ja, das war halt nicht drin. Doof gelaufen. In dieser Phase gelang es uns selten die sich uns bietenden Chancen zu nutzen. Wie beim Ping-Pong kam der Ball sehr schnell auf unsere Hallenseite zurück. Noch weniger ruhmreich benahmen sich im Übrigen Teile der Gästefans (#pöbeln). Das war der starken Vorstellung der Walddörfer nicht würdig. Am Ende war es leider wieder ein deutliches Ergebnis gegen unseren SCE.

Am Ende des Tages konnten wir uns aber über einen souveränen 7.Platz freuen. Früher hätte das allemal für den UI-Cup gereicht. Sicher hätte es gerade gegen Ende der Saison besser laufen können, aber wir haben aus dem, wie sich die Situation jeweils ergab, das Beste daraus gemacht und das war der Klassenerhalt.

Mit sage und schreibe 28 eingesetzten Akteuren dürfte der SCE einen neuen Vereins-Rekord in der Handballsparte aufgestellt haben. Ein klares Indiz dafür, dass wir personell sehr schwach auf der Brust waren. An dieser Stelle nochmals ein fettes Dankeschön an die zweiten Herren ohne dessen Hilfe die Saison ganz sicher im Abstieg gemündet wäre.

Weiterhin bleibt festzuhalten, dass wir ein riesengroßer Fan von Serien sind. Beweise?

September: 2 Unentschieden zu Beginn der Saison

September – November: 5 Niederlagen am Stück

Dezember – Februar: 5 ungeschlagene Partien am Stück (ein Remis und 4 Siege, darunter der legendäre Erfolg gegen den THE mit 7 Recken)

Februar – März: 6 Niederlagen am Stück

Spielfilm 1:6 (6.), 7:10 (18.), 7:17 (HZ), 10:23 (40.), 13:29 (50.), 14:32 (54.), 16:38 (60.)

Bis zur nächsten Saison! Nur der SCE!

Handball 29.03.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: AMTV Hamburg 3 - SCE 35:20

Der Auftritt beim AMTV sollte für uns die endgültige Rettung bedeuten. Eine personell gut aufgestellte Truppe des SCE fand sich in der Halle Schierenberg ein. Lediglich Rolli und Kevin mussten passen. Dafür waren Falk, Amr, Nick, Tarek und Lasse dabei. Das letzte Auswärtsspiel der Saison konnte losgehen.

Der Beginn unseres SCEs war von Nervosität und vielen Fehlern geprägt. Dennoch führten wir mit 4:3 nach elf Minuten. Das sollte allerdings die letzte Führung an diesem Abend sein. In der Deckung war der berühmte Biss nicht zu sehen. Wir hatten Glück, dass die Gastgeber das Tor nicht trafen. Im Angriff klappte gar nichts mehr. Der AMTV fischte uns den einen oder anderen Ball weg und zu allem Überfluss kamen leichte Fehler hinzu. Bälle flogen ins Aus oder neben das Tor. Das 13:5 zur Pause spiegelte das Spielgeschehen gut wider. 5 eigene Tore waren wirklich extrem schwach, aber wie gesagt, das ging in Ordnung.

Völlig ausgewechselt kamen wir aus der Halbzeit. Das war die Theorie, denn Fakt ist, dass sich wenig änderte nach Wiederanpfiff. Offenkundig wurde auch der Unterschied in der Puste der A-Jugendlichen des AMTV und den (älteren) Herren vom SCE. Wir luden die Hausherren zu vielen ersten Wellen ein und ergaben uns dem Schicksal. Der Abstand wuchs bis zum Ende auf 15 Tore heran. Das war in der Höhe leider auch verdient. Das einzig Positive war Nick, der in der Schlussphase bewies, dass er zu Recht von Cedric nominiert wurde. Offensiv war das heute allerdings goar nix und mündete in viel zu vielen einfachen Toren des AMTV. Die 35 Gegentore resultierten eher aus der schwachen Offensive.

Das Resultat war natürlich eine echte Enttäuschung, hatten wir uns doch gegen einen direkten Konkurrenten viel vorgenommen. In dieser Form konnten wir aber nicht erwarten 1 geschweige denn 2 Punkte mitzunehmen. Zum Glück verloren die beiden anderen Teams in der Tabelle hinter uns und spielten für uns. Der direkte Abstieg ist somit, 1 Spieltag vor Ende, vom Tisch. Immerhin.

Das Saisonfinale am Samstag gegen den Walddörfer SV wird somit ein Kampf um die viel zitierte goldene Ananas. Aber wir lieben Obst und Vitamine und wollen uns vernünftig aus der Saison verabschieden.

Spielfilm 3:4 (12.), 9:4 (19.), 13:5 (HZ), 21:9 (41.), 28:14 (50.), 31:15 (54.), 35:20 (60.)

Nur der SCE!

Handball 08.03.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: HT 16 Hamburg - SCE 34:19

Am Samstagabend fanden sich 9 SCE-Akteure in der Sorbenstraße ein, um auswärts bei HT16 zu bestehen. Nach zuletzt teils heftigen Pleiten wollten wir wieder in die Erfolgsspur zurückfinden, doch die Personaldecke war abermals mehr als dünn. Micha, Stefan, Ronald und Peter unterstützten uns, hatten aber schon eine Partie vom Nachmittag in den Knochen. Herrmann machte Cedrics Ansprache dann auch gleich in 2 Sekunden zunichte. O-Ton: „Von euch erwartet heute keiner etwas…“ Rumms, das hat gesessen. Wir nahmen es mit Humor :-) Als wir merkten, dass der Gegner nur zu 7 antrat, keimte etwas Hoffnung auf.

Diese verflog recht schnell nach dem Anpfiff. Von Beginn an waren wir vom Kopf her nicht wirklich anwesend. Die Defensive ließ viel zu viel zu und meistens gaben wir nur Begleitschutz. Mehr als schwach, was wir in der ersten Halbzeit ablieferten. Offensiv war es zu Beginn gar nicht so schlecht, doch die Chancenverwertung war eines SCE nicht würdig. So stand es zur Pause folgerichtig und in der Höhe verdient 17:8 für die Hausherren.

Nach dem viel zitierten Pausentee wollten wir uns vernünftig verkaufen und die Partie seriös zu Ende bringen. Das gelang nur bedingt. In der Deckung blieben wir harmlos und hätten genauso gut mit Wattebäuschen nach dem Gegner werfen können. Volker war an diesem Abend wirklich die ärmste Sau. Im Angriff steigerten wir uns ein wenig uns speziell Müller drehte gegen Ende nochmals auf. Es war aber eben auch nur Ergebniskosmetik.

34:19 als Endergebnis war die harte Realität. Es hat einiges gefehlt. Aber jetzt heißt es den Kopf oben zu behalten und die letzten beiden Partien maximal fokussiert anzugehen, damit wir nicht noch in den Abstiegsstrudel reingesogen werden.

Ein echtes Endspiel erwartet uns zu unserer nächsten Begegnung am Sa, den 23.03. um 19:45 beim AMTV.

Spielfilm 5:2 (10.), 11:4 (18.), 17:8 (HZ), 21:11 (40.), 29:16 (50.), 31:18 (54.), 34:19 (60.)

Nur der SCE!

Handball 24.02.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - TV Fischbek 2 21:32

Es ging weiter Schlag auf Schlag für unseren SCE. Wir hatten das nächste Spiel vor der Brust. Diesmal besuchten uns die Fischbeker in der Hölle Sorbenstraße und wir wollten es mindestens genauso elanvoll angehen wie die Steppkes, die vor uns den Ball warfen. Natürlich wollten wir nach zuletzt zwei Pleiten wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und den direkten Tabellennachbarn am besten etwas distanzieren. Personell entspannte sich die Lage im Vergleich zu den beiden Wochenenden davor. Aber wir bedanken uns wieder einmal bei den 2. Herren über die Manpower (heute Tarek, Andre und Adler).

Der 1. Durchgang entwickelte sich ziemlich ausgeglichen, wenngleich die Spielanlage der Gäste etwas reifer erschien. Aber in SCE-Manier erzielten wir dennoch unsere Tore. Die erste kleine Delle erlebte unser SCE dann aber nach gespielten 11,5 Minuten. Die 8:5-Führung für Fischbek war aber nur ein kurzes Aufflackern von SCE-Schwäche. Rasch waren wir wieder dran und glichen aus und gingen wenig später sogar in Führung. Es ging jetzt hin und her. Fischbek nutzte seine Chancen nicht konsequent und wir erledigten im Angriff nun unsere Aufgaben. Es deutete sich in Halbzeit 1 aber schon an, dass die Defensive heute nicht funktionieren sollte. 14:15 zum Pausenpfiff.

Es hätte schlimmer kommen können und wir machten es zumindest nicht schlecht und waren dran. Es war alles offen. Weiter geht’s.

Mal wieder versemmelten wir den Start der 2. Halbzeit grandios. 5 schnelle Tore von Fischbek besiegelten unser Schicksal, auch wenn wir daran selbst Schuld waren. Denn an diesem Tag stimmte der Ehrgeiz und Kampf bei weitem nicht, um nochmals zurückzukommen. Im Gegenteil: schwaches Defensivverhalten, leichte Ballverluste mit anschl. TGs des Gegners sowie Ideen- und Kraftlosigkeit im Angriff mündeten in ein 21:32 mit Schlusspfiff.

Die zweite Hälfte war eine einzige Enttäuschung und am Ende gaben wir uns auf (#schlechteEinstellung). Das Ergebnis von 7:17 nach der Pause spricht Bände, unsere beiden Goalies bewahrten uns sogar vor Böserem. Und wäre das nicht schon schlimm genug, verletzte sich Dodi auch noch schwer am Finger. Gute Besserung an dieser Stelle! Letztlich waren wir von den 2 Punkten weit entfernt und konnten nur vor der Pause mithalten.

Die nächste Partie steigt „auswärts“ bei HT16 und zwar am Samstag, den 02.03. um 18:30 Uhr (Sorbenstraße).

Spielfilm 5:6 (10.), 10:10 (18.), 14:15 (HZ), 15:21 (40.), 18:26 (50.), 19:28 (54.), 21:32 (60.)

Nur der SCE!

Handball 11.02.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - HTS/BW96 Handball 4 14:17

Bei unserem Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft aus Halstenbek und Schenefeld waren wir wohl das erste Mal in dieser Spielzeit der Favorit vor dem Anpfiff. Die Gäste waren am Tabellenende und wir strotzten nach den letzten Partien vor Selbstvertrauen. Das war aber schneller weg als das Zählen der heutigen SCE-Akteure dauert. Wie letzte Woche waren wir wieder nur zu siebt. Mit Hilfe von Dodi, Amr und Ricardo (DANKE fürs Mitmachen) wohlgemerkt. Mit nominell 3 Kreisläufern war die positionstechnische Aufteilung leider etwas unausgewogen :-/ Wenn auch der Gast nur 8 Männer schickt, lässt sich erahnen, dass es kein attraktiver Tempohandballabend werden wird.

Nun denn, es ging los.  Der Beginn unseres SCEs ließ keine Wüsche offen. In gewohnter Leichtigkeit und Effizienz führten wir schnell mit 5:1 und konnten vom 4.Sieg in Folge träumen. In der Abwehr ließen wir nix anbrennen und hangelten uns über ein 8:4 weiter in Richtung Halbzeit. Auszeit von HTS/BW 96 (die steht etwas sinnbildlich für den berühmten Bruch in unserem Spiel). Zum Halbzeittee stand eine 9:7-Führung.

Das lief doch bisher ganz gut. Mit einer zusammengewürfelten Mannschaft hielten wir den Gegner gut in Schach und setzten offensiv das eine oder andere Highlight.

Nach Wiederanpfiff war es allerdings schnell vorbei mit der Herrlichkeit. Die SG Halstenbek/Schenefeld hatte den SCE-Code geknackt und stellte unsere Offensivbemühungen kalt. Außerdem machte sich bei einigen SCE-Gladiatoren die Lunge bemerkbar. Geschlagene 25 Minuten warteten wir auf Tor Nummer 10. Carsten brach den Bann bezeichnenderweise vom 7-Meter-Punkt. Die Gäste nutzen unsere Torallergie und warfen derweil 10 Buden. Aus einem 9:5 vor der Pause wurde also ein 10:15. Zu allem Überfluss wurde Dodi im Kasten unglücklich im Gesicht getroffen und erwies sich als spieluntauglich (Gute Genesung). Das hat uns gerade noch gefehlt, war Dodi doch mit etlichen Paraden auch dafür zuständig, dass es eng blieb. Zuschauer Tarek erklärte sich bereit ins Gehäuse zu gehen und er machte seine Sache wahrlich nicht schlecht. Noch 10 Minuten, normalerweise ist die Crunch Time eine SCE-Spezialität, doch nicht heute und nicht in unserer Verfassung. Carsten setzte am Ende noch zum Zwischenspurt an, doch im Endeffekt stand eine 14:17-Niederlage. Das Ergebnis lässt gut und gerne eine C-Jugend-Partie erahnen, doch es handelte sich tatsächlich um eine Erwachsenen-Begegnung.

Alles in Allem ein, aufgrund unserer grottenschlechten zweiten Hälfte, verdienter Sieg der HG H/S. Festzuhalten bleibt aber, dass wir mit nur 17 Gegentoren nie und nimmer als Verlierer vom Parkett gehen dürfen. Wir waren im Angriff an diesem Abend zu harmlos, um weiter auf unserer Erfolgswelle zu reiten. Als mildernder Umstand darf natürlich die Kaderzusammenstellung gelten. So ist Handball: letzte Woche lagen die 7 SCE-Athleten sich noch in den Armen, nun macht sich Ernüchterung breit. Aber was sagte Stepi noch: „Lebbe geht wieder“.

Die nächste SCE-Show findet am Sonntag in Eimsbüttel beim Tabellenführer statt! Anpfiff ist um 18:30 Uhr und wir könnten Unterstützung gut gebrauchen. Auf geht’s ihr SCE-Horden.

Spielfilm 5:1 (10.), 8:4 (18.), 9:7 (HZ), 9:9 (38.), 9:15 (50.), 12:16 (54.), 14:17 (60.)

Nur der SCE!

Handball 04.02.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - TH Eilbeck 2 21:19

Derbyzeit in Eilbek! Der geneigte Leser weiß, dass das nur bedeuten kann, dass unser SCE auf den TH Eilbeck trifft. Samstagabend war es wieder soweit. Vor Spielbeginn war die Favoritenrolle schnell verteilt. Einmal durchgezählt… 7. Mehr werden es nicht. Positiv gesehen, waren wir also vollzählig.

Am Anfang ließ der SCE das Bällchen gut laufen, nutze seine Torchancen allerdings (mal wieder) nicht. Ein 3:3 nach 6 Minuten war aber ganz ordentlich. Eine 2-Minute-Strafe ließ uns in der Folge etwas ins Hintertreffen geraten. Sollte der THE nun davonziehen? Nein, wir machten unserem Namen alle Ehre uns agierten superclever. Nicht so clever stellte sich Christoph gegen den Kreisspieler der Gäste an. Die Folge war die zweite Hinausstellung in nicht mal 20 Minuten. So kann man sein Fitnessproblem auch lösen :) Wer glaubte, dass der THE nun seine Qualität und Quantität ausspielen würde, sah sich getäuscht. Zwar stand es 3 Minuten vor der Halbzeit 8:13, doch unser SCE verkürzte noch vor dem Pfiff auf 3 Tore.

Die Hoffnung hier etwas Zählbares mitzunehmen war also noch vorhanden. Fazit in der Kabine: klasse Spiel bisher, weiter so.

Nach Wiederbeginn konnten wir sogar noch einen draufsetzen. Offensiv schmissen wir leider unnötigerweise einige Bälle weg, doch inklusive der letzten Minuten aus Halbzeit 1, kassierten wir erst nach 15 Minuten den 14.Gegentreffer. Die Abwehrleistung war mehr als herausragend. Volker steigerte sich im zweiten Durchgang nochmal und bildete mit der Deckung eine unüberwindbare Mauer. Naja ein paar Murmeln schaffte der THE schon noch im Tor unterzubringen. Aber nicht mehr viele. Vorne machten wir einfach das, was wir können und das machten wir gut. Die Gäste feierten ihr 14. Tor als hätten sie gerade die Meisterschaft gewonnen. Jetzt brach der SCE ein und der THE brachte seine PS aufs Parkett? Nope. Wir bleiben ganz cool und ließen weiter Cleverness walten. Rolli aka Iceman verwandelte einen zwischenzeitlichen 2-Tore-Rückstand mit 3 Treffern in Serie mal eben in eine (mehr als verdiente) Führung. Jetzt spielte der THE aber seine Klasse aus? Mitnichten. Es blieb ein spannendes Duell. Die Führung wechselte nun ein paar Mal. In der 54.Minute führten die Gäste mit 19:18. Unser SCE wechselte wieder in den „SuperClever-Modus“ und schwupps: wieder in Führung bei noch 4 Minuten Restspielzeit. Schlussoffensive vom THE? Nein und nochmals nein. Es sollte den Gästen nicht ein einziger Treffer bis Spielende mehr gelingen. Mit Kevins 21:19 30 Sekunden vor Schluss war der Heimerfolg-Drops gelutscht.

Wahnsinn! Mit 7 Akteuren und einem (zugegebenermaßen) heute schwachen Gast, feierten wir tatsächlich den 3. Erfolg nacheinander. Es war eine Willensleistung, vor allem in der Deckung. Im Angriff klappte natürlich nicht alles, aber wir holten das Beste raus. In ein paar Jahrzehnten wird es Musicals über diesen heldenhaften Erfolg geben (#DasWunderVonBern). Im Ernst: ein supercleverer Auftritt unseres SCEs.

Am Sonntag ist der HTS/BW96 zu Gast am Steinhauerdamm. Anpfiff ist um 18 Uhr und wir hoffen auf ein Fortbestehen unserer Erfolgsserie. Allez SCE!

Spielfilm 4:7 (12.), 7:9 (20.), 10:13 (HZ), 13:13 (39.), 16:15 (47.), 18:19 (54.), 21:19 (60.)

Nur der SCE!

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