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Fußball 04.11.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Fehlentscheidung bringt WSV den Sieg

15. Spieltag: Walddörfer SV - SC Eilbek II 2:0 (0:0)

 

Zum Abschluss der Hinrunde reiste Eilbek ins Volksdorfer Allhorn-Stadion, in dem der Walddörfer SV seine Heimspiele austrägt. Mit einigen Personalsorgen im Gepäck machte sich der Tross gen Norden, allein auf der Innenverteidiger-Position fehlten mit Appel, Rubin, Helm, Dahms, Marschler und Schürmann gleich sechs Alternativen, so dass der etatmäßige Linksverteidiger Frank Hagemann erstmals in der seiner langen Karriere im Abwehrzentrum verteidigte. Ebenfalls nicht mit an Bord war der beste Torjäger der aktuellen Saison, Florian Dittrich, der am Freitag in der ersten Mannschaft des SCE beim FSV Geesthacht zum Einsatz kam.

 

Die Elf von Trainer Akin erwischte den etwas besseren Start in die Partie und kam dem Führungstreffer in der Anfangsviertelstunde zweimal nahe. Nach einer Ecke von der linken Seite köpfte Mats Beckmann am langen Pfosten aus fünf Metern nur an das Außennetz, gleiches machte Maxime Wolbers nach einem Schnittstellenpass aus zehn Metern halbrechter Position. Doch auch Eilbek ließ sich offensiv nicht bitten und hatte zwei gute Einschussmöglichkeiten, Dahms kam freistehend nach einem Standard von rechts aus fünf Metern zum Abschluss, schoss aber drüber, ebenso wie Malte Cordes-Gebken, der eine Heinrich-Ablage aus elf Metern über das Tor schoss.

 

Wie erwartet versuchten die Walddörfer mit vielen Steilpässen die schnellen Angreifer Kaminski und Castro Caicedo in Szene zu setzen, Sager und Hagemann hatten aber guten Zugriff, zudem konnte Sechting einen Ball in die Tiefe weit außerhalb des Strafraums vor Kaminski abgrätschen. Beide Defensivreihen ließen nach etwa 25 Minuten in den letzten Metern gar nichts mehr anbrennen, so war Walddörfers Keeper Lasse von Germar nur bei Distanzschüssen von Dahms und Klanke per Freistoß gefordert und auf dem Posten. Auch Marcel Sechting konnte sich auszeichnen, Castro Caicedos Abschluss nach feiner Einzelleistung aus 23 Metern lenkte Eilbeks Schlussmann mit den Fingerspitzen zum Eckstoß. Der erste Abschnitt, der insgesamt ausgeglichen verlief, blieb somit torlos.

 

Aus den Katakomben kam der Eilbek in der Anfangsviertelstunde deutlich besser, Steffen Heinrich hatte fünf Minuten nach Wiederanpfiff die erste gute Gelegenheit nach einem Zuspiel von Feldmeier, doch aus 18 Metern war von Germar auf dem Posten. In der Eilbeker Druckphase traf Feldmeier die Querlatte, der Abpraller fiel von Germar direkt in die Hände. Auch Feldmeiers Versuch nach einer Ecke aus sieben Metern war nicht von Erfolg gekrönt. Die Walddörfer hatten derweil nur eine Kopfballchance durch Beckmann nach einer Ecke, doch bedrängt von Sager brachte dieser keinen Druck hinter den Ball und köpfte über das Tor.

 

Die Schlüsselszene des Spiels ereignete sich dann nach rund einer Stunde Spielzeit, nach einem Steilpass kamen Hagemann und Kaminski im Eilbeker Strafraum in den Zweikampf, Hagemann spitzelte den Ball klar zur Ecke, beim Schulter-Schulter-Laufduell kam der deutlich schmächtigere Kaminski zu Fall, zum Entsetzen aller entschied Schiedsrichter Rother auf Strafstoß, obwohl ihm sein erster Assistent per Funkverbindung ein klares „Ist nichts“ mitteilte. Auf keinem Planeten dieses Universums ist das ein Elfmeter. Finn Jacobi war das aber egal, vom Punkt traf der Mittelfeldspieler zur Führung, Sechting berührte den Ball zwar, kam aber nicht mehr entscheidend hinter die Kugel.

 

Aus dem Nichts in Halbzeit zwei also die Führung für die Hausherren, Eilbek musste mit zunehmender Spieldauer weiter öffnen und kam durch Bruchhäuser per Kopf zur Ausgleichschance, doch von Germar parierte auf der Linie. Einen der Konter in der Schlussphase schloss der junge Angreifer Johann Kaminski aus 22 Metern mit einem platzierten Rechtsschuss ins untere, linke Eck zum 2:0 ab. Für den SCE wollte der Ball nicht mehr über die Linie, auch in der Schlussminute brannte es im WSV-Strafraum nach einer Ecke lichterloh, aber mit vereinten Kräften bekamen die Walddörfer die Kugel nach wildem Gestocher aus der Gefahrenzone.

 

Die fatale Fehlentscheidung zum Elfmeter brachte den WSV in einem engen Spiel auf die Siegerstraße, Eilbek lässt mit der dritten Niederlage in Folge den Kontakt nach oben etwas abreißen.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Marius Bruchhäuser, Sören Sager, Frank Hagemann, Raphael Chuleck (72. Chahid Meskini) – Dennis Dahms, David Feldmeier, Malte Cordes-Gebken – Steffen Heinrich, Jonas Köpke, Adrian Klanke (61. Yassin Ahadi)

 

Tore:

1:0 Finn Jacobi (56., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Hagemann an Kaminski)

2:0 Johann Kaminski (82., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Vierle, Beckmann - Feldmeier

 

Schiedsrichter:

Niclaas Alexander Rother (Note 5) – Vor der Pause mit einer guten Partie, aberwitzig die Entscheidung zum Strafstoß, verlor danach auf beiden Seiten den Faden. Überhart die Verwarnung für Vierle.

 

Spielnote: 2,5

Gutklassige und ausgeglichene Partie, die durch einen krassen Aussetzer des Referees entschieden wurde.

Fußball 21.10.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Niederlage trotz Blitz-Start

13. Spieltag: Farmsener TV III - SC Eilbek II 2:1 (0:1)

 

Mit breiter Brust konnte der SC Eilbek II die Reise nach Farmsen antreten, zwei deutliche Siege festigten zuletzt einen Platz in der Spitzengruppe. Diese Serie sollte gegen Kellerkind Farmsen III beibehalten werden, doch wie so oft im Leben kam es völlig anders. Hansen, Rubin und Jerchel ersetzten beim SCE Heinrich, Tristan Dahms und Klanke im 433.

 

Die Vorzeichen deuteten auf einen Auswärtsdreier und Eilbek wurde seiner Favoritenrolle mit einem Blitzstart gerecht. Feldmeier bediente Mazohl auf dem linken Flügel, Jerchel scheiterte nach der Hereingabe noch an einem auf der Torlinie stehenden Verteidiger, Malte Cordes-Gebken drückte den zweiten Ball aus drei Metern über die Linie. Schon nach 63 Sekunden hatte der SCE zugeschlagen. Spielkontrolle resultierte aus der frühen Führung aber nicht, zu hoch war die Fehlerquote im eigenen Aufbau gegen motivierte, aber offensiv komplett harmlose Farmsener.

 

Viel zu selten fand Eilbek den Weg in den gegnerischen Strafraum, Dittrichs Hereingabe in den Rücken von Jerchel und Feldmeier zählte schon zu den größeren Highlights. Das Spiel verflachte im ersten Abschnitt völlig, die Torhüter Bohnhoff und Sechting waren nahezu beschäftigungslos. Ohne wirklich erwähnenswerte Szenen ging es in die Kabinen.

 

Auch nach dem Seitenwechsel war das Niveau sehr überschaubar, der SCE schaffte es als Tabellendritter nicht Dominanz auszustrahlen und den Gegner ins Laufen zu bekommen, Farmsen wurde nur durch Foits Kopfball-Aufsetzer nach einer Ecke gefährlich. So plätscherte das Spiel dahin, Hagemanns Freistoß ans Außennetz aus 20 Metern war die größte Torannäherung des SCE nach dem Seitenwechsel. Acht Minuten vor dem Ende erwischte Assistent Bastian Deichmann einen rabenschwarzen Moment, als er nach einem Steilpass die Abseitsposition von circa vier Metern von Florian Maßmann übersah, der lief allein auf das Tor zu und erzielte das 1:1.

 

Noch bitterer wurde es aus Eilbeker Sicht fünf Minuten später, denn Sven Rönfeldt zimmerte per Direktabnahme nach einer Ecke den abgefälschten Ball zum umjubelten Farmsener Sieg in die Maschen. Eilbeks mit Abstand schlechteste Saisonleistung wurde bitterböse bestraft, hier waren mehr Zähler eingeplant.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Haakon Hansen (90.+1 Marius Bruchhäuser), Genia Rubin, Sören Sager, Frank Hagemann – Dennis Dahms, David Feldmeier, Malte Cordes-Gebken (86. Maximilian Prominski) – Florian Dittrich (63. Adrian Klanke), Andreas Jerchel, Fabian Mazohl

 

Tore:

0:1 Malte Cordes-Gebken (2., Rechtsschuss, Jerchel)

1:1 Florian Maßmann (83., Rechtsschuss)

2:1 Sven Rönfeldt (88., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karte:

Maßmann, Foit – Dittrich, Sager, Dahms, Rubin, Cordes-Gebken

 

Schiedsrichter:

Christopher Gibbe (Note 4) – Lag bei diversen Zweikämpfen nicht immer auf einer Linie, übersah das deutliche Abseits beim 1:1.

 

Spielnote: 5

Viele Fehler und Ungenauigkeiten, wenig Torszenen.

Fußball 14.10.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: 4:0-Pflichtsieg gegen ETV III

12. Spieltag: SC Eilbek II – Eimsbütteler TV III 4:0 (2:0)

 

Mit ausreichend Selbstbewusstsein ging der SC Eilbek II nach der 7:1-Gala bei Croatia in das viertletzte Match der Hinrunde, Kontrahent war Aufsteiger ETV III. Beim SCE standen am Tag der Amateure erstmals der 18-jährige Adrian Klanke und Neuzugang Malte Cordes-Gebken in der Anfangself, Coach Torgau setzte wie schon in der Vorwoche auf ein 433, in dem mit Steffen Heinrich ein Linksfuß als Rechtsverteidiger begann.

 

Kaum war die Partie an der Fichtestraße verspätet angepfiffen worden, musste diese auch schon wieder unterbrochen werden. Bei Regen waren die Spieltrachten zu ähnlich, Eilbeks weiß-rot-weiß lies sich kaum von Eimsbüttels grau-rot-rot unterscheiden, so dass man sich nach fünf Minuten Spielzeit auf Eilbeker Seite entschied die grünen Trikots anzuziehen. Warum man allerdings als Gast-Mannschaft gegen Eilbeks vor der Saison gemeldetes Farbset ursprünglich sogar in grau-rot-weiß beginnen wollte, dürfte ein Eimsbütteler Geheimnis bleiben. Im optisch extravaganten grün-rot-weiß hatte Eilbek gegen mutig verteidigende Gäste zwar Feldvorteile, konnte sich aber kaum Chancen erspielen. ETVs Mann gegen Mann-Verteidigung über den gesamten Platz funktionierte zu Beginn gut, zudem war die Eilbeker Fehlerquote auf rutschigem Kunstrasen deutlich zu hoch.

 

Erst nach einer Viertelstunde kam Eilbek zu den ersten Abschlüssen aus der Distanz, Feldmeier und Heinrich stellten ETV-Fänger Klein aber vor machbare Aufgaben. Den Auftakt für Eilbeks starke Viertelstunde vor der Pause (bereits 11 Treffer) besorgte Dennis Dahms, der aus 22 Metern nur die Latte traf. Der SCE hatte den Spielaufbau mittlerweile umgestellt, die Innenverteidiger sollten mehr andribbeln und mit der ersten Aktion dieser Art ging Eilbek in Führung. Tristan Dahms dribbelte aus letzter Reihe, so kam Eilbek über Umwege in den Strafraum, wo Klanke Keeper Tobias Klein umkurvte und von der Grundlinie querlegte, Fabian Mazohl setzte sich im Fünfmeterraum durch und schob zum 1:0 ein.

 

Nur fünf Minuten später war Torjäger Sager wieder einmal zur Stelle und besorgte seinen bereits fünften Saisontreffer im achten Spiel. Damit egalisiert der Innenverteidiger seine persönliche Bestmarke aus den Saisons 2015/2016 und 2016/2017. Nach einem Eckstoß brachte Feldmeier den zweiten Ball ins Zentrum, Dennis Dahms verlängerte die Hereingabe und fand damit Sager, der zehn Meter vor dem Tor völlig alleine gelassen wurde und per Vollspann-Abnahme das 2:0 erzielte. Eilbek war vor der Pause gierig auf einen weiteren Treffer, aber Feldmeier grätschte nach einer Dittrich-Hereingabe knapp vorbei.

 

Zur Pause blieb es beim Zwei-Tore-Vorsprung gegen offensiv harmlose Gäste, und schon drei Minuten nach Wiederanpfiff war alles entschieden, denn Adrian Klanke zirkelte einen an ihn verursachten Freistoß aus 18 Metern über die Mauer ins Tor. Nach dem Treffer verflachte die Partie deutlich, für mehr Aufsehen sorgten die zahlreichen Marienkäfer, die Trainerbank und Zuschauer mehrfach wild um sich fuchteln ließen. Nach knapp einer Stunde konnte Malte Cordes-Gebken aus 16 Metern den Außenpfosten treffen, kurz darauf parierte Sechting die einzige ETV-Chance der gesamte 90 Minuten.

 

Eilbek verwaltete in der letzten halben Stunde das Ergebnis im Schongang und konnte kurz vor dem Ende den Schlusspunkt setzen. Der eingewechselte Gehrke eroberte das Leder tief in der gegnerischen Hälfte und erreichte mit seiner Hereingabe Florian Dittrich, der inzwischen auf die Mittelstürmer-Position rotierte Rechtsaußen grätschte in klassischer 9er-Manier die Kugel über die Linie. In einer einseitigen und langweiligen Partie bringt der SCE den Pflichtdreier sicher ins Warme und springt im Tableau auf Platz 3.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Steffen Heinrich (80. Genia Rubin), Tristan Dahms, Sören Sager, Frank Hagemann – Dennis Dahms (74. Sebastian Helm), David Feldmeier, Malte Cordes-Gebken – Florian Dittrich, Adrian Klanke (63. Adrian Gehrke), Fabian Mazohl

 

Tore:

1:0 Fabian Mazohl (34., Rechtsschuss, Klanke)

2:0 Sören Sager (39., Rechtsschuss, D. Dahms)

3:0 Adrian Klanke (48., direkter Freistoß, Rechtsschuss, Klanke)

4:0 Florian Dittrich (88., Rechtsschuss, Gehrke)

 

Gelbe Karte:

T. Dahms

 

Schiedsrichter:

Sven Femfert (Note 3) – Paar Ungenauigkeiten bei der Zweikampfbewertung, alles in allem ein solider Auftritt.

 

Spielnote: 4

Vor allem nach dem Seitenwechsel und dem frühen 3:0 flachte das Spiel deutlich ab.

Fußball 13.10.2019 von Tom Just

G-Junioren Ballspielgruppe 2014er: Neue Ballspielgruppe

Am 18.10.2019 startet das erste Training (16:00 bis 17:00 Uhr) der Ballspielgruppe (2014er). Trainingsort ist unsere Halle Schellingstraße direkt an unserem Fußballplatz. Die kleinen Ballspieler werden in dieser Zeit kleine und große Spiele kennenlernen mit und ohne Ball. So können sie spielerisch ihre motorischen Fähigkeiten trainieren und den fairen Umgang miteinander nach Regeln üben.

Anmeldungen zum Probetraining an:

                                                     just.fussball@posteo.de (Tom Just)  oder

                                                     0176 96145861 am Besten eine SMS

 

Fußball 30.09.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Hammonia siegt verdient an der Fichte

10. Spieltag: SC Eilbek II – VfL Hammonia 0:3 (0:1)

 

Dauerregen erwartete die Zuschauer an der Fichtestraße bei der Partie zwischen Eilbek und Hammonia, die in der Vorwoche mit einem 7:1 gegen VfL 93 ein großes Ausrufezeichen setzen konnten. Der SCE begann im 523 auf dem durch die Nässe schnell gewordenen Kunstrasen, musste aber schon nach etwas mehr als einer halben Stunde einen taktischen Wechsel mit Cordes-Gebken für Verteidiger Tristan Dahms vollziehen, da man bis dahin kaum Zugriff auf das Spiel bekam.

 

Die Gäste aus der Sternschanze begannen sehr forsch und schlossen nahtlos an ihrem Auftritt aus der Vorwoche an. Jonathan Dinse hatte die erste Schusschance der Partie aus der Distanz, den unangenehm zu parierenden Ball hielt Sechting sicher fest. Nach nicht einmal zehn Minuten war Sechting zum zweiten Mal gefordert und auf dem Posten, Möller blieb aus 17 Metern nur zweiter Sieger. Hammonias Führung nach einer Viertelstunde war nur folgerichtig und zudem ziemlich sehenswert. Dinse schmiss eine Fackel ab und fast vom rechten Strafraumeck traf der Mittelfeldspieler aus halber Drehung unhaltbar in den linken Giebel.

 

Eilbek kam gegen ein gut sortiertes Hammonia nur selten mit Tempo nach vorne, Ballbesitzzeiten beschränkten sich häufig auf die eigene Hälfte, so dass die erste Auswechslung mit einer Änderung der Grundordnung verbunden war. Cordes-Gebken nahm die Zehn im 4231 ein und sofort hatte Eilbek Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte und kombinierte sich besser nach vorne. Heinrichs Abschluss von der Strafraumgrenze wurde von Winkmann um den Pfosten gelenkt, der auch Hagemanns wuchtigen Distanzschuss über die Latte lenkte. Die mittlerweile gut sortierten Defensivreihen ließen nunmehr wenig Chancen aus dem Strafraum zu, eine der wenigen Gelegenheiten hatte Hammonias zentraler Angreifer Rathmann, der stark bedrängt von Prigann und Sechting aus spitzem Winkel nur rechts neben das Tor zielen konnte.

 

Der SCE kam etwas besser aus der Kabine und hatte seinerseits zwei gute Chancen durch Jonas Köpke, der zunächst eine Kopfballchance nach einem Freistoß vergab und kurz darauf aus halbrechter Position nur das Außennetz traf. Für Hammonia wirkte dies wie ein Weckruf, Jakob Fiedler und Bennet Möller kamen zu zwei Chancen im Strafraum, schossen aber jeweils deutlich über das Tor. Deutlich enger wurde es bei einem Freistoß von Dinse, der aus 17 Metern nur das Lattenkreuz traf. Eilbeks Hoffnung auf Punkte wurde 25 Minuten vor Ende der Stecker gezogen, Dinse spielte einen Pass in die Schnittstelle zum eingelaufenen Rathmann, der Sechting umkurvte und das 0:2 erzielte.

 

Dem Spiel fehlte nun die letzte Spannung, denn Hammonia war gegen den Ball sehr präsent und ließ bis auf Heinrichs Chance in der Schlussminute, die Winkmann parierte, nichts mehr zu. Stattdessen sorgte erneut Rathmann für den Schlusspunkt, erneut war der überragende Jonathan Dinse Ausgangspunkt für den Treffer. Einen strammen Freistoß des Hammonia-Spielmachers aus 25 Metern konnte Sechting mit Mühe und Not noch an die Latte lenken, den zweiten Ball bugsierte Rathmann aus fünf Metern gedankenschnell über die Linie.

 

Hammonia entführt die drei Punkte völlig verdient von der Fichtestraße und wird mit einer Bestätigung dieser Leistung ein dickes Wörtchen mit um die Fleischtöpfe sprechen.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Marius Bruchhäuser, Tristan Dahms (34. Malte Cordes-Gebken), Sven Prigann, Sören Sager, Frank Hagemann – Dennis Dahms, David Feldmeier – Steffen Heinrich, Jonas Köpke (80. Maximilian Prominski), Florian Dittrich (72. Adrian Gehrke)

 

Tore:

0:1 Jonathan Dinse (15., Rechtsschuss)

0:2 Jan-Hendrik Rathmann (66., Rechtsschuss, Dinse)

0:3 Jan-Hendrik Rathmann (78., Rechtsschuss, Dinse)

 

Gelbe Karte:

Feldmeier

 

 

Schiedsrichter:

Timo Rehder (Note 1,5) – Angenehmer Auftritt mit äußerst geringer Fehlerquote.

 

Spielnote: 2

Gutes technisches Niveau, viele Torszenen auf schwierigem Geläuf.

Fußball 23.09.2019 von Guenter Ladewig

1.A Junioren (2002/2003): 3. Spiel, dritte Niederlage.

Die Träume vom Aufstieg sind durch die 6:1 Niederlage gegen Lokstedt endgültig ausgeträumt. Auch diese Niederlage zeigt, wo es bei uns hapert. Wir fangen Gegentore beim Versuch eines ruhigem Spielaufbaus. Dabei passieren zu viele Fehler, im Passspiel und der "Arbeit" gegen den Ball bei Ballverlusten. Wir haben in dieser Runde noch 3 Spiele, sind aber im Pokal in der 3. Runde. Vielleicht können wir uns in diesem Wettbewerb schadlos halten. Nächstes Punktspiel: Dienstag 1.10. um 18.00 Uhr gegen Altona 93 bei uns an der Fichte.

Fußball 23.09.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Erneut Führung verspielt - wieder nur 1:1

9. Spieltag: SV Barmbek - SC Eilbek II 1:1 (0:1)

 

Das fünfte Auswärtsspiel der Saison führte den SC Eilbek II an den kleinen Grandplatz an der Meister-Francke-Straße. Dort ist der SV Barmbek beheimatet, den der im Kreta-Urlaub verweilende Trainer Kallenbach aus dem Vorraum der Pathologie holte und zu einem stabilen Kreisligisten geformt hat. Beim SCE gaben Tristan Dahms und Jonas Köpke ihr Debüt in der Anfangsformation, zudem gab es mit Prigann und Hagemann zwei Wechsel auf der Außenverteidiger-Position.

 

Wie befürchtet entwickelte sich ein klassisches Grand-Spiel mit vielen Zweikämpfen und wenig kontrolliertem Spiel. Die letzten drei Spiele auf dem Untergrund hatte der SCE allesamt verloren, gegen die heimstarken Barmbeker stellte man sich auf kein leichtes Unterfangen ein. Die erste Gelegenheit der Partie gehörte dem SVB, Zanis Distanzschuss konnte Sechting nicht festhalten, Tristan Dahms beförderte das Leder aber aus der Gefahrenzone. Eilbek tat sich mit der Spielkontrolle schwer, zu selten konnten Bälle im vorderen Bereich gehalten werden und das vom Kunstrasen gewohnte schnelle Spiel war nicht möglich.

 

So dauerte es rund 25 Minuten bis zur ersten Eilbeker Chance, die Köpke aus halbrechter Position auch gleich ins Netz beförderte, doch zuvor war der Angreifer mit der Hand am Ball, weshalb das Tor nicht zählte. Mit fortschreitender Spieldauer bekam der SCE das Geschehen etwas besser in den Griff, Feldmeiers Abschluss aus zwölf Metern konnte noch geblockt werden. Ansonsten präsentierten sich die Abwehrreihen beider Teams sehr sicher und ließen das runde Leder nur selten in den Strafraum kommen, zumeist brachten sich die Angriffsseiten aufgrund technischer Unzulänglichkeiten oder dank Fehlpässen selbst um die Chancen. Erst zwei Minuten vor dem Seitenwechsel gab es die erste Großchance der Partie, Lammert nahm einem Verteidiger an der Strafraumgrenze den Ball vom Fuß, umkurvte Barmbeks Schlussmann und legte quer für Jonas Köpke, der aus sechs Metern zum 0:1 einschoss.

 

Bis zur Pause gab es bereits fünf gelbe Karten, die der unsichere Schiedsrichter Kleen aus seiner Brusttasche zückte. Seine Leistung setzte er nach einer Stunde fort, denn nach einer Freistoßflanke zeigte Kleen auf den Elfmeterpunkt. Arif Aydin hatte sich laut schreiend im Strafraum selbst zu Fall gebracht, Kleen belohnte diese Flugeinlage mit einem Strafstoß, den Maurice Douce sicher verwandelte. Nach dem Ausgleich kamen mit Klanke und Meskini noch zwei frische Offensivkräfte auf Eilbeker Seite, um einen möglichen Dreier einzufahren. Doch Klankes Distanzschuss faustete Kim-Dominik Prell sicher aus dem Strafraum, ein weiterer Abschluss des Youngsters wurde aus aussichtsreicher Position geblockt. Fünf Minuten vor dem Ende hatte Dennis Dahms den Siegtreffer auf dem Fuß, ließ sich aber im Abschluss zu viel Zeit. Viel mehr sollte nicht passieren, zum dritten Mal in der Saison lässt der SCE nach einer 1:0-Führung Punkte liegen. Nach Spielschluss erhielt Spielmacher Lammert wegen Meckerns noch den gelb-roten Karton und fehlt im Heimspiel an Spieltag 10.

 

Wieder einmal hatte Eilbeks Gegner nur eine Großchance und nahm einen Punkt mit. Nach zwei Remis in Folge ist der SCE gegen den VfL Hammonia auf heimischem Platz gefragt.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Sven Prigann, Genia Rubin, Tristan Dahms, Frank Hagemann – Dennis Dahms, David Feldmeier – Florian Dittrich (73. Chahid Meskini), Artur Lammert, Steffen Heinrich (46. Fabian Mazohl) – Jonas Köpke (67. Adrian Klanke)

 

Tore:

0:1 Jonas Köpke (43., Rechtsschuss, Lammert)

1:1 Maurice Douce (61., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Feldmeier an Aydin)

 

Gelbe Karten:

Douce, Holbein, Aydin – Prigann, Heinrich, Köpke, Feldmeier

 

Gelb-Rote Karte:

Artur Lammert (90.+1, Meckern)

 

Schiedsrichter:

Kai Kleen (Note 5,5) – Wedelte mit Karten in einer fairen Partie nur so um sich, hatte keine Linie und fiel auf Aydins billige Schwalbe beim Strafstoß herein. Die Abstimmung mit den Assistenten war zudem sehr ausbaufähig.

 

Spielnote: 5

Viele Ungenauigkeiten, viel Gebolze, wenig Fußball.

Fußball 16.09.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Zwei Punkte in der Nachspielzeit verloren

8. Spieltag: SC Eilbek II – TuRa Harksheide II 1:1 (1:0)

 

Das vierte Heimspiel der Saison brachte dem SC Eilbek II einen bereits aus der Vorbereitung bekannten Gegner. TuRa Harksheide II nahm den Weg aus Norderstedt an die Fichtestraße auf sich und wollte den Sieg aus dem Vorbereitungsspiel bestätigen. Gegen das gefährliche Umschaltspiel der Gäste entschieden sich die SCE-Verantwortlichen für eine Fünferkette, in der Rubin den zentralen Part spielte.

 

Die Anfangsviertelstunde brachte viel Tempo mit leichten optischen Vorteilen für die Gäste im Mittelfeld mit sich, doch die Abwehrreihen hatten das Geschehen klar im Griff und so gab es bis auf einen Distanzschuss von Heinrich und einen Distanzschuss von TuRa keine Einschussmöglichkeiten. Das erste große Highlight gehörte dem SCE, Prominski schob einen Pass durch die Gasse auf Florian Dittrich, der blieb im Duell mit TuRas Schlussmann Spiller aber nur zweiter Sieger.

 

Die Harksheider wussten mit ihrem schnellen Kombinationsspiel im Zentrum zu gefallen, eine zündende Idee um hinter die letzte Eilbeker Kette zu kommen, gab es aber nicht. Halbchancen gab es stattdessen nur auf der Gegenseite, Bruchhäuser wurde nach einer Kopfballablage von Dittrich geblockt, ebenso kam noch ein Fuß von Dittrichs Abschluss nach Lammert-Flanke. Hochprozentiges gab es weiterhin nur hinter und neben der Eilbeker Bank, Lammerts Abschluss nach Dribbling von halb links schrammte zwar knapp am Tor vorbei, kann aber nicht als solche eingestuft werden. Den ersten Abschluss aus dem Strafraum hatte Harksheide nach etwas einer halben Stunde, doch der Angreifer bekam keinen Druck hinter den Abschluss aus halblinker Position, so dass Sechting nicht wirklich gefordert war.

 

Nach einer halben Stunde musste Eilbek bereits zweimal verletzungsbedingt ohne Gegnereinfluss wechseln, Prigann ersetzte Helm und Köpke feierte sein Debüt für Prominski in der Sturmspitze. Als bereits alle gedanklich schon in der Kabine waren, setzte sich Dahms am linken Strafraumeck per Dribbling durch und bediente den am langen Pfosten lauernden Bruchhäuser, der in der zweiten Minute der Nachspielzeit aus vier Metern die Führung besorgte. Einen Wiederanstoß gab es nicht, der umsichtige Spielleiter Biyikli beordete die Teams direkt in die Kabinen.

 

Waren die Ballbesitzanteile vor der Pause noch etwas mehr bei TuRa, so gelang es dem SCE nach der Pause und einem Wechsel der Grundformation auf 4231 deutlich besseren Zugriff zu bekommen und die Bälle früher zu erobern. Dies machte sich auch gleich in der Chancenqualität bemerkbar, Lammert schaffte es nicht die Kugel aus Hüfthöhe vom Fünfmeterraum nach Flanke von Feldmeier kurz nach dem Seitenwechsel über die Linie zu drücken. Aufregung gab es in der 50. Spielminute, denn der Eilbeker Anhang forderte vehement einen Strafstoß nach einem Handspiel, nach Heinrichs Flanke flog die Kugel an den angelegten Arm eines TuRa-Verteidigers, der locker herunter hängende Arm flog nach hinten weg, Biyikli gab der neuen Handspielregel nach zufolge zu Recht keinen Strafstoß für Eilbek.

 

Gefährlich wurde es im Harksheider Strafraum nach rund einer Stunde Spielzeit, Dahms und Lammert konnten aus zentraler Position noch geblockt werden, Feldmeier schoss den dritten Versuch binnen Sekunden von der Strafraumgrenze über die Latte. TuRa hatte bis auf einen Kopfball nach einem Freistoß aus Halbposition, der das lange Eck recht klar verfehlte, keine Abschlüsse, Prigann grätschte einen Konter im Strafraum ab, ansonsten war Eilbeks Sechszehner eine No-Go-Area. Eilbek verpasste es bei diversen Umschaltsituationen einen klaren finalen Pass zu spielen und flankte zu oft aus aussichtsreicher Position hinter das Tor.

 

So gab es unnötigerweise eine aufregende Schlussphase an der Fichte. Drei Minuten Nachschlag sollte es geben, nach 92:40 Minuten gab es nach vermeintlichem Foulspiel von Prigann Freistoß für Harksheide, Kapitän Eggelmeyer brachte das Leder von der rechten Außenlinie an den zweiten Pfosten, wo Rubin gegen vier Gegenspieler stand und der eingewechselte Jonas Wolter zum Ausgleich einschädelte. Doch damit war die Partie noch nicht vorbei, denn direkt nach dem Anstoß spielte Eilbek einen langen Ball in die Spitze, den TuRa-Keeper Spiller abfing und per langem Schlag den Gegenzug einläuten wollte. Schiedsrichter Biyikli pfiff die Partie ab, doch sein Assistent hatte zuvor bereits die Fahne gehoben, denn Spiller war mit dem Ball in der Hand aus dem Strafraum gelaufen. So nahm Biyikli nach Rücksprache mit seinem Assistenten den Abpfiff zurück, zeigte Spiller die gelbe Karte und gab Eilbek einen Freistoß an der Strafraumgrenze. Artur Lammert versuchte es in der mittlerweile 90.+7 mit einem Schuss in die Torwartecke, Spiller ließ den Ball prallen, dann konnte ein Harksheider den Ball aus dem Gefahrenbereich schlagen und der tatsächliche Schlusspfiff ertönte.

 

Eilbek behält Tabellenplatz 2, lässt hier aber eindeutig zwei Punkte liegen gegen einen spielstarken Gegner, der seinen einzigen gefährlichen Abschluss in der Nachspielzeit im Tor unterbringt.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Marius Bruchhäuser, Sebastian Helm (24. Sven Prigann), Genia Rubin, Sören Sager, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, David Feldmeier © – Florian Dittrich (86. Adrian Gehrke), Maximilian Prominski (31. Jonas Köpke), Artur Lammert

 

Tore:

1:0 Marius Bruchhäuser (45.+2, Rechtsschuss, Dahms)

1:1 Jonas Wolter (90.+4, Kopfball, Eggelmeyer)

 

Gelbe Karte:

Spiller

 

Schiedsrichter:

Hasan Biyikli (Note 2) – Unaufgeregt in der Spielführung, entschied in der einzigen kniffligen Szene korrekterweise nicht auf Strafstoß für Eilbek.

 

Spielnote: 3

Intensive Partie mit guten Ballstafetten, aber wenig Torraumszenen.

Fußball 09.09.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Arbeitssieg im Derby

7. Spieltag: USC Paloma III - SC Eilbek II 1:2 (1:1)

 

Personalnot herrschte im Derby an der Brucknerstraße beim SC Eilbek II, der seine Ersatzbank gerade einmal mit vier Spielern besetzen konnte. Zahlreiche Alternativen auf der Linksverteidigerposition waren verletzt oder im Urlaub, so dass Adrian Gehrke erstmals in seiner Karriere die linke Defensivseite bearbeiten musste. Das Nervositätslevel bei ihm lag vor dem Anpfiff nach eigener Aussage bei 8/10, Gehrke machte die linke Defensivseite aber dicht. In der Innenverteidigung verteidigte Helm an der Seite von Christoglou, für Sebastian Helm war es der zweite Startelfeinsatz in Folge, das gab es zuletzt im Oktober 2017.

 

Schon nach sieben Minuten Spielzeit ging Eilbek in Führung und das mit einem ziemlich einfachen Stilmittel. Prominski verlängerte einen Freistoß von Helm von der Mittellinie per Kopf in den Lauf von Tohme und der schoss volley ins kurze Eck ein. Die Choreographie der deutschen Nationalmannschaft am Vortag schien Tohme bei seinem ersten Saisontreffer beflügelt zu haben. In einer umkämpften Partie lagen die Großchancen beim SCE, der sich in der ersten halben Stunde den Vorwurf gefallen lassen musste, den Sack nicht zugeschnürt zu haben. So traf Florian Dittrich nach einem Traumpass von Bruchhäuser frei vor dem Tor nur den Innenpfosten, die zahlreich mitgereisten Gästefans hatten den Torschrei schon auf den Lippen.

 

Vor allem Palomas Schlussmann Timo Clausen war es zu verdanken, dass die „Tauben“ noch im Spiel waren, denn Dahms‘ Abnahme nach Flanke von Tohme lenkte Clausen sensationell über die Latte, ebenso wie wenig später eine abgefälschte Flanke vom eigenen Mitspieler. Die Spieler von Trainer Hekmat waren nur selten im Eilbeker Strafraum anzutreffen, Sulaiman wurde in aussichtsreicher Position von Dahms abgegrätscht, ansonsten gab es die Torszenen auf der anderen Seite. Innenverteidiger Böhm stibitzte dem einschussbereiten Dittrich den Ball vom Fuß, dann blockte Kapitän Kijas in höchster Not gegen Mittelstürmer Prominski. Quasi mit dem Pausenpfiff konterte Paloma nach einer Eilbeker Ecke, nach schwacher Kopfballrückgabe von Tohme an der Mittellinie traf Rechtsaußen Sulaiman zunächst nur den Pfosten, Mooren war beim Abpraller hellwach und bugsierte das Leder aus vier Metern über die Linie. Ein zu dem Zeitpunkt durchaus schmeichelhafter Ausgleich.

 

Deutlich ausgeglichener war das Spielgeschehen im zweiten Abschnitt, lange Zeit neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld und kamen bei nunmehr durchschnittlichem Tempo zu wenigen Abschlüssen. Erwähnenswert war bis Minute 70 eigentlich nur ein Paloma-Freistoß vom Strafraumeck, den Sechting im Torwarteck fliegend zur Ecke abwehrte. Eilbek reagierte auf das nunmehr zähe Spiel und wollte mit Schleeßelmann für Prominski neue Dynamik ins Spiel bringen, Dittrich rückte dafür vom linken Flügel in die Sturmspitze. Und der SCE hatte gleich darauf eine Doppelchance, doch Tohmes Abschluss wurde im Strafraum geblockt, Bruchhäusers Nachschuss ging über das Tor.

 

Lebenszeichen gab es auch vom USC, Veser köpfte eine Flanke vom umtriebigen Sulaiman aus neun Metern in die Arme von Sechting. Wenig später hatte Eilbeks Spielmacher Dehka einen Geistesblitz, seinen Steilpass erlief Dittrich und hob das Leder mit dem ersten Kontakt zum 1:2 in die Maschen. Welch ein wichtiges Tor für Eilbek, das aber um die Führung zittern musste, denn nach einer Ecke trudelte der Ball die Torlinie entlang, zum Glück stand kein Paloma-Spieler in der Nähe zum Ausgleich. Stattdessen setzte der SCE nach, Pedram Dehka köpfte eine Ecke von Tohme aus fünf Metern über die Latte, dann war es erneut Dehka, der nach Kurzablage von Dahms über das Tor schoss.

 

Manch einer fühlte sich in der Nachspielzeit an das Spiel in der Vorsaison erinnert, als Eilbek in der 90.+4 Minute den Ausgleich kassierte, denn der eingewechselte Zlotowski wurde an der Mittellinie freigespielt, hätte den Ball ins leere Tor schießen können, doch hatte dabei seine Hand im Spiel. Dieses Mal fing sich der SCE im Gegenzug keinen Treffer mehr, das 1:2 bedeutet den vierten Sieg in Serie und für den Moment war man Spitzenreiter in der Kreisliga 5, am Sonntag zogen die Hamburg Hurricanes dann aber doch noch vorbei.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Marius Bruchhäuser, Sebastian Helm, Chrisovalandis Christoglou, Adrian Gehrke – Dennis Dahms, David Feldmeier © – Kassem Tohme, Pedram Dehka (89. Fiete Damms), Florian Dittrich (90. Slawomir Zlotowski) – Maximilian Prominski (65. Dennis Schleeßelmann)

 

Tore:

0:1 Kassem Tohme (7., Rechtsschuss, Prominski)

1:1 Jan David Mooren (44., Rechtsschuss, Sulaiman)

1:2 Florian Dittrich (74., Linksschuss, Dehka)

 

Gelbe Karten:

Böhm – Dittrich, Prominski

 

Schiedsrichter:

Cengiz Kutlu (Note 3) – Sicherer Leiter in einer leicht zu leitenden Partie.

 

Spielnote: 4

Viel Arbeit, wenig Glanz und Gloria.

Fußball 08.09.2019 von Guenter Ladewig

1.A Junioren (2002/2003): Auswärtsniederlage gegen Sternschanze.

Auch im 2. Punktspiel dieser Runde konnten wir keine Punkte mitnehmen. Mit 6:3  Halbzeit 3:1 wurden wir von Sternschanze bezwungen.

Wir bekommen einfach zuviele Gegentore (25 in 5 Spielen). Da helfen auch die 16 selbst geschossenen Tore wenig. Wenn es uns nicht gelingt, die Abwehr zu stabilisieren, werden wir wohl nicht in die Aufstiegsrunde kommen, obwohl theoretisch noch alles möglich ist. Nächstes Wochenende ist für uns spielfrei, dann am 22.9. gegen Lokstedt. Wie sagte der Kaiser: Schaun wir mal.

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