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Fußball 02.09.2019 von Guenter Ladewig

1.A Junioren (2002/2003): Im Pokal läuft es besser.

Nach der bitteren 9:3 Heimniederlage gegen Teutonia am vorigen Wochende, konnten wir uns zumindestens etwas rehabilitieren. Mit 6:4 bezwangen wir Veddel United und sind damit eine weitere Runde im Pokal verteten. Während wir in den vorherigen Spielen immer in der letzten halben Stunde in den "Tiefschlaf" verfielen, nahmen wir diese "Auszeit" im gestrigen Spiel schon nach 6 Minuten 2:0 zurück. Erst in der 39. Min. kamen wir zum Anschlusstreffer. Dann Eigentor durch Veddel , 2:2 1. Min. später die 3:2 Führung für Veddel.Danach überschlugen sich die Ereignisse mit dem 3:3, 4:3, 5:3 Anschlusstreffer für Veddell 5:4 dann in der 90. Min. das 6:4 und 2 Platzverweise gegen Veddel.

In Zukunft muss es uns gelingen, das Mittelfeld in der Arbeit gegen den Ball zu verbessern und die zum Teil wirklich gut erspielten Torchancen noch besser zu nutzen.

Fußball 02.09.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Erneutes Tor-Spektakel an der Fichte

6. Spieltag: SC Eilbek II – KS Polonia 6:1 (2:0)

 

Der heimstarke SC Eilbek II empfing das Tabellenschlusslicht von der Finkenau, den KS Polonia. Eilbek-Coach Torgau musste seine Abwehrreihe auf drei Positionen umstellen, für Prigann (Urlaub), Hagemann (Kopfverletzung) und Appel, der auf der Bank geschont wurde, kamen Bruchhäuser, Helm und Heinrich in die Viererkette. Erstmals nach seiner im Trainingslager im Juni erlittenen Knöchelverletzung stand Vittorio Walter wieder auf dem Platz, zudem stand mit Malte Cordes-Gebken ein Debütant im Kader.

 

An der Fichtestraße stimmte das Tabellenbild mit dem Spielverlauf überein, denn der SCE nahm von Beginn das Heft des Handelns in die Hand und drängte den Gegner tief in die eigene Hälfte. So war es Dennis Dahms, der nach einer Eckballvariante den ersten Abschluss verzeichnen konnte. Doch wie aus dem Nichts hatte Adam Jakubowski nach einem Alleingang die Chance auf das 0:1, doch Sechting im Eilbeker Tor ließ sich nicht umkurven und nahm dem Angreifer das Leder vom Fuß. Stattdessen klingelte es eine Minute später auf der Gegenseite, erneut war ein Eckstoß Ausgangspunkt der Aktion, den zweiten Ball im Rückraum legte Lammert für Dahms ab, der per Vollspann-Unterschnitt über den Keeper zum 1:0 traf.

 

Die Führung spielte Eilbek voll in die Karten, der Druck auf das gegnerische Tor wurde weiter hochgehalten. Florian Dittrich zielte mit einer Direktabnahme etwas über das Tor, Rechtsverteidiger Bruchhäuser bei einem seiner vielen Offensivausflüge rechts daneben. Das polnische Abwehrbollwerk zeigte sich auch in der Folge nicht besonders stabil, Bruchhäuser schickte Dittrich auf dem rechten Flügel an die Grundlinie, dessen scharfe Hereingabe drückte der eingelaufene Feldmeier zum 2:0 über die Linie. Immer wieder war die starke rechte Seite Ausgangspunkt für die Angriffe des Tabellendritten, eine erneute Dittrich-Flanke traf Mazohl freistehend am Elfmeterpunkt nicht richtig mit dem schwachen Fuß, dann sorgte Mittelstürmer Walter mit einem feinen Chip vom Fünfmetereck für einen Lattentreffer. Dieses technische Kabinettstückchen hätte durchaus einen Treffer verdient gehabt und der SCE drückte und drückte auf die Entscheidung vor der Pause.

 

Heinrichs direkte Ecke fischte Sebastian Kempa noch aus dem bedrohten Eck, gegen Lammert und Walter war Polonias Keeper anschließend zweifacher Sieger im eins gegen eins. Das 3:0 ließ weiter auf sich warten, zumal auch Mazohls Nachschuss das Gehäuse verfehlte. Besonders skurril wurde es kurz dem Pausenpfiff, denn Dittrich war auf und davon und legte im Strafraum uneigennützig quer auf Walter, der statt einzuschießen noch den Keeper umdribbeln wollte und an diesem scheiterte. Die Gäste waren mit dem 2:0-Pausenstand mehr als gut bedient.

 

Erst fünf Minuten nach der Pause schien die Partie entschieden, denn mit viel Geschick kombinierte sich der SCE durch das Zentrum, am Ende der Passstafette legte Walter quer zu Lammert, der sein erstes Saisontor erzielte. Im direkten Gegenzug wirkte Helm bei einem langen Ball kurz orientierungslos, Polonias Toptorjäger Dunajski kannte keine Gnade und knallte das Leder vom linken Strafraumeck per Direktabnahme in den rechten Giebel. Schöne Bude! Der Treffer machte den Gästen aber zu Recht keine Hoffnung, sollte es doch die letzte Torchance auf ihrer Seite gewesen sein. Helm setzte mit einem feinen Diagonalball Dittrich in Szene, dessen Flanke schloss Walter mit dem ersten Kontakt ab, doch Kempa hielt den Schaden für den Aufsteiger in Grenzen.

 

 

Der mittlerweile eingewechselte Adrian Klanke traf mit einem Freistoß Sekunden nach seiner Einwechslung noch das hintere Torgestänge, dann warf sich Verteidiger Tomasz Sendor binnen fünf Sekunden in drei aussichtsreiche Eilbeker Torschüsse. Klanke war sein erster Saisontreffer auch nach einem Zuspiel von Artur Lammert nicht vergönnt, er zielte ebenso links vorbei wie sein Vorlagengeber wenige Minuten später. Das erlösende 4:1 folgte erst 20 Minuten vor dem Ende, Dahms spielte das Leder auf den linken Flügel zu Lammert, der in den Strafraum eindrang und dort schob Walter gekonnt im langen Eck ein. Nur eine Minute später jubelte Eilbek erneut, Dittrich eroberte den Ball auf der rechten Seite und bediente Walter, dessen Querpass verwertete Lammert per Beinschuss gegen Keeper Kempa.

 

Viele weitere Angriffe spielte Eilbek in einer nunmehr nicht immer geordneten Schlussphase nicht mehr sauber aus, dennoch gab es weitere Chancen. Heinrichs Distanzschuss aus 20 Metern flog gefährlich Richtung Winkel, doch ein eiserner Kopf wehrte zur Ecke ab. Bei einer 4 gegen 1-Überzahlsituation kam der SCE nicht zum Abschluss, ebenso nicht bei einer weiteren Aktion mit nur einem Verteidiger mehr. Das 6:1 sollte dennoch fallen, der eingewechselte Cordes-Gebken, der als erster Eilbek II-Spieler überhaupt eine eigene Facebook-Spielerseite (Grüße an AF14) betreibt, spielte einen Doppelpass mit Lammert und legte frei vor dem Tor Walters zweiten Treffer des Tages auf.

 

Eilbek fährt einen über 90 Minuten komplett ungefährdeten und hochverdienten Sieg ein, hält den Sechs-Tore-Schnitt bei Heimspielen (Spektakel!) und festigt Platz 3 in der Tabelle.

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Marius Bruchhäuser, Sebastian Helm, Sören Sager, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, David Feldmeier © (77. Tristan Dahms) – Florian Dittrich (73. Malte Cordes-Gebken), Artur Lammert, Fabian Mazohl (62. Adrian Klanke) – Vittorio Walter

 

Tore:

1:0 Dennis Dahms (15., Linksschuss, Lammert)

2:0 David Feldmeier (25., Rechtsschuss, Dittrich)

3:0 Artur Lammert (50., Rechtsschuss, Walter)

3:1 Adrian Dunajski (51., Linksschuss)

4:1 Vittorio Walter (70., Rechtsschuss, Lammert)

5:1 Artur Lammert (71., Rechtsschuss, Walter)

6:1 Vittorio Walter (80., Rechtsschuss, Cordes-Gebken)

 

Gelbe Karten:

Helm, Klanke – Rzymski, Dunajski, Jakubowski

 

Schiedsrichter:

Christoph Moll (Note 2) – Ohne jede Müden in einer leicht zu leitenden Partie.

 

Spielnote: 2,5

Chancenreicher Einbahnstraßenfußball und dazu ein echtes Traumtor.

Fußball 26.08.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: 2:0-Pausenrückstand gedreht

5. Spieltag: TuS Berne III - SC Eilbek II 2:3 (2:0)

 

Die Mannschaftskasse des SC Eilbek II durfte sich am Cyclassics-Sonntag freuen, denn aufgrund diverser Verspätungen fließen mehr als 50 Euro in die Spardose. Weniger erfreulich war dies für die Spielvorbereitung, wurde doch zuvor eine Anreise mit dem ÖPNV als bevorzugte Variante kundgetan. So trudelten die letzten erst zehn Minuten vor Anpfiff ein, der Plan des Spiels war somit dahin und die Konzentration gestört. Im gewohnten 4231 begann Prominski für Nachzügler Rubin, weitere Umstellungen gab es beim SCE nicht.

 

Schon nach sieben Minuten musste der SCE das erste Mal wechseln, Innenverteidiger Appel bekam bei einem Block einen Schlag auf das Sprunggelenk, für ihn kam Rubin ins Abwehrzentrum. Ein zweites Mal musste Eilbeks Arztkoffer zum Einsatz, als Heinrich an der gegnerischen Eckfahne mit zwei offenen Sohlen abgeräumt wurde, die Pfeife von Schiedsrichter Krüger blieb aber unverständlicherweise stumm. Auf dem Platz tat sich lange wenig, Eilbek war noch überhaupt nicht in der Partie und die hoch anlaufenden Berner wussten die Räume geschickt zuzustellen, so dass bis Mitte der ersten Halbzeit nichts passierte.

 

Die erste richtige Chance des Spiels nutzten die Hausherren zum 1:0, Rubin gewann an der Mittellinie einen Zweikampf, der zweite Ball landete jedoch bei Berne, einen sehenswerten Schnittstellenpass erlief Schroten vor dem zögerlich herauseilenden Sechting und setzte das Leder mit viel Gefühl neben den Pfosten zur Führung. Sieben Minuten später durfte Jan-Niklas Schroten erneut jubeln, mit einem Heber aus 16 Metern traf er über den im Nirwana stehenden Sechting zum 2:0. Zwar hatte Eilbek durch Startelf-Debütant Prominski, der an Mohr scheiterte, die erste Gelegenheit, doch Berne hatte durch zwei gute Distanzschüsse, bei denen sich Marcel Sechting lang machen musste, deutliches Oberwasser.

 

Erst kurz vor dem Seitenwechsel kam Eilbek besser in die Partie, Mazohl scheiterte aus spitzem Winkel an Mohr, mit dem Pausenpfiff erreichte ein abgefälschter Pass Maximilian Prominski, der frei vor dem Tor am heute bärenstark aufgelegten Mohr scheiterte. Mit einer verdienten Berner Führung ging es in die Kabinen, aus denen Eilbek zwar personell unverändert herauskam, auf einmal aber ein ganz anderes Spieltempo an den Tag legte und den Gegner in der zweiten Hälfte regelgerecht einschnürte.

 

Bereits zweieinhalb Minuten nach Wiederanpfiff konnte der SCE den Anschlusstreffer erzielen, Lammerts scharfe Hereingabe vom rechten Flügel ließ Prominski im Fünfmeterraum für Mazohl durch, der am langen Pfosten gegen die Laufrichtung von Mohr zum 2:1 traf. Zwei Minuten später lag die Kugel erneut im Berner Tor, denn nach einem Rückpass führte Lammert den indirekten Freistoß schnell auf Feldmeier aus, doch Krüger pfiff das Tor zurück, da der Ball nicht am Ort des Vergehens gelegen haben soll. Das brachte SCE-Trainer Torgau einmal mehr auf die Palme, Krüger verwarnte ihn im Anschluss mit dem gelben Karton. Den Wiederholungs-Freistoß setzte Lammert in die Mauer, den Nachschuss parierte Mohr stark.

 

Im Berner Beu waren die Offensivbemühungen der Heimmannschaft mittlerweile komplett eingestellt, Eilbek drängte auf den Ausgleich und hatte in Person von Heinrich zwei Großchancen, doch eine Hagemann-Flanke schoss Heinrich knapp daneben, nach erneuter Flanke von links parierte Mohr den Kopfball aus sieben Metern glänzend. Den dritten Einsatz des Eilbeker Arztkoffers gab es in Minute 55, Hagemann köpfte den Ball zurück auf Sager, ehe ihn ein Berner von der Seite mit dem Kopf traf. Bei Linksverteidiger Hagemann gab es einen tiefen Cut an der Augenbraue, er musste vom RTW abgeholt werden, für ihn kam Florian Dittrich in die Partie.

 

Dieser war schnell in der Partie, denn Eilbek münzte seine Überlegenheit nach der Pause in ein zweites Tor um. Lammert beschleunigte das Spiel aus dem Zentrum mit einem feinen Zuspiel auf Mazohl, der anschließend das Tempo erneut anzog, bis zur Grundlinie ging und dort zurücklegte, den Cutback drückte Dittrich aus zwei Metern über die Linie. Dann durfte wieder mal der Arztkoffer zum Einsatz kommen, denn Eilbeks Keeper Sechting fing das Leder ab, doch statt über den am Boden liegenden Keeper zu springen, traf Bernes Angreifer ihn am Oberschenkel. Einmal mehr gab es hier keine Reaktion von Schiedsrichter Krüger gegen die in manchen Situationen überharte Gangart von Berne.

 

Eine Viertelstunde vor Abpfiff hatte Eilbek die Partie komplett gedreht, im Sechs-Mann-Knäuel wurde Prominski im Strafraum mit dem Rücken zum Tor am Fuß getroffen, dieses überflüssige Foul bescherte dem SCE bereits den dritten Strafstoß der Serie. Kapitän Feldmeier übernahm die Verantwortung und verlud den machtlosen Mohr, Eilbek hatte den Pausenrückstand nun komplett gedreht. Appel hatte Prominski zuvor lautstark von der Bank befohlen im Strafraum zu bleiben, dieser gehorchte und wurde mit dem Strafstoß belohnt.

 

Auch nach der Führung spielte Eilbek weiter nach vorne, Dahms schoss eine Flanke von Heinrich neben den Kasten, Dittrichs Kopfball nach Flanke von Lammert landete über der Querlatte. Berne hatte in der restlichen Spielzeit inklusive der fünfminütigen Nachspielzeit noch drei ungefährliche Abschlüsse aus der Distanz durch die Maring-Brüder, zu mehr sollte es aber nicht reichen. Eilbek setzt sich mit dem aufgrund der Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt verdienten ersten Auswärtssieg der Serie in der Spitzengruppe fest und bestätigt Platz 3 in der Tabelle.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Sven Prigann, Jonathan Appel (8. Genia Rubin), Sören Sager, Frank Hagemann (57. Florian Dittrich) – Dennis Dahms, David Feldmeier – Steffen Heinrich, Artur Lammert, Fabian Mazohl - Maximilian Prominski (90. Tristan Dahms)

 

Tore:

1:0 Jan-Niklas Schroten (23., Rechtsschuss)

2:0 Jan-Niklas Schroten (30., Rechtsschuss)

2:1 Fabian Mazohl (48., Linksschuss, Lammert)

2:2 Florian Dittrich (70., Rechtsschuss, Mazohl)

2:3 David Feldmeier (75., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Prominski)

 

Gelbe Karten:

Maring, Ta, Rahimi - Sager

 

Schiedsrichter:

Marcel Krüger (Note 4) – Unklare Zweikampfbewertungen, ließ zwei beidbeinige Grätschen mit offener Sohle ungeahndet, ließ aber beide Teams den Ball wegen 7 Zentimetern bei Freistößen zurechtlegen. Überschritt die angezeigte Nachspielzeit grundlos um zwei Minuten.

 

Spielnote: 2,5

Unterhaltsames und kurzweiliges Spiel mit zwei komplett unterschiedlichen Hälften.

Fußball 25.08.2019 von Guenter Ladewig

1.A Junioren (2002/2003): Deftige Heimniederlage zum Saisonauftakt!

Im ersten Punktspiel der neuen Saison mussten wir eine heftige Klatsche einstecken. Mit einer 3:9 Niederlage zu starten ist beileibe nicht ideal, aber wir haben noch 5 Spiele, diese "Schmach" zu tilgen. Nach wie vor ist es unser Ziel, die Aufstiegsklasse zu erreichen, heißt wir wollen unter die ersten drei in unserer Gruppe kommen. Offensichtlich müssen dann aber an einigen Stellschrauben im Abwehrverhalten, bei Mittelfeld und Abwehr justiert werden. Es darf nicht sein, daß wir nach egenen Torerfolgen jubilieren und quasi nach dem Anstoß das nächste Tor fangen. Wenn dann noch ein paar indivduelle Fehler (wegen der gestrigen Hitze und/oder mangelnder Kondition?) hinzukommen, bekommt man ein solches Endergebnis.Denn, um den "Fußballspieler/trainer/philosophen" Bill Shankly zu zitieren: Es gibt Leute, die denken, Fußball sei eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht.Ich kann ihnen versichern, daß es noch sehr viel ernster ist.

Fußball 19.08.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Mazohl bringt Eilbek in die Spur

4. Spieltag: SC Eilbek II – UH-Adler II 4:1 (1:0)

 

Gleich sechs Änderungen im Vergleich zur Niederlage bei den Hamburg Hurricanes gab es in der ersten Elf des SC Eilbek II, der dieses Mal in einer 523-Grundordnung agierte, in der Fabian Mazohl auf der linken Offensivseite sein Startelf-Debüt gab.

 

Das zweite Heimspiel startete erstaunlich ähnlich wie das erste Heimspiel, dieses Mal dauerte es eine Minute länger bis zum Elfmeterpfiff durch den insgesamt guten Schiedsrichter Lohmeier. UHs Rechtsverteidiger Lauterbach hatte Fabian Mazohl im Strafraum unsanft von hinten zu Fall gebracht und durfte von Glück reden, dass er weiterspielen durfte. Artur Lammert übernahm Verantwortung vom Punkt, den ins Zeitlupe flach in die Mitte geschossenen Ball konnte Stefan Reinsch mit den Füßen abwehren. 9 von 11 Elfmetern hat Lammert damit für Eilbek verwandelt, beide Fehlschüsse leistete er sich gegen UH-Adler II, den letzten im April 2014.

 

Die Gäste von der Beethovenstraße, immerhin bestes Team der Rückrunde, hatten offensiv nur wenig anzubieten, einzig ein Schuss von Sandig von der Strafraumgrenze zwang Sechting zu einer Faustabwehr. Ansonsten probierte es UH mit Abschlüssen aus 25+ Metern, die allesamt keine Gefahr darstellten. Besser machte es der SCE mit seiner zweiten guten Offensivaktion nach einer Viertelstunde, Lammert steckte für den in die Tiefe gestarteten Mazohl durch, der umkurvte Reinsch und schob zu seinem ersten Saisontor ein. In der Folge hatte Eilbek das Spiel im Griff, kam viel über die gefährliche linke Seite, so auch als Heinrich eine Lammert-Flanke aus fünf Metern neben das Tor schoss, Feldmeier aus 11 Metern abgeblockt wurde und der SCE nach vier Querpässen im Strafraum den Abschluss verpasste.

 

Standards sollten auf beiden Seiten auch eine Rolle spielen, für Eilbek vergab Dennis Dahms nach einer Variante das 2:0, auf der Gegenseite musste Sechting lange auf einen Freistoß aus 40 Metern warten, der gefährlich an Freund und Feind vorbei segelte. UH, das nach einer halben Stunde Mittelstürmer Sakschewski vom Platz nahm, hatte in Person von Sandig nach einer Kopfballverlängerung eine Gelegenheit, doch der Offensivspieler schoss überhastet aus 20 Metern genau auf Sechting. Stattdessen hätte Eilbek seine Dominanz vor der Pause in ein zweites Tor ummünzen müssen, Rubins flaches 40 Meter-Zuspiel auf Lammert schoss dieser von der Strafraumgrenze links vorbei.

 

Zum zweiten Abschnitt reagierte Trainer Barz und erlöste den gelb verwarnten Lauterbach von seinen Aufgaben gegen Mazohl, Reinschmidt übernahm den Rechtsverteidiger-Posten und der Doppel-Torschütze aus der Vorwoche Appiah kam als Stürmer in die Partie. Eilbek kontrollierte die Partie ohne zu glänzen, stand defensiv nochmals verbessert und lauerte auf Möglichkeiten zum schnellen Umschalten. Bei einer dieser Ballgewinne in der eigenen Hälfte hatte Mazohl die Kugel schon lange gespielt, dann senste ihn Pascal Kleckner 30 Meter vor dem SCE-Tor am Sprunggelenk um, Lohmeier schickte Kleckner für das Frustfoul nach Rücksprache mit Assistent Zakrzweski mit der roten Karte unter die Dusche.

 

Das Spiel war damit entschieden, denn die Überzahl nutzte Eilbek gnadenlos aus. Nur neun Minuten dauerte es bis zum 2:0, am Ende einer sehenswerten Kombination durch das Zentrum legte Lammert die Kugel auf halbrechts zu Steffen Heinrich, der den klassischen Robben machte und wuchtig und platziert aus 16 Metern zum 2:0 traf. Innenverteidiger Sager schloss 16 Minuten vor Abpfiff mit Heinrich in der Torjägerliste gleich, nach einer Ecke brachte Lammert den Ball erneut in die Gefahrenzone, drei Eilbeker standen frei vor Reinsch, dieser konnte erst gegen Heinrich parieren, war gegen den Nachschuss von Sager machtlos. Im Stile eines Mittelstürmers lupfte Sören Sager das Leder über den liegenden Reinsch zum 3:0 ein.

 

Danach läutete Eilbek den Debütanten-Ball ein, der erst vor zwei Tagen vom SSV Ostheim verpflichtete Mittelstürmer Maximilian Prominski hatte gleich eine Großchance, scheiterte aber an Reinsch und konnte erst acht Minuten nach seiner Einwechslung knipsen. Die Einleitung dafür war brilliant, Genia Rubin führte in der eigenen Hälfte einen Freistoß über 15 Meter per No-Look-Pass (!) auf den ebenfalls eingewechselten Marschler aus, dessen 70 Meter-Diagonalball fand Frank Hagemann, dessen Flanke Lammert per Kopf auf den zweiten Pfosten verlängerte, wo Prominski Reinsch tunnelte und das 4:0 erzielte. In der Schlussphase tauschte Eilbek auf einigen Positionen noch umher und verlor ein wenig die Ordnung, Diekmann konnte per Sonntagsschuss aus 18 Metern unter die Latte noch den Ehrentreffer für die Uhlenhorster erzielen, in der Schlussminute traf Lukas Tillack frei vor dem Tor nur den Pfosten.

 

Mit dem zweiten Sieg im vierten Spiel und einem knüppelharten Auftaktprogramm steht Eilbek auf Rang 3 der Tabelle und kann einen ordentlichen Saisonstart verzeichnen. Unter der Woche kommt Kreisligist HFC Falke II zum Test an die Fichtestraße, am Wochenende darf Eilbek zum Sonnenaufgang bei TuS Berne III antreten.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Sven Prigann, Genia Rubin, Jonathan Appel, Sören Sager, Frank Hagemann – Dennis Dahms, David Feldmeier (77. Tobias Marschler) – Steffen Heinrich (86. Tristan Dahms), Artur Lammert, Fabian Mazohl (74. Maximilian Prominski)

 

Tore:

1:0 Fabian Mazohl (14., Linksschuss, Lammert)

2:0 Steffen Heinrich (66., Linksschuss, Lammert)

3:0 Sören Sager (74., Rechtsschuss, Heinrich)

4:0 Maximilian Prominski (82., Linksschuss, Lammert)

4:1 Lars Diekmann (86., Linksschuss)

 

Gelbe Karten:

Prigann, Feldmeier – Lauterbach, Diekmann, Reinsch, Appiah

 

Rote Karte:

Pascal Kleckner (57., grobes Foulspiel an Mazohl)


Bes. Vorkommnis:

Stefan Reinsch hält Foulelfmeter von Artur Lammert (4., Lauterbach an Mazohl)

 

Schiedsrichter:

Tobias Lohmeier (Note 2) – Lag bei den wichtigen Entscheidungen zum Elfmeter und Platzverweis für Kleckner richtig und hatte wenig Mühen über 90 Minuten.

 

Spielnote: 3

Abwechslungsreiche Partie, die nach dem Platzverweis sehr einseitig wurde.

Fußball 18.08.2019 von Guenter Ladewig

1.A Junioren (2002/2003): Pokalsieg gegen den MSV Hamburg

In der 1. Runde des Verbandspokal konnten wir den MSV Hamburg mit 2:1 schlagen. Wir waren die eindeutig bessere Mannschaft, versäumten aber unsere erspielten "100%tigen"( wenn es so etwas gibt) nicht verwerten. So mußte ein toll geschossener Freistoß die 1:0 Führung herhalten. Trotz der erwähnten 100%tigen konnten wir nicht auf 2bzw.3:0 erhöhen. Dann passierte es. Eine kurze Disorientierung in der Abwehr und es stand 1:1. Wieder häuften sich bei uns die Torchancen.In der 81. Minute erzielten wir mit einem satten Linksschuß das 2:1 Endergebnis. Der nächste Gegner in dieser Pokalrunde steht mit dem FC Veddel United auch schon fest

Samstag,den 24.8. geginnt die Bezirksliga Aufstiegsrunde für uns mit dem Heimspiel gegen Teutonia 10 1.A

Fußball 12.08.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Ohne Punkt beim Titelfavoriten

3. Spieltag: Hamburg Hurricanes - SC Eilbek II 1:0 (1:0)

 

Auf dem mittlerweile schmaler gewordenen Grandplatz am Struckholt sollten am dritten Spieltag die besten Defensivreihen der Liga aufeinandertreffen, beide Teams hatten erst zwei Gegentreffer in der laufenden Saison hinnehmen müssen. Eilbeks Ausfallliste vor dem Top-Spiel war groß, so fehlten unter anderen Keeper Sechting, Hagemann, Kapitän Feldmeier, Lammert, Schleeßelmann, Mazohl und Henning, dafür feierte Gehrke nach überstandener Fußverletzung aus dem Hurricanes-Spiel der Vorsaison sein Comeback.

 

Wie erwartet entwickelte sich ein sehr körperbetontes Spiel, Spielkontrolle war auf dem schwierigen Untergrund nur in seltenen Fällen möglich. Die erste Chance des Spiels hatten die Hausherren, Schultz parierte den Kopfball von Innenverteidiger Guimont nach einer Ecke aber sicher. Beide Abwehrreihen wirkten sehr stabil und so gab es nur wenige Highlights. Eilbeks Spielmacher Liebau schoss aus der Distanz etwas am Tor vorbei, auf der anderen Seite hatte Schultz keine Probleme bei der Faustabwehr gegen Walets Geschoss aus spitzem Winkel von der Strafraumgrenze.

 

Aufregung gab es dann nach fast einer halben Stunde, denn Keeper Conor Stewart war nach einem Pass von Gehrke aus seinem Tor geeilt, unterlief den Ball und nahm außerhalb des Strafraums die Hände zu Hilfe. Die Eilbeker Bank forderte hier vehement einen Platzverweis, Schiedsrichter Schnehagen hatte aber nur die gelbe Karte in der Hand, zeigte diese aber nicht und entschied auf Anraten seines Assistenten auf Abseits. Zwar war Angreifer Dittrich tatsächlich in Abseitsposition, aber genauso weit vom Ball entfernt wie Liebau, der das Leder ins leere Tor hätte schieben können. Glück für die Hurricanes, dass das Gespann die Abseitsposition von Dittrich als aktiv einstufte.

 

Das goldene Tor des Tages sollte zwei Minuten vor der Pause fallen. Nach einer geklärten Standardsituation hatte Hurricanes-Spielführer Oscar Walet auf dem rechten Flügel zu viel Zeit um eine gescheite Flanke ins Zentrum zu bringen, wo Sholto West das Kopfballduell gegen Dahms gewann und ins lange Eck einköpfte.

 

100 Sekunden nach dem Seitenwechsel bot sich Eilbek die große Chance zum Ausgleich, Jimmy Rantz bediente mit einem feinen Zuspiel den eingelaufenen Max Liebau, der per Direktabnahme freistehend aus 14 Metern knapp über die Latte schoss. Auch die Hurricanes wurden noch einmal gefährlich, Ostendorfs Hammer aus 18 Metern lenkte Schultz per Flugparade stark über die Latte. Die 22 Akteure schenkten sich nichts auf dem Geläuf, Appel und Fernandez Pena gerieten kurzzeitig aneinander, aussichtsreiche Freistöße von Ganapijev und Klanke nach abermaligem Ausflug und Foul von Stewart an Dittrich blieben in den Mauern hängen, so dass die Uhr dem Spielende entgegen tickte.

 

In der Schlussphase verpasste Klanke gegen Stewart den Ausgleich, den anschließenden Kopfball setzte Dittrich neben das Tor. Die Hurricanes, bei denen der kurz vor Schluss eingewechselte Mark Boyce seinen Abschied gab, brachten die Vorsprung ins Ziel.

 

In einem klassischen 0:0-Spiel haben die Hurricanes sich die eine kleine Unaufmerksamkeit weniger geleistet und gehen damit als Sieger vom Platz. Eilbek darf nach zwei schweren Auswärtsspielen in der kommenden Woche daheim gegen die Uhlenhorst-Adler die nächsten Punkte einfahren.

 

Chance Liebau

Chance Ostendorf

Freistoß Klanke

Gehrke Stewart

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Sven Prigann ©, Genia Rubin, Jonathan Appel, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, Adrian Gehrke – Jimmy Rantz, Max Liebau (85. Yassin Ahadi), Aziz Martens (70. Adrian Klanke) – Florian Dittrich

 

Tore:

1:0 Sholto West (43., Kopfball, Walet)

 

Gelbe Karten:

Appel, Dittrich

 

Schiedsrichter:

Frank Schnehagen (Note 2,5) – Hatte bei den zwei Aktionen von Stewart außerhalb des Strafraums knifflige Entscheidungen zu treffen, ließ die Akteure ansonsten in einer fairen Partie an der langen Leine

 

Spielnote: 2,5

Fußballerisch nicht immer hochklassig, aber stets intensiv, rassig und spannend.

Fußball 11.08.2019 von Guenter Ladewig

1.A Junioren (2002/2003): Niederlage im Testspiel gegen Stellingen.

Unser 1. Spiel in der neuen Saison ging vom Ergebnis her "in die Hose". 2:5 auf eigenem Platz hört sich nach heftiger Klatsche an, war es aber nur vom Ergebnis her.Nach dem Tor zum  2:1 Zwischenstand haben wir dann 4 Spieler eingewechselt, die ihr erstes Spiel für den SCE bestreiten durften.Danach wurde es in der Abwehr, vor allem auf der rechten Seiten, etwas chaotisch. Mit den Einwechslungen hatten wir 3 "Großchancen" das 3,4,5:1 zu machen. Die Chancen wurden liegen gelassen und Stellingen nutzte die "Unruhe" auf unserer rechten Seite und "schoss" uns in den letzten 20. Min. ab.

Trotzdem bin ich fest davon überzeugt, daß wir am 17. 08. im Pokal gegen den MSV nicht nur ein Wörtchen mitreden werden.

Fußball 05.08.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Remis im Borgweg

2. Spieltag: VfL 93 - SC Eilbek II 2:2 (1:1)

 

Schon in der vergangenen Spielzeit musste Eilbek II früh an den Borgweg reisen, dieses Mal bereits am zweiten Spieltag. Wahrscheinlich zum letzten Mal durfte der SCE auf dem pikfein präparierten Naturrasen auflaufen, denn im kommenden Jahr soll hier ein Kunstrasenplatz entstehen. Regen und Gewitter im Vorfeld der Partie sorgten für ein tiefes Geläuf, zudem steckten beiden Teams die Pokalspiele vom Dienstag merklich in den Knochen. Kurzfristig musste Eilbek auf den angeschlagenen Liebau verzichten, Lammert, Prigann und Marschler standen erstmals in der Liga-Saison von Beginn an auf dem Platz.

 

Beide Seiten begannen mit einem sehr kontrollierten Spiel und wollten Fehler in der Defensivbewegung vermeiden. Die erste Halbchance nach drei Minuten gehörte den Hausherren, Benjamin Marschall nutzte einen Ausrutscher von Jonathan Appel, aus 14 Metern konnte Sechting per Fußparade aber ohne große Mühen abwehren. Aus ähnlicher halbrechter Position versuchte es wenig später Dickmann, der mit seinem Chip links vorbeischoss. Bei überwiegendem Ballbesitz des VfL 93 gelang es Eilbek vor allem in Umschaltsituationen gefährlich zu werden, so auch in der zehnten Minute als Feldmeier im Mittelkreis einen Pass abfing und Henning bediente, dessen Linksschuss knapp am langen Pfosten vorbeirauschte, wo auch der grätschende Prigann die Kugel nicht mehr erreichen konnte.

 

Ein bisschen Fortune hatte Eilbek als Marschler als letzter Mann einen kapitalen Ballverlust gegen Marschall hatte und dieser frei vor Sechting links neben den Pfosten schoss. Quasi im direkten Gegenzug bestrafte der SCE diese Nachlässigkeit und ging selbst in Führung. Appels Diagonalball erreichte Dittrich, dessen Hereingabe über Heinrich bei Henning landete, dieser spielte im Strafraum einen Doppelpass mit Dennis Dahms und traf trocken und flach ins kurze Eck. Lange Zeit passierte nach dem Führungstreffer dann nichts mehr, der VfL fand gegen eine gut geordnete Eilbeker Abwehrreihe kein Durchkommen.

 

Erst nach einer halben Stunde gab es wieder Erwähnenswertes, Marschler traf mit einem Befreiungsschlag nur den Gegenspieler, der anschließend auf Sechting zulief, Eilbeks Torwart konnte den ersten Versuch abwehren, doch Marius Dickmann brachte den Abpraller im Tor zum 1:1 unter. Viel mehr Highlights gab es bis zum Seitenwechsel, Feldmeiers Distanzschuss aus 18 Metern brachte das Tor von Grawe nicht in Gefahr.

 

Zur Pause musste der SCE einen Torwartwechsel durchführen, Marc Schultz übernahm den Platz zwischen den Pfosten für den angeschlagenen Marcel Sechting. Und Schultz musste gleich auf dem Posten sein, denn Torben Ruffer köpfte eine Ecke in Richtung rechtem Torwinkel, doch Marc Schultz entschärfte die Situation mit einer herausragenden Flugparade. Aus dem Spiel heraus gab es weiter auf beiden Seiten wenige Chancen, zu aufmerksam und diszipliniert agierten beide Mannschaften gegen den Ball. Eine kleine Unaufmerksamkeit auf der linken Eilbeker Seite nutzte der VfL 93 in Minute 66, als Schlötel eine Flanke ins Zentrum schlagen konnte, wo Marschall eine Fußspitze vor Marschler an den Ball kam und aus fünf Metern zum 2:1 einnetzte.

 

Mit dem Los des Rückstands stürmte Eilbek nach der Einwechslung von Helm für Dittrich an und wollte den Ausgleich, doch Henning scheiterte nach einer Flanke vom rechten Flügel per Volleyabnahme am aufmerksamen Grawe. Fünf Minuten vor dem Ende belohnte sich der SCE dann doch für seinen Aufwand, Hagemanns Freistoßflanke aus dem Halbfeld fand den Kopf von Dennis Dahms, der zum umjubelten 2:2 einschädelte. In der packenden Schlussphase war damit aber noch lange nicht genug, denn in der 90. Minute bekam die Borgwegler einen Freistoß 19 Meter vor dem Tor zugesprochen, doch Sameks Schuss konnte abgeblockt werden. Stattdessen hatte Eilbek in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Sieg auf dem Fuß, nach einer Flanke von Prigann stand Helm acht Meter vor dem freien Tor und zielte genau auf Grawe.

 

Am Ende gab es ein nicht unverdientes Remis, mit besser ausgespielten Konter hätte der VfL den Sack früher zu machen können, Sebastian Helm hätte den Spielverlauf in der 92. Minute auf den Kopf stellen können.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting (46. Marc Schultz) – Sven Prigann, Tobias Marschler, Jonathan Appel, Frank Hagemann – Dennis Dahms, David Feldmeier – Florian Dittrich (74. Sebastian Helm), Artur Lammert, Steffen Heinrich – Marc Henning (90.+2 Sebastian Stenzel)

 

Tore:

0:1 Marc Henning (14., Rechtsschuss, Dahms)

1:1 Marius Dickmann (30., Rechtsschuss)

2:1 Benjamin Marschall (66., Rechtsschuss, Schlötel)

2:2 Dennis Dahms (85., Kopfball, Hagemann)

 

Gelbe Karten:

Fürstenberg, Samek - Appel

 

Schiedsrichter:

Robert Karus (Note 2) – Ohne Probleme in einer sehr fairen Partie, sechseinhalb Minuten Nachspielzeit waren mehr als sportlich.

 

Spielnote: 3

Taktisch disziplinierte Abwehrreihen beherrschten das phasenweise sehr muntere Spiel.

Fußball 01.08.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Holsten-Pokal: Ungefährdet in Runde 3

2. Runde Holsten-Pokal: SC Eilbek II – Hamburg Hurricanes II 5:0 (4:0)

 

Nach einer spielfreien ersten Runde gab der SC Eilbek II sein Pokal-Debüt in Runde 2, dank eines Tausch des Heimrechts konnte B-Kreisklassist Hamburg Hurricanes II an der Fichtestraße auf Kunstrasen empfangen werden. Trainer Klaus Pablo Torgau warf im Pokal die Rotatationsmaschine an, Schultz, Prigann, Marschler, Helm, Meskini, Schleeßelmann und Lammert durften von Beginn an starten, einzig Rubin, Hagemann, Feldmeier und Liebau kamen in den Genuss eines zweiten Einsatzes von Beginn an.

 

Schon früh übernahm Eilbek die Spielkontrolle und untermauerte somit seine Favoritenrolle. Früh im Spiel musste Schleeßelmann nach einer Attacke von Taylor, der für diese Aktion verwarnt wurde, behandelt werden und konnte nur unter Schmerzen weiterspielen. Für ein feines Zuspiel auf Artur Lammert reichte dies dennoch, der heute als Mittelstürmer aufgestellte Lammert blieb vor Keeper James Schramm eiskalt und brachte den SCE früh in Führung. Parallelen zum Liga-Auftakt am Wochenende waren ersichtlich, Eilbek lief mitunter zu früh in Abseitspositionen, ließ im Defensivbereich aber nichts anbrennen.

 

Für Schleeßelmann war nach 20 Minuten und einer Torchance nach einer Ecke schon Schluss, Linksaußen Fabian Mazohl kam neu in die Partie und fügte sich schnell ein. Nur zehn Minuten nach seiner Einwechslung konnte Mazohl vom Gegner nicht mehr eingefangen werden, der Italiener scheiterte zwar am Pfosten, doch Debütant Chahid Meskini wurstete den Abpraller irgendwie mit dem rechten Schienbein zum 2:0 über die Linie. Eilbek spielte sich eine Viertelstunde lang in einen Rausch, Feldmeier scheiterte mit einem platzierten Distanzschuss an Schramm. Kurz darauf klingelte es dennoch wieder im Hurricanes-Tor, Rechtsverteidiger Prigann fühlte sich im Zehnerraum anscheinend zuhause und bediente per Außenrist-Pass Artur Lammert, der halb aus der Drehung ins lange Eck abschloss. Eine Kopie des Tores gab es nochmal in Minute 44, diesmal war Liebau der Vorbereiter, wieder war Lammert der Torschütze, für den es erst der zweite Dreierpack im 121. Spiel war. Einen weiteren Ausbau der Führung verpasste Liebau nach einer Lammert-Hereingabe vom linken Flügel, aus fünf Metern bekam James Schramm gerade noch die Beine zusammen und verhinderte einen fünften Einschlag vor dem Seitenwechsel.

 

Nach der Pause schöpfte Eilbek früh sein Wechselkontingent aus, die angeschlagenen Meskini und Liebau durften gehen, Dittrich und Stenzel durften noch ein wenig Pokal-Luft schnuppern. Die Anzahl der Highlights im zweiten Abschnitt nahm aufgrund des Spielstandes deutlich ab, Mitte der zweiten Halbzeit gab es aber für die 37 Zuschauer doch noch ein kleines Leckerli. Rubin dribbelte aus der Innenverteidigung an und bediente Lammert auf dem linken Flügel, dessen Flanke mit links schädelte David Feldmeier zum 5:0 ein. Für Eilbeks Kapitän war es das erste Kopfballtor nach fast vier Jahren, der letzte Treffer aus der Luft datiert vom 11.09.2015 beim DSC Hanseat.

 

In der mitunter etwas ruppigen Schlussphase näherte sich Eilbek noch mehrfach dem Tor, doch ein weiterer Treffer war weder Dittrich, noch Rubin, Liebau oder Lammert bei ihren Schusschancen vergönnt. Mitteilungspflichtig war nur noch die gelb-rote Karte des zwanzig Minuten zuvor eingewechselten Daniel Kvist, der etwas abseits vom Ball Sebastian Helm mit einem Ellenbogenschlag im Magen traf.

 

In der dritten Runde trifft der SC Eilbek II am kommenden Mittwoch auf den Duvenstedter SV am Puckaffer Weg.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Sven Prigann, Genia Rubin, Tobias Marschler, Frank Hagemann – Sebastian Helm, David Feldmeier – Chahid Meskini (50. Florian Dittrich), Max Liebau (56. Sebastian Stenzel), Dennis Schleeßelmann (21. Fabian Mazohl) – Artur Lammert

 

Tore:

1:0 Artur Lammert (12., Rechtsschuss, Schleeßelmann)

2:0 Chahid Meskini (32. Rechtsschuss, Mazohl)

3:0 Artur Lammert (36., Rechtsschuss, Prigann)

4:0 Artur Lammert (44., Rechtsschuss, Liebau)

5:0 David Feldmeier (66., Kopfball, Lammert)

 

Gelbe Karten:

Hagemann – Taylor, Rintsch, Hybel

 

Gelb-Rote Karte:

Daniel Kvist (83., Ellenbogenschlag)

 

Schiedsrichter:

Patrick Satzinger (Note 2) – Keine Probleme in der Spielleitung, Jensens Platzverweis war alternativlos.

 

Spielnote: 3,5

Leicht erhöhte Fehlerquote in einer Partie mit klarer Rollenverteilung.

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