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Fußball 09.03.2020 von Klaus Torgau

LIGA2: Spiel gedreht - Vierter Sieg in Serie

22. Spieltag: SC Eilbek II – USC Paloma III 4:2 (1:1)

 

Ein besonderer Tag war es für Eilbeks Innenverteidiger Sören Sager, mit seinem 176. Pflichtspieleinsatz kletterte an die Spitze der Rekordspieler und zog gleich mit Trainer Klaus Pablo Torgau. Dieser sah nach dem Sieg bei Polonia keinen Grund für Änderungen und startete mit der gleichen Elf wie in der Vorwoche. Beim Gast durfte erstmals der Sensations-Wintertransfer der Kreisliga 5 mitspielen, Angreifer Lion Jodeit konnte 47 Tore in 74 Spielen in der Landesliga erzielen und ging in der Vorsaison noch für Oberligist Niendorf auf Torejagd.

 

Die akut abstiegsbedrohten Gäste von der Brucknerstraße waren in den ersten 20 Minuten die bessere Mannschaft, hatten viel Ballbesitz und agierten sehr druckvoll im Spiel nach vorne und so gehörte der Hekmat-Elf auch die erste Torchance nach acht Minuten, als Witt aus spitzem Winkel an Sechting scheiterte. Der erste Hochkaräter der Partie gehörte allerdings Eilbek, mit der ersten gelungen Angriffsaktion setzte Tohme Köpke in Szene, der überlupfte den Verteidiger und nach kurzem Dribbling allein aufs Tor schoss der Dreifach-Torschütze der Vorwoche denkbar knapp rechts vorbei.

 

Stattdessen gab es den ersten Treffer auf der Gegenseite, nach einem Allerweltszweikampf entschied Schiedsrichter Brandt auf Freistoß für Paloma an der Strafraumgrenze. Kapitän Watermann zog den Strafraum scharf über die Freistoßmauer ins kurze Eck, Keeper Sechting war noch mit den Fingerspitzen am Ball, konnte den Einschlag im Tor aber nicht verhindern. Der schlechten Nachrichten nicht genug musste der SCE nach 24 Minuten verletzungsbedingt wechseln, der erst nach sechsmonatiger Pause gerade ins Training eingestiegene Jonathan Appel musste Genia Rubin ersetzen.

 

Eilbek fing sich nun und war besser in der Partie und traf mit einem Freistoß von Tohme aus 18 Metern das erste Mal Aluminium. Dies wirkte wie ein Weckruf für den SCE und wenig später konnte der Ausgleich erzielt werden. Helm eroberte das Leder 22 Meter vor dem Tor und bediente Henning, der flach ins linke Eck einschieben konnte. Im Gegenzug hatten die Tauben nach einem Freistoß die Chance zur Führung, Krawieczek verpasste am zweiten Pfosten die erneute Führung nur um eine Fußspitze. Das Spiel ging nun munter hin und her, jetzt war der SCE wieder am Drücker und spielte einen Konter mustergültig aus, an dessen Ende Henning von der Grundlinie auf Feldmeier zurücklegte, der aus elf Metern nur den Pfosten traf. Mit einem leistungsgerechten 1:1 ging es nach flotten 45 Minuten in die Pause.

 

 

Nach dem Wiederanpfiff startete der SCE besser und traf nach Tohmes Ecke durch Sagers Kopfstoß nur die Querlatte, der dritte Aluminium-Treffer an diesem Tag für Eilbek. Viel diskutiert wurde bei der anschließenden Szene auf der Gegenseite, Appels Gegenspieler schaufelte die Kugel im Laufduell klar mit der Hand an Appel vorbei und legte quer auf Jodeit, der die erneute Führung für Paloma erzielen konnte. SCE-Coach Torgau reagierte prompt und brachte mit Tillack für Helm einen frischen Mittelfeldspieler. Nur fünf Minuten nach dem Wechsel nutzte Tohme ein schlampiges Abspiel im Aufbau der Gäste und zog per Dribbling am Gegenspieler vorbei, Jonas Köpke konnte aus 11 Metern zentraler Position ohne Mühen einnetzen.

 

Nur wenige Minuten nach dem Ausgleichstreffer hatte Eilbek die große Chance zur Führung, nach intelligenter Verlagerung brachte Köpke das Leder vom rechten Flügel ins Zentrum, wo Henning aus sechs Metern am leeren Tor vorbeischoss. Eilbeks Torjäger macht diese Chance eigentlich mit verbundenen Augen rein, so blieb es vorerst beim 2:2. Auch nach Zuspiel von Tillack war Henning wieder in Szene, seinen Abschluss aus linker Halbposition wehrte Diedrich per Fußparade zur Ecke, bei der er einen Kopfball von Sager aus der rechten unteren Ecke herausfischte. Zehn Minuten vor dem Ende belohnte sich Eilbek für den Sturmlauf und erzielte die Führung. Initial dafür war Hennings Doppelpass mit Köpke an der Strafraumgrenze, Henning bediente im Strafraum Kapitän Feldmeier, der oben links in den Giebel zum 3:2 traf.

 

Entschieden war die Partie damit aber noch nicht, denn Lion Jodeit war für Paloma weiterhin brandgefährlich und brachte zwei Schüsse ans Außennetz zustande, bei denen er von Verteidiger Appel hart bedrängt wurde. Zudem musste Raphael Chuleck eine Flanke vom rechten Flügel in höchster Not am zweiten Pfosten vor dem einschussbereiten Gegenspieler zur Ecke klären.

 

Die Entscheidung gab es in der Schlussminute als Henning nach einer kurz gespielten Ecke erst seinen Gegenspieler tunnelte und dann im Strafraum von Vital Santana gelegt wurde. David Feldmeier schritt zum Punkt und traf per Elfmeter zum 4:2 zu seinem vierten Saisontreffer.

 

Ein mühevoller Sieg für Eilbek gegen einen starken Gegner aus Uhlenhorst. Der SCE bleibt mit dem vierten Dreier in Serie auf Platz 6 der Tabelle stehen und hat aufgrund der Puntkverluste der Konkurrenz wieder die Plätze 4 und 5 in Sichtweite.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Raphael Chuleck, Genia Rubin (24. Jonathan Appel), Sören Sager, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, David Feldmeier ©, Sebastian Helm (57. Lukas Tillack) – Kassem Tohme (75. Haakon Hansen), Jonas Köpke, Marc Henning

 

Tore:

0:1 Philipp Watermann (19., dir. Freistoß, Rechtsschuss)

1:1 Marc Henning (41. Rechtsschuss, Helm)

1:2 Lion Jodeit (52., Rechtsschuss)

2:2 Jonas Köpke (63., Rechtsschuss, Tohme)

3:2 David Feldmeier (79., Rechtsschuss, Henning)

4:2 David Feldmeier (90.+1, Foulelfmeter, Rechtsschuss, Henning)

 

Gelbe Karten:

Feldmeier, Tillack, Appel – von der Lahr, Condron

 

Schiedsrichter:

Patrick Brandt (Note 3,5) – Musste einige knifflige Situationen lösen und hatte dabei nicht immer eine klare Linie.

 

Spielnote: 2

Hohes Tempo, viele Chancen und ein über 90 Minuten kurzweiliger Kick.

Fußball 04.03.2020 von Thorsten Hirschberg

LIGA: Grandiose Aufholjagd nach schwachem Start

Am Sonntag kam es gegen den Farmsener TV zu einem sogenanntes 6-Punkte-Spiel und alle waren heiß darauf. Leider starteten wir viel zu nervös und machten gegen einen hochmotivierten Gegner anfangs zu viele Fehler, die dann auch prompt durch zweimal Danke sagen und einen Freistoßhammer bestraft wurden, so daß wir nach knapp 30 Minuten scheinbar uneinholbar 3 : 0 zurücklagen. Doch Kerem Yildirim, der "Alte Fuchs", kramte in seiner Überraschungskiste und wechselte nach 32 min bereits zweimal aus. Unser Team wachte endlich auf und begann, Fußball zu spielen. In den darauffolgenden 10 Minuten vergaben wir erst 3 Hochkaräter, bevor Jan-Phillip Meier dann zum 3 : 1 traf und damit den Startschuß für seine Galashow lieferte. In Halbzeit zwei war Jan nicht mehr zu halten und erzielte innerhalb von nur 9 Minuten einen lupenreinen Hattrick, jeweils grandios von einem seiner Mitspielern in Szene gesetzt. Anschließend hatten wir noch eine kurze Schwächephase, auch verursacht durch gute Freistoßgelegenheiten des Gegners, aber unser Keeper, Nico Pszolla, konnte die Chancen vereiteln. In der 79. Minute traf Jan dann noch einmal mit seinem 5. Tor in Folge und besiegelte hiermit endgültig unseren Sieg, der über die 90 Minuten gesehen auch hochverdient war.

Jetzt heißt es am Sonntag im Heimspiel durch gute Leistung nachlegen und möglichst 3 Punkte gegen Barsbüttel einfahren.

 

Fußball 02.03.2020 von Klaus Torgau

LIGA2: Köpkes erster Dreierpack

21. Spieltag: KS Polonia - SC Eilbek II 1:6 (1:2)

 

Lange stand der Start ins Pflichtspieljahr 2020 in den Sternen, denn dauerhafte Regenfälle in den letzten Wochen sollten dem kleinen Grandplatz an der Finkenau zu schaffen machen. Doch erstaunlicherweise präsentierte sich der Polonia-Platz in einem hervorragenden Zustand und ließ ein gepflegtes Spiel zu. Trotz der Tabellensituation der Hausherren (16. und Letzter) warnte Trainer Klaus Pablo Torgau beim Auftritt in seiner Geburtsstraße vor der physischen Gangart des Gegners und legte ein besonderes Augenmerk auf vermeintlich häufig aufkommende Standardsituationen. Im neu formierten 433 besetzte Liga-Rückkehrer Tohme die Position des Rechtsaußen, den linken Flügel besetzte der etatmäßige Mittelangreifer Henning. Eilbeks externe Winter-Neuzugänge Grozinger, Pinto de Almeida, Tillack und Kleckner waren allesamt aufgrund von Urlauben oder Verletzungen noch nicht im Kader.

 

Vom Anpfiff weg übernahmen die in weiß-grün-grün gekleideten Gäste das Kommando, die erste Torchance gehörte aber den Gastgebern. Ein Freistoß von der Mittellinie flog in den Eilbeker Strafraum, wo Kamil Krol nach einem Abpraller im Durcheinander am schnellsten reagierte und ins lange Eck zum 1:0 nach nicht einmal fünf Minuten traf. Doch schnell konnte Eilbek den Rückstand egalisieren, Chuleck machte nach einer Ecke den Ball wieder scharf und Jonas Köpke konnte das Leder per Kopf über den herausgeeilten Schlussmann Wriedt legen, keine zwei Minuten später stand es schon 1:1. Bereits zuvor scheiterte Helm per Kopfstoß nach einem Eckball an ansonsten hervorragend aufgelegten Piotr Wriedt, der im Winter vom VfL Hammonia zurück zu Polonia wechselte.

 

Der SCE blieb die feldüberlegene Mannschaft, nach einem Einwurf von Heinrich schloss Henning per Direktabnahme von der Strafraumgrenze ab, der stramme Abschluss ging knapp rechts vorbei. Nach 25 Minuten belohnte sich Eilbek für seine guten Offensivbemühungen, denn Heinrichs Freistoß aus 22 Metern zentraler Position wurde von einem Mauerspieler unhaltbar abgefälscht, für den Linksverteidiger war es bereits das vierte Saisontor. Polonia versuchte überwiegend mit langen Bällen den schnellen Uzdowski einzusetzen, bis auf einen Abschluss aus spitzem Winkel, den Sechting sicher parierte, kam der dribbelstarke Angreifer kaum zur Geltung. Die einzige echte Torchance aus dem Spiel heraus für das Schlusslicht hatte Suchodolski, bei dessen 18-Meter-Schlenzer sich Sechting lang machen musste und stark parieren konnte. Noch vor dem Seitenwechsel verpasste Tohme nach feinem Zuspiel von Köpke die Vorentscheidung, Wriedt parierte erneut stark.

 

Noch eindeutiger wurde das Spielgeschehen nach dem Seitenwechsel, Tohmes Freistoß scheiterte an der Mauer, Hennings wuchtigen Dropkick beim Abpraller aus 20 Metern fischte Wriedt sensationell aus dem Winkel. In der Folge war Polonias Schlussmann aber mehrfach chancenlos und musste binnen sieben Minuten drei Mal die Kugel aus dem Netz holen. Dahms‘ hoher Ballgewinn war Ausgangspunkt für das 1:3, Eilbeks Sechser setzte Henning ein, der mit Ball in den Strafraum eindrang und sein neuntes Saisontor markieren konnte. Auch als Vorbereiter konnte sich Henning in Szene setzen, Heinrich bediente Henning, der von der Grundlinie in den Rückraum legte, wo Sebastian Helm keine Mühen beim 1:4 hatte. Die endgültige Entscheidung gab es dann nach etwas mehr als einer Stunde, Helm fand mit seinem Zuspiel den startenden Henning, der gegen Wriedt noch zweiter Sieger war, doch Jonas Köpke drückte den Rebound über die Linie.

 

Dass Kassem Tohme kurz zuvor noch aus halbrechter Position noch ein weiteres Tor verpasste und Wriedt dessen Schuss erneut stark parierte, tat Eilbeks Siegeszug keinen Abbruch mehr. Auch der für Tohme eingewechselte Hensch konnte und wollte bei seinem ersten Saisoneinsatz noch Eigenwerbung betreiben. Nachdem Dahms nach Kombination über Henning und Feldmeier das Tor knapp verfehlte und Hensch auf Vorlage von Helm an Wriedt scheiterte, machte es Köpke besser und erzielte im Überzahl-Konter nach Pass von Hensch den 1:6-Endstand. Den Viererpack verpasste Köpke, erneut konnte sich Wriedt auszeichnen, Heinrichs Kopfball nach der Parade konnte noch auf der Linie geklärt werden.

 

Wie schon im Hinspiel setzt sich Eilbek auch in der Höhe verdient mit 6:1 durch und bestätigt den guten Eindruck aus der Vorbereitung. In der kommenden Woche wartet mit dem USC Paloma III das nächste Kellerkind auf den SCE.

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Raphael Chuleck, Genia Rubin, Sören Sager, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, David Feldmeier © (76. Malte Cordes-Gebken), Sebastian Helm – Kassem Tohme (66. Marius Hensch), Jonas Köpke (86. Adrian Klanke), Marc Henning

 

Tore:

1:0 Kamil Krol (5., Rechtsschuss)

1:1 Jonas Köpke (7., Kopfball, Chuleck)

1:2 Steffen Heinrich (25., dir. Freistoß, Linksschuss, Dahms)

1:3 Marc Henning (55., Rechtsschuss, Dahms)

1:4 Sebastian Helm (59., Rechtsschuss, Henning)

1:5 Jonas Köpke (62., Linksschuss, Henning)

1:6 Jonas Köpke (73., Rechtsschuss, Hensch)

 

Gelbe Karten:

Keine

 

Schiedsrichter:

Hasan Olgun (Note 1,5) – Kommunzierte die wenigen kniffligen Angelenheiten vorbildlich und kam so in einer fairen Partie ohne Karte aus.

 

Spielnote: 2

Viel Gebolze war auf dem kleinen Grandplatz erwartet worden, tatsächlich war es ein sehr ansehnliches und intensives Spiel.

Fußball 25.02.2020 von Guenter Ladewig

1.A Junioren (2002/2003): 1:1 gegen Süderelbe.

Wir haben im Grunde das gesamte Spiel im Griff, gehen verdient in der 36. Min. mit 1:0 in Führung und "verschenken" am Schluß doch 2 Punkte. Bis zur 70. Min. müssen wir bei "Normalform" das Ergebnis auf 3 bis 4 zu Null stellen. Machten wir aber nicht und somit passierte das, was im Fußballsport "üblich" ist,  der Gegner bekommt einen Freistoß ca. 18 Meter vor unserem Tor, ziemlich zentral. Dieser wird dann auch trocken verwandelt. Wir versuchten dann in den letzten 20 Min. nochmals alles, erspielten uns aber keine großen Gelegenheiten. Es war ein gebrauchter Tag und wohl unser schwächstes Spiel dieser Saison.
 

Fußball 16.02.2020 von Guenter Ladewig

1.A Junioren (2002/2003): 2:0 Auswärtsniederlage.

Spiele südlich der Elbe, das wussten wir, sind meistens, diplomatisch ausgedrückt "sehr speziell". Auch diesesmal haderten wir in vielen Situationen mit den Schiedsrichter Entscheidungen.,Das "Drama" begann, als das 1:0 für Einigkeit aus einer klaren Abseitsposition fiel. Danach pfiff der Schiri in 10 von 11 fifty fifty Situationen für Einigkeit, so dass der Testosteronspiegel bei uns stetig anstieg. In der Halbzeitpause versuchten wir die Mannschaft zu beruhigen und ihr zu erklären, dass der Schiri alleine entscheidet. Durch dauernde , wenn auch objektiv berechtigte Meckereinen, wird der Schiri nicht zu unserem Freund werden.In der 46. Min., noch im Tiefschlaf der Halbzeitpause, kassierten wir das 2:0.Wir haben durch diverse Umstellungen nochmals alles versucht, aber waren vor allem im Spiel nach vorne, relativ harmlos. Das Ergebnis müssen wir so akzeptieren, auch weil wir im Grunde keine einzige große Torchance, während Einigkeit doch noch deren 4 hatte. Die aber wurden durch unseren überragenden Torhüter vereitelt . Nächstes Spiel wieder auswärts, wieder südlich der Elbe. Wir ahnen was auf uns zu kommt.

Fußball 15.02.2020 von Ingo Speich

1.F-Junioren (2012-2013): Hallenmeisterschaft 19/20 glücklich und zufrieden abgeschlosssen

Die 1.F hat sich tapfer geschlagen und hat mit viel Ehrgeiz, Spaß und Freude ihre erste Hallenmeisterschaftsrunde absolviert. Höhen und Tiefen haben uns gestärkt und zu einer richtigen Fußballmannschaft geformt. Die Medaillen haben wir uns verdient! Jetzt freuen wir uns auf die Meisterschaft im Sommer und verbleiben mit sportlichen Grüßen. Eure 1.F des SC-Eilbek.

Fußball 09.02.2020 von Guenter Ladewig

1.A Junioren (2002/2003): Glatter Heimsieg gegen Bramfeld.

Nach wiedereinmal schläfriger Anfangsviertelstunde mit dem 1:0 in der 3. Min. für Bramfeld, steigerten wir uns zum Ausgleich und der 2:1 Führung zur Halbzeit. Der Plan, Bramfeld zu Beginn der 2. Halbzeit den "Zahn zu ziehen", indem wir schnell 1-2 Tore machen wollten, um dann das Spiel ruhig und sicher zu Ende zu spielen, klappte so nicht. Es dauerte bis zur 85. Min. das 3:1 bzw. in der 89. Min. mit dem 4:1 den Heimsieg sicher zu stellen. Im Ganzen war vieles sehr gut und bei dem was gut war ist noch Luft nach oben. Unser Motto: Alles was gut ist, geht auch besser! Nächsten Samstag geht es gegen Einigkeit und zwar mit breiter Brust.

Fußball 02.02.2020 von Guenter Ladewig

1.A Junioren (2002/2003): Auswärtspunkt in Eidelstedt geholt.

Mit einem neuem Trainergespann und einem verdienten Unentschieden sind wir in die Rückserie gestartet. In der ersten Viertelstunde war noch eine große Nervosität und Unsicherheit in der Mannschaft zu bemerken. In der 4. Min. fiel dann auch das 1:0 für Eidelstedt mit kräftiger "Beihilfe" unserseits. Ab der 15. Minute stabilisierten wir uns, vor allem in der Defensivarbeit, kamen auch zu guten Chancen, den Ausgleich zu erzielen. Ein direkter Freistoß aus ca.20 Meter mußte dann aber "herhalten" auszugleichen. Wir blieben auch danach überlegen, erarbeiteten uns weitere sehr gute Torchancen, um aber in der 70. Minute einen Konter einzufangen und mit 2:1 wieder in Rückstand gerieten.Die Viererkette wurde aufgelöst und auf Biegen und Brechen auf den Ausgleich gespielt.In der 89. Minute war es dann vermeindlich soweit, als ein schöner Distanzschuß auf das Eidelstedter Tor zu flog. Der Torwart war schon geschlagen, als ein Eidelstedter Abwehrspieler in Torwartmanier rettete. Rote Karte  und Elfmeter! Nichst für schwache Nerven in der 90. Min. zu einem, bei 2:1 Rückstand, Strafstoß anzutreten. Für unseren "Stammelfmeterschützen", die coolste Socke im Team,kein Problem. Endstand 2:2.

Fußball 09.12.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Klankes goldenes Tor zum Arbeitssieg

20. Spieltag: SC Eilbek II – TuS Berne III 1:0 (0:0)

 

Feinstes Hamburger Schmuddelwetter machte die spielerisch maximal durchschnittliche Partie zu keinem Leckerbissen. Nach dem Sieg in Uhlenhorst empfing Eilbek zum letzten Spiel des Jahres den Tabellenvorletzten aus Berne. Aufgrund diverser zentraler Offensivausfälle (Henning, Köpke, Lammert, Prominski) setzte Torgau im 442 mit Dittrich und Klanke auf zwei nicht gelernte Sturmspitzen.

 

Die Devise des Teams von Stephan Prüß war vom Anpfiff erkennbar, mit elf Mann verschanzte man sich vor dem eigenen Strafraum und versuchte über den schnellen Angreifer Justin Barkow Nadelstiche zu setzen. Defensiv präsentierte sich Berne sehr stabil und laufstark, offensiv bekamen die Nord-Hamburger vor der Pause nichts auf die Kette. Viel besser agierte der SC Eilbek II aber auch nicht, zu ungeduldig und fehlerbehaftet agierte man gegen die ungewohnte Spielweise des Gegners und biss sich immer wieder die Zähne aus.

 

Lediglich zwei nennenswerte Abschlüsse generierte der SCE im ersten Abschnitt, Hagemanns raffinierten Freistoß unter der Mauer hindurch konnte Tietjens sicher parieren, zehn Minuten vor dem Seitenwechsel spielte Rubin Angreifer Dittrich frei, doch der schoss den Hochkaräter aus 13 Metern völlig freistehend über das Gehäuse. In der Kabine drehte Eilbek an einigen Stellschrauben im Spielaufbau und kam deutlich verbessert zurück auf das Grün.

 

Die erste Chance früh im zweiten Durchgang hatte Klanke, doch sein Abschluss nach Flanke von Hansen ging über das Tor. Der SCE agierte nun aber deutlich plan- und druckvoller und generierte weitere Top-Chancen. Klanke setzte auf dem linken Flügel Hagemann in Szene, dessen präzise Hereingabe schoss Haakon Hansen aus fünf Metern aber nur an die Latte. Nach einem ähnlichen Schema ging es auf dem anderen Flügel weiter, dieses Mal war Hansen Initiator des Angriffs, an Bruchhäusers scharfer Flanke grätschten Sager und Klanke knapp vorbei.

 

Auch Standardsituationen brachten keinen Ertrag, Klankes Freistoß von der Strafraumkante flog weit über das Tor, stattdessen hatten die Gäste nach knapp 70 Minuten durch drei Distanzschüsse von zweimal Barkow und Daniel Reder ein erstes Lebenszeichen gesetzt, bei denen Sechting zupacken musste. Mit Gehrke für Abräumer Dahms versuchte Eilbek nochmal die Spielkultur im Mittelfeld zu fördern und zehn Minuten vor dem Ende zappelte das Leder tatsächlich im Netz. Feldmeier brachte eine Flanke aus dem rechten Halbfeld Richtung Elfmeterpunkt, wo Adrian Klanke völlig unbewacht zum umjubelten 1:0 ins linke Eck einköpfen konnte.

 

Die Spielstatik änderte sich nun völlig, Berne warf alles nach vorne und der SCE hätte in der Nachspielzeit auf 2:0 erhöhen müssen. Im 3 gegen 1-Konter tunnelte der eingewechselte Chuleck seinen Gegenspieler technisch höchst anspruchsvoll, Hansen hatte bei der anschließenden Ballannahme aber Probleme und verstolperte den Konter. Wenige Sekunden vor Abpfiff gab es nach einem eigentlich harmlosen Foul von Masch an Chuleck an der linken Seitelinie Freistoß für Eilbek, Masch fuchtelte anschließend mit beiden Händen im Gesicht des am Boden liegenden Chuleck herum. Weshalb Schiedsrichter Jansen hier den roten Karton stecken ließ, bleibt sein Geheimnis.

 

Dank einer deutlich verbesserten zweiten Halbzeit fährt Eilbek den zweiten Zu-Null-Sieg in Folge ein und verbessert sich in der Tabelle auf Platz 6.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Marius Bruchhäuser, Genia Rubin, Sören Sager, Frank Hagemann – Haakon Hansen, David Feldmeier, Dennis Dahms (72. Adrian Gehrke), Fabian Mazohl – Florian Dittrich (90. Fiete Damms), Adrian Klanke (85. Raphael Chuleck)

 

Tor:

1:0 Adrian Klanke (80., Kopfball, Feldmeier)

 

Gelbe Karten:

Rubin - Masch

 

Schiedsrichter:

Andreas Jansen (Note 3,5) – Faire und einfach zu leitende Partie, hätte Masch nach beidhändigem Griff ins Gesicht von Chuleck aber des Platzes verweisen müssen.

 

Spielnote: 4,5

Da ein Team nicht an Fußball interessiert war, entwickelte sich eine sehr, sehr langatmige Partie, die erst nach der Pause etwas Fahrt aufnahm.

Fußball 02.12.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Ungefährdeter Sieg bei UH-Adler II

19. Spieltag: UH-Adler II - SC Eilbek II 0:2 (0:0)

 

Im Barmbeker Nebel empfingen die Uhlenhorst-Adler am vorletzten Spieltag des Kalenderjahres den SC Eilbek II, der wie schon im Hinspiel mit einer Dreierkette begann, dieses Mal aber auf zwei zentrale Stürmer setzte. Im Vergleich zum unglücklichen 3:3 gegen den Tabellenführer Hamburg Hurricanes starteten Rubin, Helm und Heinrich für Tristan Dahms, Chuleck (beide Bank) und Cordes-Gebken (Knie). Geleitet wurde die Partie an der Beethovenstraße von DFB-Schiedsrichterin Jacqueline Herrmann, die immerhin schon 49 Spiele in der 2. Frauen-Bundesliga leiten durfte. Mit ihrem souveränen Gespann hatte die Unparteiische leichtes Spiel und lieferte eine tadellose Leistung ab.

 

Die nach dem Trainerwechsel deutlich verjüngten Adler, viele ehemalige Spieler aus der U19 stehen im grunderneuerten Kader von Trainer Luis Sboron, hatten in einer völlig zerfahrenen ersten Halbzeit in Person von Haidary und Sammed Mohammed die ersten beiden Abschlüsse der Partie, das Eilbeker Tor wurde mehr oder minder deutlich verfehlt. Aus der veränderten Grundformation schaffte es der SCE nicht die Gäste zu bespielen und zu dominieren, viele einfache Ballverluste prägten das Spielgeschehen auf beiden Seiten. Wirklich zufrieden konnten beide Trainer ob der niedrigen Passquote und vielen falschen Entscheidungen nicht sein. Nur einmal kam Eilbek vor dem Seitenwechsel gefährlich vor das Tor, nach Zuspiel von Heinrich hatte Hennig aus spitzem Winkel seinen Meister in Schlussmann Felix Bornkamm gefunden.

 

Eine fußballerisch mehr als biedere erste Halbzeit mit nahezu keinen Chancen endete folgerichtig mit 0:0. In der Kabine nahm Eilbek sowohl personelle, als auch taktische Änderungen vor, Hagemann ersetzte den gelb verwarnten Helm, die Gäste agierten fortan im zuletzt gewohnten 442. Die Giraffen kamen deutlich besser aus den Katakomben, spielten deutlich weniger hektisch und so verbrachte das Spielgerät endlich mehr Zeit am Boden als in der Luft. Mit dem ersten richtig geilen Angriff ging der SCE in Minute 57 zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient in Führung, über schnelles Kombinationsspiel über vier Stationen setzte Feldmeier mit einer schönen Verlagerung Linksaußen Steffen Heinrich in Szene, dessen Flanke nahm Angreifer Marc Henning direkt und setzte das Leder unhaltbar unter die Latte. Ein Tor nach dem Schema aus dem Donnerstags-Training, da hüpft das Trainerherz vor Freude. Für Henning war es im erst sechsten Saisonspiel schon der achte Treffer.

 

Eilbek hatte die Partie nach dem Führungstreffer im Griff, als zu unkreativ entpuppten sich die Angriffsbemühungen der Adler, Sakschewskis harmloser Schuss aus 25 Metern zentral aufs Tor war der einzige Abschluss der Hausherren in der gesamten Partie. Stattdessen präsentierte sich der SCE vorne gefährlich und war vor allem nach Standards brandgefährlich. Sager köpfte einen Freistoß von Feldmeier aus dem linken Halbfeld knapp am langen Pfosten vorbei, wenig später war Bornkamm stark gegen Köpkes Schuss aus der Drehung in der Ecke. Mit der zwischenzeitlichen Substitution von Dittrich durch Mazohl brachte Eilbek für Umschaltmomente nochmal mehr Tempo in die Partie, Heinrich ging dafür nach rechts und hatte gleich eine gute Schusschance vom Strafraurand, doch erneut war Bornkamm zur Stelle und lenkte das Leder über die Latte. Zehn Minuten vor dem Ende durfte Adrian Klanke noch paar Minuten sammeln und einige gefährliche Standards treten. Der erste Freistoß aus 18 Metern ging über das Tor, deutlich besser gefiel drei Minuten später eine Hereingabe auf den Kopf von Henning, erneut verhinderte Bornkamm den zweiten Einschlag, der aber bei der darauf folgenden Ecke nicht mehr auf sich warten lassen wollte.

 

Hagemanns Ecke auf den Kopf von Sören Sager landete gegen Bornkamms Laufrichtung erst am Pfosten, dann an der Latte und schließlich im Tor, zumindest signalisierte der gut postierte Assistent Björn Struckmann sofort einen Treffer. Unnötig aus Sicht der Uhlenhorster war vier Minuten vor dem Ende der Platzverweis für Osei Boakye, der Mittelfeldspieler holte erst Haakon Hansen im Konter von hinten von den Beinen und bolzte dann das Leder in Richtung Ostsee, der 18-jährige kassierte gelb für das Foul und gelb-rot für das Ball wegschießen innerhalb der gleichen Aktion.

 

Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gewinnt Eilbek zum vierten Mal in Folge gegen UH II und kann so auf TuRa II in der Tabelle aufschließen. Das letzte Heimspiel des Jahres bestreitet der SCE am kommenden Sonntag gegen TuS Berne III.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Sören Sager, Genia Rubin, Sebastian Helm (46. Frank Hagemann) – Haakon Hansen, David Feldmeier, Dennis Dahms, Steffen Heinrich – Florian Dittrich (67. Fabian Mazohl) – Marc Henning, Jonas Köpke (80. Adrian Klanke)

 

Tore:

0:1 Marc Henning (57., Rechtsschuss, Heinrich)

0:2 Sören Sager (84., Kopfball, Hagemann)

 

Gelbe Karten:

Sakschewski – Helm

 

Gelb-Rote Karte:

Jeremiah Osei Boakye (86., Ball wegschießen)

 

Schiedsrichter:

Jacqueline Herrmann (Note 2) – Sichere Leitung in einer einfachen Partie. Der Platzverweis für Osei Boakye war unumgänglich.

 

Spielnote: 4,5

Viel Leerlauf und fußballerische Magerkost vor der Pause, deutlich besser erst nach dem Seitenwechsel.

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