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Fußball 16.09.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Zwei Punkte in der Nachspielzeit verloren

8. Spieltag: SC Eilbek II – TuRa Harksheide II 1:1 (1:0)

 

Das vierte Heimspiel der Saison brachte dem SC Eilbek II einen bereits aus der Vorbereitung bekannten Gegner. TuRa Harksheide II nahm den Weg aus Norderstedt an die Fichtestraße auf sich und wollte den Sieg aus dem Vorbereitungsspiel bestätigen. Gegen das gefährliche Umschaltspiel der Gäste entschieden sich die SCE-Verantwortlichen für eine Fünferkette, in der Rubin den zentralen Part spielte.

 

Die Anfangsviertelstunde brachte viel Tempo mit leichten optischen Vorteilen für die Gäste im Mittelfeld mit sich, doch die Abwehrreihen hatten das Geschehen klar im Griff und so gab es bis auf einen Distanzschuss von Heinrich und einen Distanzschuss von TuRa keine Einschussmöglichkeiten. Das erste große Highlight gehörte dem SCE, Prominski schob einen Pass durch die Gasse auf Florian Dittrich, der blieb im Duell mit TuRas Schlussmann Spiller aber nur zweiter Sieger.

 

Die Harksheider wussten mit ihrem schnellen Kombinationsspiel im Zentrum zu gefallen, eine zündende Idee um hinter die letzte Eilbeker Kette zu kommen, gab es aber nicht. Halbchancen gab es stattdessen nur auf der Gegenseite, Bruchhäuser wurde nach einer Kopfballablage von Dittrich geblockt, ebenso kam noch ein Fuß von Dittrichs Abschluss nach Lammert-Flanke. Hochprozentiges gab es weiterhin nur hinter und neben der Eilbeker Bank, Lammerts Abschluss nach Dribbling von halb links schrammte zwar knapp am Tor vorbei, kann aber nicht als solche eingestuft werden. Den ersten Abschluss aus dem Strafraum hatte Harksheide nach etwas einer halben Stunde, doch der Angreifer bekam keinen Druck hinter den Abschluss aus halblinker Position, so dass Sechting nicht wirklich gefordert war.

 

Nach einer halben Stunde musste Eilbek bereits zweimal verletzungsbedingt ohne Gegnereinfluss wechseln, Prigann ersetzte Helm und Köpke feierte sein Debüt für Prominski in der Sturmspitze. Als bereits alle gedanklich schon in der Kabine waren, setzte sich Dahms am linken Strafraumeck per Dribbling durch und bediente den am langen Pfosten lauernden Bruchhäuser, der in der zweiten Minute der Nachspielzeit aus vier Metern die Führung besorgte. Einen Wiederanstoß gab es nicht, der umsichtige Spielleiter Biyikli beordete die Teams direkt in die Kabinen.

 

Waren die Ballbesitzanteile vor der Pause noch etwas mehr bei TuRa, so gelang es dem SCE nach der Pause und einem Wechsel der Grundformation auf 4231 deutlich besseren Zugriff zu bekommen und die Bälle früher zu erobern. Dies machte sich auch gleich in der Chancenqualität bemerkbar, Lammert schaffte es nicht die Kugel aus Hüfthöhe vom Fünfmeterraum nach Flanke von Feldmeier kurz nach dem Seitenwechsel über die Linie zu drücken. Aufregung gab es in der 50. Spielminute, denn der Eilbeker Anhang forderte vehement einen Strafstoß nach einem Handspiel, nach Heinrichs Flanke flog die Kugel an den angelegten Arm eines TuRa-Verteidigers, der locker herunter hängende Arm flog nach hinten weg, Biyikli gab der neuen Handspielregel nach zufolge zu Recht keinen Strafstoß für Eilbek.

 

Gefährlich wurde es im Harksheider Strafraum nach rund einer Stunde Spielzeit, Dahms und Lammert konnten aus zentraler Position noch geblockt werden, Feldmeier schoss den dritten Versuch binnen Sekunden von der Strafraumgrenze über die Latte. TuRa hatte bis auf einen Kopfball nach einem Freistoß aus Halbposition, der das lange Eck recht klar verfehlte, keine Abschlüsse, Prigann grätschte einen Konter im Strafraum ab, ansonsten war Eilbeks Sechszehner eine No-Go-Area. Eilbek verpasste es bei diversen Umschaltsituationen einen klaren finalen Pass zu spielen und flankte zu oft aus aussichtsreicher Position hinter das Tor.

 

So gab es unnötigerweise eine aufregende Schlussphase an der Fichte. Drei Minuten Nachschlag sollte es geben, nach 92:40 Minuten gab es nach vermeintlichem Foulspiel von Prigann Freistoß für Harksheide, Kapitän Eggelmeyer brachte das Leder von der rechten Außenlinie an den zweiten Pfosten, wo Rubin gegen vier Gegenspieler stand und der eingewechselte Jonas Wolter zum Ausgleich einschädelte. Doch damit war die Partie noch nicht vorbei, denn direkt nach dem Anstoß spielte Eilbek einen langen Ball in die Spitze, den TuRa-Keeper Spiller abfing und per langem Schlag den Gegenzug einläuten wollte. Schiedsrichter Biyikli pfiff die Partie ab, doch sein Assistent hatte zuvor bereits die Fahne gehoben, denn Spiller war mit dem Ball in der Hand aus dem Strafraum gelaufen. So nahm Biyikli nach Rücksprache mit seinem Assistenten den Abpfiff zurück, zeigte Spiller die gelbe Karte und gab Eilbek einen Freistoß an der Strafraumgrenze. Artur Lammert versuchte es in der mittlerweile 90.+7 mit einem Schuss in die Torwartecke, Spiller ließ den Ball prallen, dann konnte ein Harksheider den Ball aus dem Gefahrenbereich schlagen und der tatsächliche Schlusspfiff ertönte.

 

Eilbek behält Tabellenplatz 2, lässt hier aber eindeutig zwei Punkte liegen gegen einen spielstarken Gegner, der seinen einzigen gefährlichen Abschluss in der Nachspielzeit im Tor unterbringt.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Marius Bruchhäuser, Sebastian Helm (24. Sven Prigann), Genia Rubin, Sören Sager, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, David Feldmeier © – Florian Dittrich (86. Adrian Gehrke), Maximilian Prominski (31. Jonas Köpke), Artur Lammert

 

Tore:

1:0 Marius Bruchhäuser (45.+2, Rechtsschuss, Dahms)

1:1 Jonas Wolter (90.+4, Kopfball, Eggelmeyer)

 

Gelbe Karte:

Spiller

 

Schiedsrichter:

Hasan Biyikli (Note 2) – Unaufgeregt in der Spielführung, entschied in der einzigen kniffligen Szene korrekterweise nicht auf Strafstoß für Eilbek.

 

Spielnote: 3

Intensive Partie mit guten Ballstafetten, aber wenig Torraumszenen.

Fußball 09.09.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Arbeitssieg im Derby

7. Spieltag: USC Paloma III - SC Eilbek II 1:2 (1:1)

 

Personalnot herrschte im Derby an der Brucknerstraße beim SC Eilbek II, der seine Ersatzbank gerade einmal mit vier Spielern besetzen konnte. Zahlreiche Alternativen auf der Linksverteidigerposition waren verletzt oder im Urlaub, so dass Adrian Gehrke erstmals in seiner Karriere die linke Defensivseite bearbeiten musste. Das Nervositätslevel bei ihm lag vor dem Anpfiff nach eigener Aussage bei 8/10, Gehrke machte die linke Defensivseite aber dicht. In der Innenverteidigung verteidigte Helm an der Seite von Christoglou, für Sebastian Helm war es der zweite Startelfeinsatz in Folge, das gab es zuletzt im Oktober 2017.

 

Schon nach sieben Minuten Spielzeit ging Eilbek in Führung und das mit einem ziemlich einfachen Stilmittel. Prominski verlängerte einen Freistoß von Helm von der Mittellinie per Kopf in den Lauf von Tohme und der schoss volley ins kurze Eck ein. Die Choreographie der deutschen Nationalmannschaft am Vortag schien Tohme bei seinem ersten Saisontreffer beflügelt zu haben. In einer umkämpften Partie lagen die Großchancen beim SCE, der sich in der ersten halben Stunde den Vorwurf gefallen lassen musste, den Sack nicht zugeschnürt zu haben. So traf Florian Dittrich nach einem Traumpass von Bruchhäuser frei vor dem Tor nur den Innenpfosten, die zahlreich mitgereisten Gästefans hatten den Torschrei schon auf den Lippen.

 

Vor allem Palomas Schlussmann Timo Clausen war es zu verdanken, dass die „Tauben“ noch im Spiel waren, denn Dahms‘ Abnahme nach Flanke von Tohme lenkte Clausen sensationell über die Latte, ebenso wie wenig später eine abgefälschte Flanke vom eigenen Mitspieler. Die Spieler von Trainer Hekmat waren nur selten im Eilbeker Strafraum anzutreffen, Sulaiman wurde in aussichtsreicher Position von Dahms abgegrätscht, ansonsten gab es die Torszenen auf der anderen Seite. Innenverteidiger Böhm stibitzte dem einschussbereiten Dittrich den Ball vom Fuß, dann blockte Kapitän Kijas in höchster Not gegen Mittelstürmer Prominski. Quasi mit dem Pausenpfiff konterte Paloma nach einer Eilbeker Ecke, nach schwacher Kopfballrückgabe von Tohme an der Mittellinie traf Rechtsaußen Sulaiman zunächst nur den Pfosten, Mooren war beim Abpraller hellwach und bugsierte das Leder aus vier Metern über die Linie. Ein zu dem Zeitpunkt durchaus schmeichelhafter Ausgleich.

 

Deutlich ausgeglichener war das Spielgeschehen im zweiten Abschnitt, lange Zeit neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld und kamen bei nunmehr durchschnittlichem Tempo zu wenigen Abschlüssen. Erwähnenswert war bis Minute 70 eigentlich nur ein Paloma-Freistoß vom Strafraumeck, den Sechting im Torwarteck fliegend zur Ecke abwehrte. Eilbek reagierte auf das nunmehr zähe Spiel und wollte mit Schleeßelmann für Prominski neue Dynamik ins Spiel bringen, Dittrich rückte dafür vom linken Flügel in die Sturmspitze. Und der SCE hatte gleich darauf eine Doppelchance, doch Tohmes Abschluss wurde im Strafraum geblockt, Bruchhäusers Nachschuss ging über das Tor.

 

Lebenszeichen gab es auch vom USC, Veser köpfte eine Flanke vom umtriebigen Sulaiman aus neun Metern in die Arme von Sechting. Wenig später hatte Eilbeks Spielmacher Dehka einen Geistesblitz, seinen Steilpass erlief Dittrich und hob das Leder mit dem ersten Kontakt zum 1:2 in die Maschen. Welch ein wichtiges Tor für Eilbek, das aber um die Führung zittern musste, denn nach einer Ecke trudelte der Ball die Torlinie entlang, zum Glück stand kein Paloma-Spieler in der Nähe zum Ausgleich. Stattdessen setzte der SCE nach, Pedram Dehka köpfte eine Ecke von Tohme aus fünf Metern über die Latte, dann war es erneut Dehka, der nach Kurzablage von Dahms über das Tor schoss.

 

Manch einer fühlte sich in der Nachspielzeit an das Spiel in der Vorsaison erinnert, als Eilbek in der 90.+4 Minute den Ausgleich kassierte, denn der eingewechselte Zlotowski wurde an der Mittellinie freigespielt, hätte den Ball ins leere Tor schießen können, doch hatte dabei seine Hand im Spiel. Dieses Mal fing sich der SCE im Gegenzug keinen Treffer mehr, das 1:2 bedeutet den vierten Sieg in Serie und für den Moment war man Spitzenreiter in der Kreisliga 5, am Sonntag zogen die Hamburg Hurricanes dann aber doch noch vorbei.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Marius Bruchhäuser, Sebastian Helm, Chrisovalandis Christoglou, Adrian Gehrke – Dennis Dahms, David Feldmeier © – Kassem Tohme, Pedram Dehka (89. Fiete Damms), Florian Dittrich (90. Slawomir Zlotowski) – Maximilian Prominski (65. Dennis Schleeßelmann)

 

Tore:

0:1 Kassem Tohme (7., Rechtsschuss, Prominski)

1:1 Jan David Mooren (44., Rechtsschuss, Sulaiman)

1:2 Florian Dittrich (74., Linksschuss, Dehka)

 

Gelbe Karten:

Böhm – Dittrich, Prominski

 

Schiedsrichter:

Cengiz Kutlu (Note 3) – Sicherer Leiter in einer leicht zu leitenden Partie.

 

Spielnote: 4

Viel Arbeit, wenig Glanz und Gloria.

Fußball 08.09.2019 von Guenther Ladewig

1.A Junioren (2002/2003): Auswärtsniederlage gegen Sternschanze.

Auch im 2. Punktspiel dieser Runde konnten wir keine Punkte mitnehmen. Mit 6:3  Halbzeit 3:1 wurden wir von Sternschanze bezwungen.

Wir bekommen einfach zuviele Gegentore (25 in 5 Spielen). Da helfen auch die 16 selbst geschossenen Tore wenig. Wenn es uns nicht gelingt, die Abwehr zu stabilisieren, werden wir wohl nicht in die Aufstiegsrunde kommen, obwohl theoretisch noch alles möglich ist. Nächstes Wochenende ist für uns spielfrei, dann am 22.9. gegen Lokstedt. Wie sagte der Kaiser: Schaun wir mal.

Fußball 02.09.2019 von Guenther Ladewig

1.A Junioren (2002/2003): Im Pokal läuft es besser.

Nach der bitteren 9:3 Heimniederlage gegen Teutonia am vorigen Wochende, konnten wir uns zumindestens etwas rehabilitieren. Mit 6:4 bezwangen wir Veddel United und sind damit eine weitere Runde im Pokal verteten. Während wir in den vorherigen Spielen immer in der letzten halben Stunde in den "Tiefschlaf" verfielen, nahmen wir diese "Auszeit" im gestrigen Spiel schon nach 6 Minuten 2:0 zurück. Erst in der 39. Min. kamen wir zum Anschlusstreffer. Dann Eigentor durch Veddel , 2:2 1. Min. später die 3:2 Führung für Veddel.Danach überschlugen sich die Ereignisse mit dem 3:3, 4:3, 5:3 Anschlusstreffer für Veddell 5:4 dann in der 90. Min. das 6:4 und 2 Platzverweise gegen Veddel.

In Zukunft muss es uns gelingen, das Mittelfeld in der Arbeit gegen den Ball zu verbessern und die zum Teil wirklich gut erspielten Torchancen noch besser zu nutzen.

Fußball 02.09.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Erneutes Tor-Spektakel an der Fichte

6. Spieltag: SC Eilbek II – KS Polonia 6:1 (2:0)

 

Der heimstarke SC Eilbek II empfing das Tabellenschlusslicht von der Finkenau, den KS Polonia. Eilbek-Coach Torgau musste seine Abwehrreihe auf drei Positionen umstellen, für Prigann (Urlaub), Hagemann (Kopfverletzung) und Appel, der auf der Bank geschont wurde, kamen Bruchhäuser, Helm und Heinrich in die Viererkette. Erstmals nach seiner im Trainingslager im Juni erlittenen Knöchelverletzung stand Vittorio Walter wieder auf dem Platz, zudem stand mit Malte Cordes-Gebken ein Debütant im Kader.

 

An der Fichtestraße stimmte das Tabellenbild mit dem Spielverlauf überein, denn der SCE nahm von Beginn das Heft des Handelns in die Hand und drängte den Gegner tief in die eigene Hälfte. So war es Dennis Dahms, der nach einer Eckballvariante den ersten Abschluss verzeichnen konnte. Doch wie aus dem Nichts hatte Adam Jakubowski nach einem Alleingang die Chance auf das 0:1, doch Sechting im Eilbeker Tor ließ sich nicht umkurven und nahm dem Angreifer das Leder vom Fuß. Stattdessen klingelte es eine Minute später auf der Gegenseite, erneut war ein Eckstoß Ausgangspunkt der Aktion, den zweiten Ball im Rückraum legte Lammert für Dahms ab, der per Vollspann-Unterschnitt über den Keeper zum 1:0 traf.

 

Die Führung spielte Eilbek voll in die Karten, der Druck auf das gegnerische Tor wurde weiter hochgehalten. Florian Dittrich zielte mit einer Direktabnahme etwas über das Tor, Rechtsverteidiger Bruchhäuser bei einem seiner vielen Offensivausflüge rechts daneben. Das polnische Abwehrbollwerk zeigte sich auch in der Folge nicht besonders stabil, Bruchhäuser schickte Dittrich auf dem rechten Flügel an die Grundlinie, dessen scharfe Hereingabe drückte der eingelaufene Feldmeier zum 2:0 über die Linie. Immer wieder war die starke rechte Seite Ausgangspunkt für die Angriffe des Tabellendritten, eine erneute Dittrich-Flanke traf Mazohl freistehend am Elfmeterpunkt nicht richtig mit dem schwachen Fuß, dann sorgte Mittelstürmer Walter mit einem feinen Chip vom Fünfmetereck für einen Lattentreffer. Dieses technische Kabinettstückchen hätte durchaus einen Treffer verdient gehabt und der SCE drückte und drückte auf die Entscheidung vor der Pause.

 

Heinrichs direkte Ecke fischte Sebastian Kempa noch aus dem bedrohten Eck, gegen Lammert und Walter war Polonias Keeper anschließend zweifacher Sieger im eins gegen eins. Das 3:0 ließ weiter auf sich warten, zumal auch Mazohls Nachschuss das Gehäuse verfehlte. Besonders skurril wurde es kurz dem Pausenpfiff, denn Dittrich war auf und davon und legte im Strafraum uneigennützig quer auf Walter, der statt einzuschießen noch den Keeper umdribbeln wollte und an diesem scheiterte. Die Gäste waren mit dem 2:0-Pausenstand mehr als gut bedient.

 

Erst fünf Minuten nach der Pause schien die Partie entschieden, denn mit viel Geschick kombinierte sich der SCE durch das Zentrum, am Ende der Passstafette legte Walter quer zu Lammert, der sein erstes Saisontor erzielte. Im direkten Gegenzug wirkte Helm bei einem langen Ball kurz orientierungslos, Polonias Toptorjäger Dunajski kannte keine Gnade und knallte das Leder vom linken Strafraumeck per Direktabnahme in den rechten Giebel. Schöne Bude! Der Treffer machte den Gästen aber zu Recht keine Hoffnung, sollte es doch die letzte Torchance auf ihrer Seite gewesen sein. Helm setzte mit einem feinen Diagonalball Dittrich in Szene, dessen Flanke schloss Walter mit dem ersten Kontakt ab, doch Kempa hielt den Schaden für den Aufsteiger in Grenzen.

 

 

Der mittlerweile eingewechselte Adrian Klanke traf mit einem Freistoß Sekunden nach seiner Einwechslung noch das hintere Torgestänge, dann warf sich Verteidiger Tomasz Sendor binnen fünf Sekunden in drei aussichtsreiche Eilbeker Torschüsse. Klanke war sein erster Saisontreffer auch nach einem Zuspiel von Artur Lammert nicht vergönnt, er zielte ebenso links vorbei wie sein Vorlagengeber wenige Minuten später. Das erlösende 4:1 folgte erst 20 Minuten vor dem Ende, Dahms spielte das Leder auf den linken Flügel zu Lammert, der in den Strafraum eindrang und dort schob Walter gekonnt im langen Eck ein. Nur eine Minute später jubelte Eilbek erneut, Dittrich eroberte den Ball auf der rechten Seite und bediente Walter, dessen Querpass verwertete Lammert per Beinschuss gegen Keeper Kempa.

 

Viele weitere Angriffe spielte Eilbek in einer nunmehr nicht immer geordneten Schlussphase nicht mehr sauber aus, dennoch gab es weitere Chancen. Heinrichs Distanzschuss aus 20 Metern flog gefährlich Richtung Winkel, doch ein eiserner Kopf wehrte zur Ecke ab. Bei einer 4 gegen 1-Überzahlsituation kam der SCE nicht zum Abschluss, ebenso nicht bei einer weiteren Aktion mit nur einem Verteidiger mehr. Das 6:1 sollte dennoch fallen, der eingewechselte Cordes-Gebken, der als erster Eilbek II-Spieler überhaupt eine eigene Facebook-Spielerseite (Grüße an AF14) betreibt, spielte einen Doppelpass mit Lammert und legte frei vor dem Tor Walters zweiten Treffer des Tages auf.

 

Eilbek fährt einen über 90 Minuten komplett ungefährdeten und hochverdienten Sieg ein, hält den Sechs-Tore-Schnitt bei Heimspielen (Spektakel!) und festigt Platz 3 in der Tabelle.

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Marius Bruchhäuser, Sebastian Helm, Sören Sager, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, David Feldmeier © (77. Tristan Dahms) – Florian Dittrich (73. Malte Cordes-Gebken), Artur Lammert, Fabian Mazohl (62. Adrian Klanke) – Vittorio Walter

 

Tore:

1:0 Dennis Dahms (15., Linksschuss, Lammert)

2:0 David Feldmeier (25., Rechtsschuss, Dittrich)

3:0 Artur Lammert (50., Rechtsschuss, Walter)

3:1 Adrian Dunajski (51., Linksschuss)

4:1 Vittorio Walter (70., Rechtsschuss, Lammert)

5:1 Artur Lammert (71., Rechtsschuss, Walter)

6:1 Vittorio Walter (80., Rechtsschuss, Cordes-Gebken)

 

Gelbe Karten:

Helm, Klanke – Rzymski, Dunajski, Jakubowski

 

Schiedsrichter:

Christoph Moll (Note 2) – Ohne jede Müden in einer leicht zu leitenden Partie.

 

Spielnote: 2,5

Chancenreicher Einbahnstraßenfußball und dazu ein echtes Traumtor.

Fußball 26.08.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: 2:0-Pausenrückstand gedreht

5. Spieltag: TuS Berne III - SC Eilbek II 2:3 (2:0)

 

Die Mannschaftskasse des SC Eilbek II durfte sich am Cyclassics-Sonntag freuen, denn aufgrund diverser Verspätungen fließen mehr als 50 Euro in die Spardose. Weniger erfreulich war dies für die Spielvorbereitung, wurde doch zuvor eine Anreise mit dem ÖPNV als bevorzugte Variante kundgetan. So trudelten die letzten erst zehn Minuten vor Anpfiff ein, der Plan des Spiels war somit dahin und die Konzentration gestört. Im gewohnten 4231 begann Prominski für Nachzügler Rubin, weitere Umstellungen gab es beim SCE nicht.

 

Schon nach sieben Minuten musste der SCE das erste Mal wechseln, Innenverteidiger Appel bekam bei einem Block einen Schlag auf das Sprunggelenk, für ihn kam Rubin ins Abwehrzentrum. Ein zweites Mal musste Eilbeks Arztkoffer zum Einsatz, als Heinrich an der gegnerischen Eckfahne mit zwei offenen Sohlen abgeräumt wurde, die Pfeife von Schiedsrichter Krüger blieb aber unverständlicherweise stumm. Auf dem Platz tat sich lange wenig, Eilbek war noch überhaupt nicht in der Partie und die hoch anlaufenden Berner wussten die Räume geschickt zuzustellen, so dass bis Mitte der ersten Halbzeit nichts passierte.

 

Die erste richtige Chance des Spiels nutzten die Hausherren zum 1:0, Rubin gewann an der Mittellinie einen Zweikampf, der zweite Ball landete jedoch bei Berne, einen sehenswerten Schnittstellenpass erlief Schroten vor dem zögerlich herauseilenden Sechting und setzte das Leder mit viel Gefühl neben den Pfosten zur Führung. Sieben Minuten später durfte Jan-Niklas Schroten erneut jubeln, mit einem Heber aus 16 Metern traf er über den im Nirwana stehenden Sechting zum 2:0. Zwar hatte Eilbek durch Startelf-Debütant Prominski, der an Mohr scheiterte, die erste Gelegenheit, doch Berne hatte durch zwei gute Distanzschüsse, bei denen sich Marcel Sechting lang machen musste, deutliches Oberwasser.

 

Erst kurz vor dem Seitenwechsel kam Eilbek besser in die Partie, Mazohl scheiterte aus spitzem Winkel an Mohr, mit dem Pausenpfiff erreichte ein abgefälschter Pass Maximilian Prominski, der frei vor dem Tor am heute bärenstark aufgelegten Mohr scheiterte. Mit einer verdienten Berner Führung ging es in die Kabinen, aus denen Eilbek zwar personell unverändert herauskam, auf einmal aber ein ganz anderes Spieltempo an den Tag legte und den Gegner in der zweiten Hälfte regelgerecht einschnürte.

 

Bereits zweieinhalb Minuten nach Wiederanpfiff konnte der SCE den Anschlusstreffer erzielen, Lammerts scharfe Hereingabe vom rechten Flügel ließ Prominski im Fünfmeterraum für Mazohl durch, der am langen Pfosten gegen die Laufrichtung von Mohr zum 2:1 traf. Zwei Minuten später lag die Kugel erneut im Berner Tor, denn nach einem Rückpass führte Lammert den indirekten Freistoß schnell auf Feldmeier aus, doch Krüger pfiff das Tor zurück, da der Ball nicht am Ort des Vergehens gelegen haben soll. Das brachte SCE-Trainer Torgau einmal mehr auf die Palme, Krüger verwarnte ihn im Anschluss mit dem gelben Karton. Den Wiederholungs-Freistoß setzte Lammert in die Mauer, den Nachschuss parierte Mohr stark.

 

Im Berner Beu waren die Offensivbemühungen der Heimmannschaft mittlerweile komplett eingestellt, Eilbek drängte auf den Ausgleich und hatte in Person von Heinrich zwei Großchancen, doch eine Hagemann-Flanke schoss Heinrich knapp daneben, nach erneuter Flanke von links parierte Mohr den Kopfball aus sieben Metern glänzend. Den dritten Einsatz des Eilbeker Arztkoffers gab es in Minute 55, Hagemann köpfte den Ball zurück auf Sager, ehe ihn ein Berner von der Seite mit dem Kopf traf. Bei Linksverteidiger Hagemann gab es einen tiefen Cut an der Augenbraue, er musste vom RTW abgeholt werden, für ihn kam Florian Dittrich in die Partie.

 

Dieser war schnell in der Partie, denn Eilbek münzte seine Überlegenheit nach der Pause in ein zweites Tor um. Lammert beschleunigte das Spiel aus dem Zentrum mit einem feinen Zuspiel auf Mazohl, der anschließend das Tempo erneut anzog, bis zur Grundlinie ging und dort zurücklegte, den Cutback drückte Dittrich aus zwei Metern über die Linie. Dann durfte wieder mal der Arztkoffer zum Einsatz kommen, denn Eilbeks Keeper Sechting fing das Leder ab, doch statt über den am Boden liegenden Keeper zu springen, traf Bernes Angreifer ihn am Oberschenkel. Einmal mehr gab es hier keine Reaktion von Schiedsrichter Krüger gegen die in manchen Situationen überharte Gangart von Berne.

 

Eine Viertelstunde vor Abpfiff hatte Eilbek die Partie komplett gedreht, im Sechs-Mann-Knäuel wurde Prominski im Strafraum mit dem Rücken zum Tor am Fuß getroffen, dieses überflüssige Foul bescherte dem SCE bereits den dritten Strafstoß der Serie. Kapitän Feldmeier übernahm die Verantwortung und verlud den machtlosen Mohr, Eilbek hatte den Pausenrückstand nun komplett gedreht. Appel hatte Prominski zuvor lautstark von der Bank befohlen im Strafraum zu bleiben, dieser gehorchte und wurde mit dem Strafstoß belohnt.

 

Auch nach der Führung spielte Eilbek weiter nach vorne, Dahms schoss eine Flanke von Heinrich neben den Kasten, Dittrichs Kopfball nach Flanke von Lammert landete über der Querlatte. Berne hatte in der restlichen Spielzeit inklusive der fünfminütigen Nachspielzeit noch drei ungefährliche Abschlüsse aus der Distanz durch die Maring-Brüder, zu mehr sollte es aber nicht reichen. Eilbek setzt sich mit dem aufgrund der Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt verdienten ersten Auswärtssieg der Serie in der Spitzengruppe fest und bestätigt Platz 3 in der Tabelle.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Sven Prigann, Jonathan Appel (8. Genia Rubin), Sören Sager, Frank Hagemann (57. Florian Dittrich) – Dennis Dahms, David Feldmeier – Steffen Heinrich, Artur Lammert, Fabian Mazohl - Maximilian Prominski (90. Tristan Dahms)

 

Tore:

1:0 Jan-Niklas Schroten (23., Rechtsschuss)

2:0 Jan-Niklas Schroten (30., Rechtsschuss)

2:1 Fabian Mazohl (48., Linksschuss, Lammert)

2:2 Florian Dittrich (70., Rechtsschuss, Mazohl)

2:3 David Feldmeier (75., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Prominski)

 

Gelbe Karten:

Maring, Ta, Rahimi - Sager

 

Schiedsrichter:

Marcel Krüger (Note 4) – Unklare Zweikampfbewertungen, ließ zwei beidbeinige Grätschen mit offener Sohle ungeahndet, ließ aber beide Teams den Ball wegen 7 Zentimetern bei Freistößen zurechtlegen. Überschritt die angezeigte Nachspielzeit grundlos um zwei Minuten.

 

Spielnote: 2,5

Unterhaltsames und kurzweiliges Spiel mit zwei komplett unterschiedlichen Hälften.

Fußball 25.08.2019 von Guenther Ladewig

1.A Junioren (2002/2003): Deftige Heimniederlage zum Saisonauftakt!

Im ersten Punktspiel der neuen Saison mussten wir eine heftige Klatsche einstecken. Mit einer 3:9 Niederlage zu starten ist beileibe nicht ideal, aber wir haben noch 5 Spiele, diese "Schmach" zu tilgen. Nach wie vor ist es unser Ziel, die Aufstiegsklasse zu erreichen, heißt wir wollen unter die ersten drei in unserer Gruppe kommen. Offensichtlich müssen dann aber an einigen Stellschrauben im Abwehrverhalten, bei Mittelfeld und Abwehr justiert werden. Es darf nicht sein, daß wir nach egenen Torerfolgen jubilieren und quasi nach dem Anstoß das nächste Tor fangen. Wenn dann noch ein paar indivduelle Fehler (wegen der gestrigen Hitze und/oder mangelnder Kondition?) hinzukommen, bekommt man ein solches Endergebnis.Denn, um den "Fußballspieler/trainer/philosophen" Bill Shankly zu zitieren: Es gibt Leute, die denken, Fußball sei eine Frage von Leben und Tod. Ich mag diese Einstellung nicht.Ich kann ihnen versichern, daß es noch sehr viel ernster ist.

Fußball 19.08.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Mazohl bringt Eilbek in die Spur

4. Spieltag: SC Eilbek II – UH-Adler II 4:1 (1:0)

 

Gleich sechs Änderungen im Vergleich zur Niederlage bei den Hamburg Hurricanes gab es in der ersten Elf des SC Eilbek II, der dieses Mal in einer 523-Grundordnung agierte, in der Fabian Mazohl auf der linken Offensivseite sein Startelf-Debüt gab.

 

Das zweite Heimspiel startete erstaunlich ähnlich wie das erste Heimspiel, dieses Mal dauerte es eine Minute länger bis zum Elfmeterpfiff durch den insgesamt guten Schiedsrichter Lohmeier. UHs Rechtsverteidiger Lauterbach hatte Fabian Mazohl im Strafraum unsanft von hinten zu Fall gebracht und durfte von Glück reden, dass er weiterspielen durfte. Artur Lammert übernahm Verantwortung vom Punkt, den ins Zeitlupe flach in die Mitte geschossenen Ball konnte Stefan Reinsch mit den Füßen abwehren. 9 von 11 Elfmetern hat Lammert damit für Eilbek verwandelt, beide Fehlschüsse leistete er sich gegen UH-Adler II, den letzten im April 2014.

 

Die Gäste von der Beethovenstraße, immerhin bestes Team der Rückrunde, hatten offensiv nur wenig anzubieten, einzig ein Schuss von Sandig von der Strafraumgrenze zwang Sechting zu einer Faustabwehr. Ansonsten probierte es UH mit Abschlüssen aus 25+ Metern, die allesamt keine Gefahr darstellten. Besser machte es der SCE mit seiner zweiten guten Offensivaktion nach einer Viertelstunde, Lammert steckte für den in die Tiefe gestarteten Mazohl durch, der umkurvte Reinsch und schob zu seinem ersten Saisontor ein. In der Folge hatte Eilbek das Spiel im Griff, kam viel über die gefährliche linke Seite, so auch als Heinrich eine Lammert-Flanke aus fünf Metern neben das Tor schoss, Feldmeier aus 11 Metern abgeblockt wurde und der SCE nach vier Querpässen im Strafraum den Abschluss verpasste.

 

Standards sollten auf beiden Seiten auch eine Rolle spielen, für Eilbek vergab Dennis Dahms nach einer Variante das 2:0, auf der Gegenseite musste Sechting lange auf einen Freistoß aus 40 Metern warten, der gefährlich an Freund und Feind vorbei segelte. UH, das nach einer halben Stunde Mittelstürmer Sakschewski vom Platz nahm, hatte in Person von Sandig nach einer Kopfballverlängerung eine Gelegenheit, doch der Offensivspieler schoss überhastet aus 20 Metern genau auf Sechting. Stattdessen hätte Eilbek seine Dominanz vor der Pause in ein zweites Tor ummünzen müssen, Rubins flaches 40 Meter-Zuspiel auf Lammert schoss dieser von der Strafraumgrenze links vorbei.

 

Zum zweiten Abschnitt reagierte Trainer Barz und erlöste den gelb verwarnten Lauterbach von seinen Aufgaben gegen Mazohl, Reinschmidt übernahm den Rechtsverteidiger-Posten und der Doppel-Torschütze aus der Vorwoche Appiah kam als Stürmer in die Partie. Eilbek kontrollierte die Partie ohne zu glänzen, stand defensiv nochmals verbessert und lauerte auf Möglichkeiten zum schnellen Umschalten. Bei einer dieser Ballgewinne in der eigenen Hälfte hatte Mazohl die Kugel schon lange gespielt, dann senste ihn Pascal Kleckner 30 Meter vor dem SCE-Tor am Sprunggelenk um, Lohmeier schickte Kleckner für das Frustfoul nach Rücksprache mit Assistent Zakrzweski mit der roten Karte unter die Dusche.

 

Das Spiel war damit entschieden, denn die Überzahl nutzte Eilbek gnadenlos aus. Nur neun Minuten dauerte es bis zum 2:0, am Ende einer sehenswerten Kombination durch das Zentrum legte Lammert die Kugel auf halbrechts zu Steffen Heinrich, der den klassischen Robben machte und wuchtig und platziert aus 16 Metern zum 2:0 traf. Innenverteidiger Sager schloss 16 Minuten vor Abpfiff mit Heinrich in der Torjägerliste gleich, nach einer Ecke brachte Lammert den Ball erneut in die Gefahrenzone, drei Eilbeker standen frei vor Reinsch, dieser konnte erst gegen Heinrich parieren, war gegen den Nachschuss von Sager machtlos. Im Stile eines Mittelstürmers lupfte Sören Sager das Leder über den liegenden Reinsch zum 3:0 ein.

 

Danach läutete Eilbek den Debütanten-Ball ein, der erst vor zwei Tagen vom SSV Ostheim verpflichtete Mittelstürmer Maximilian Prominski hatte gleich eine Großchance, scheiterte aber an Reinsch und konnte erst acht Minuten nach seiner Einwechslung knipsen. Die Einleitung dafür war brilliant, Genia Rubin führte in der eigenen Hälfte einen Freistoß über 15 Meter per No-Look-Pass (!) auf den ebenfalls eingewechselten Marschler aus, dessen 70 Meter-Diagonalball fand Frank Hagemann, dessen Flanke Lammert per Kopf auf den zweiten Pfosten verlängerte, wo Prominski Reinsch tunnelte und das 4:0 erzielte. In der Schlussphase tauschte Eilbek auf einigen Positionen noch umher und verlor ein wenig die Ordnung, Diekmann konnte per Sonntagsschuss aus 18 Metern unter die Latte noch den Ehrentreffer für die Uhlenhorster erzielen, in der Schlussminute traf Lukas Tillack frei vor dem Tor nur den Pfosten.

 

Mit dem zweiten Sieg im vierten Spiel und einem knüppelharten Auftaktprogramm steht Eilbek auf Rang 3 der Tabelle und kann einen ordentlichen Saisonstart verzeichnen. Unter der Woche kommt Kreisligist HFC Falke II zum Test an die Fichtestraße, am Wochenende darf Eilbek zum Sonnenaufgang bei TuS Berne III antreten.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Sven Prigann, Genia Rubin, Jonathan Appel, Sören Sager, Frank Hagemann – Dennis Dahms, David Feldmeier (77. Tobias Marschler) – Steffen Heinrich (86. Tristan Dahms), Artur Lammert, Fabian Mazohl (74. Maximilian Prominski)

 

Tore:

1:0 Fabian Mazohl (14., Linksschuss, Lammert)

2:0 Steffen Heinrich (66., Linksschuss, Lammert)

3:0 Sören Sager (74., Rechtsschuss, Heinrich)

4:0 Maximilian Prominski (82., Linksschuss, Lammert)

4:1 Lars Diekmann (86., Linksschuss)

 

Gelbe Karten:

Prigann, Feldmeier – Lauterbach, Diekmann, Reinsch, Appiah

 

Rote Karte:

Pascal Kleckner (57., grobes Foulspiel an Mazohl)


Bes. Vorkommnis:

Stefan Reinsch hält Foulelfmeter von Artur Lammert (4., Lauterbach an Mazohl)

 

Schiedsrichter:

Tobias Lohmeier (Note 2) – Lag bei den wichtigen Entscheidungen zum Elfmeter und Platzverweis für Kleckner richtig und hatte wenig Mühen über 90 Minuten.

 

Spielnote: 3

Abwechslungsreiche Partie, die nach dem Platzverweis sehr einseitig wurde.

Fußball 18.08.2019 von Guenther Ladewig

1.A Junioren (2002/2003): Pokalsieg gegen den MSV Hamburg

In der 1. Runde des Verbandspokal konnten wir den MSV Hamburg mit 2:1 schlagen. Wir waren die eindeutig bessere Mannschaft, versäumten aber unsere erspielten "100%tigen"( wenn es so etwas gibt) nicht verwerten. So mußte ein toll geschossener Freistoß die 1:0 Führung herhalten. Trotz der erwähnten 100%tigen konnten wir nicht auf 2bzw.3:0 erhöhen. Dann passierte es. Eine kurze Disorientierung in der Abwehr und es stand 1:1. Wieder häuften sich bei uns die Torchancen.In der 81. Minute erzielten wir mit einem satten Linksschuß das 2:1 Endergebnis. Der nächste Gegner in dieser Pokalrunde steht mit dem FC Veddel United auch schon fest

Samstag,den 24.8. geginnt die Bezirksliga Aufstiegsrunde für uns mit dem Heimspiel gegen Teutonia 10 1.A

Fußball 12.08.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Ohne Punkt beim Titelfavoriten

3. Spieltag: Hamburg Hurricanes - SC Eilbek II 1:0 (1:0)

 

Auf dem mittlerweile schmaler gewordenen Grandplatz am Struckholt sollten am dritten Spieltag die besten Defensivreihen der Liga aufeinandertreffen, beide Teams hatten erst zwei Gegentreffer in der laufenden Saison hinnehmen müssen. Eilbeks Ausfallliste vor dem Top-Spiel war groß, so fehlten unter anderen Keeper Sechting, Hagemann, Kapitän Feldmeier, Lammert, Schleeßelmann, Mazohl und Henning, dafür feierte Gehrke nach überstandener Fußverletzung aus dem Hurricanes-Spiel der Vorsaison sein Comeback.

 

Wie erwartet entwickelte sich ein sehr körperbetontes Spiel, Spielkontrolle war auf dem schwierigen Untergrund nur in seltenen Fällen möglich. Die erste Chance des Spiels hatten die Hausherren, Schultz parierte den Kopfball von Innenverteidiger Guimont nach einer Ecke aber sicher. Beide Abwehrreihen wirkten sehr stabil und so gab es nur wenige Highlights. Eilbeks Spielmacher Liebau schoss aus der Distanz etwas am Tor vorbei, auf der anderen Seite hatte Schultz keine Probleme bei der Faustabwehr gegen Walets Geschoss aus spitzem Winkel von der Strafraumgrenze.

 

Aufregung gab es dann nach fast einer halben Stunde, denn Keeper Conor Stewart war nach einem Pass von Gehrke aus seinem Tor geeilt, unterlief den Ball und nahm außerhalb des Strafraums die Hände zu Hilfe. Die Eilbeker Bank forderte hier vehement einen Platzverweis, Schiedsrichter Schnehagen hatte aber nur die gelbe Karte in der Hand, zeigte diese aber nicht und entschied auf Anraten seines Assistenten auf Abseits. Zwar war Angreifer Dittrich tatsächlich in Abseitsposition, aber genauso weit vom Ball entfernt wie Liebau, der das Leder ins leere Tor hätte schieben können. Glück für die Hurricanes, dass das Gespann die Abseitsposition von Dittrich als aktiv einstufte.

 

Das goldene Tor des Tages sollte zwei Minuten vor der Pause fallen. Nach einer geklärten Standardsituation hatte Hurricanes-Spielführer Oscar Walet auf dem rechten Flügel zu viel Zeit um eine gescheite Flanke ins Zentrum zu bringen, wo Sholto West das Kopfballduell gegen Dahms gewann und ins lange Eck einköpfte.

 

100 Sekunden nach dem Seitenwechsel bot sich Eilbek die große Chance zum Ausgleich, Jimmy Rantz bediente mit einem feinen Zuspiel den eingelaufenen Max Liebau, der per Direktabnahme freistehend aus 14 Metern knapp über die Latte schoss. Auch die Hurricanes wurden noch einmal gefährlich, Ostendorfs Hammer aus 18 Metern lenkte Schultz per Flugparade stark über die Latte. Die 22 Akteure schenkten sich nichts auf dem Geläuf, Appel und Fernandez Pena gerieten kurzzeitig aneinander, aussichtsreiche Freistöße von Ganapijev und Klanke nach abermaligem Ausflug und Foul von Stewart an Dittrich blieben in den Mauern hängen, so dass die Uhr dem Spielende entgegen tickte.

 

In der Schlussphase verpasste Klanke gegen Stewart den Ausgleich, den anschließenden Kopfball setzte Dittrich neben das Tor. Die Hurricanes, bei denen der kurz vor Schluss eingewechselte Mark Boyce seinen Abschied gab, brachten die Vorsprung ins Ziel.

 

In einem klassischen 0:0-Spiel haben die Hurricanes sich die eine kleine Unaufmerksamkeit weniger geleistet und gehen damit als Sieger vom Platz. Eilbek darf nach zwei schweren Auswärtsspielen in der kommenden Woche daheim gegen die Uhlenhorst-Adler die nächsten Punkte einfahren.

 

Chance Liebau

Chance Ostendorf

Freistoß Klanke

Gehrke Stewart

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Sven Prigann ©, Genia Rubin, Jonathan Appel, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, Adrian Gehrke – Jimmy Rantz, Max Liebau (85. Yassin Ahadi), Aziz Martens (70. Adrian Klanke) – Florian Dittrich

 

Tore:

1:0 Sholto West (43., Kopfball, Walet)

 

Gelbe Karten:

Appel, Dittrich

 

Schiedsrichter:

Frank Schnehagen (Note 2,5) – Hatte bei den zwei Aktionen von Stewart außerhalb des Strafraums knifflige Entscheidungen zu treffen, ließ die Akteure ansonsten in einer fairen Partie an der langen Leine

 

Spielnote: 2,5

Fußballerisch nicht immer hochklassig, aber stets intensiv, rassig und spannend.

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