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Fußball 11.08.2019 von Guenther Ladewig

1.A Junioren (2002/2003): Niederlage im Testspiel gegen Stellingen.

Unser 1. Spiel in der neuen Saison ging vom Ergebnis her "in die Hose". 2:5 auf eigenem Platz hört sich nach heftiger Klatsche an, war es aber nur vom Ergebnis her.Nach dem Tor zum  2:1 Zwischenstand haben wir dann 4 Spieler eingewechselt, die ihr erstes Spiel für den SCE bestreiten durften.Danach wurde es in der Abwehr, vor allem auf der rechten Seiten, etwas chaotisch. Mit den Einwechslungen hatten wir 3 "Großchancen" das 3,4,5:1 zu machen. Die Chancen wurden liegen gelassen und Stellingen nutzte die "Unruhe" auf unserer rechten Seite und "schoss" uns in den letzten 20. Min. ab.

Trotzdem bin ich fest davon überzeugt, daß wir am 17. 08. im Pokal gegen den MSV nicht nur ein Wörtchen mitreden werden.

Fußball 05.08.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Remis im Borgweg

2. Spieltag: VfL 93 - SC Eilbek II 2:2 (1:1)

 

Schon in der vergangenen Spielzeit musste Eilbek II früh an den Borgweg reisen, dieses Mal bereits am zweiten Spieltag. Wahrscheinlich zum letzten Mal durfte der SCE auf dem pikfein präparierten Naturrasen auflaufen, denn im kommenden Jahr soll hier ein Kunstrasenplatz entstehen. Regen und Gewitter im Vorfeld der Partie sorgten für ein tiefes Geläuf, zudem steckten beiden Teams die Pokalspiele vom Dienstag merklich in den Knochen. Kurzfristig musste Eilbek auf den angeschlagenen Liebau verzichten, Lammert, Prigann und Marschler standen erstmals in der Liga-Saison von Beginn an auf dem Platz.

 

Beide Seiten begannen mit einem sehr kontrollierten Spiel und wollten Fehler in der Defensivbewegung vermeiden. Die erste Halbchance nach drei Minuten gehörte den Hausherren, Benjamin Marschall nutzte einen Ausrutscher von Jonathan Appel, aus 14 Metern konnte Sechting per Fußparade aber ohne große Mühen abwehren. Aus ähnlicher halbrechter Position versuchte es wenig später Dickmann, der mit seinem Chip links vorbeischoss. Bei überwiegendem Ballbesitz des VfL 93 gelang es Eilbek vor allem in Umschaltsituationen gefährlich zu werden, so auch in der zehnten Minute als Feldmeier im Mittelkreis einen Pass abfing und Henning bediente, dessen Linksschuss knapp am langen Pfosten vorbeirauschte, wo auch der grätschende Prigann die Kugel nicht mehr erreichen konnte.

 

Ein bisschen Fortune hatte Eilbek als Marschler als letzter Mann einen kapitalen Ballverlust gegen Marschall hatte und dieser frei vor Sechting links neben den Pfosten schoss. Quasi im direkten Gegenzug bestrafte der SCE diese Nachlässigkeit und ging selbst in Führung. Appels Diagonalball erreichte Dittrich, dessen Hereingabe über Heinrich bei Henning landete, dieser spielte im Strafraum einen Doppelpass mit Dennis Dahms und traf trocken und flach ins kurze Eck. Lange Zeit passierte nach dem Führungstreffer dann nichts mehr, der VfL fand gegen eine gut geordnete Eilbeker Abwehrreihe kein Durchkommen.

 

Erst nach einer halben Stunde gab es wieder Erwähnenswertes, Marschler traf mit einem Befreiungsschlag nur den Gegenspieler, der anschließend auf Sechting zulief, Eilbeks Torwart konnte den ersten Versuch abwehren, doch Marius Dickmann brachte den Abpraller im Tor zum 1:1 unter. Viel mehr Highlights gab es bis zum Seitenwechsel, Feldmeiers Distanzschuss aus 18 Metern brachte das Tor von Grawe nicht in Gefahr.

 

Zur Pause musste der SCE einen Torwartwechsel durchführen, Marc Schultz übernahm den Platz zwischen den Pfosten für den angeschlagenen Marcel Sechting. Und Schultz musste gleich auf dem Posten sein, denn Torben Ruffer köpfte eine Ecke in Richtung rechtem Torwinkel, doch Marc Schultz entschärfte die Situation mit einer herausragenden Flugparade. Aus dem Spiel heraus gab es weiter auf beiden Seiten wenige Chancen, zu aufmerksam und diszipliniert agierten beide Mannschaften gegen den Ball. Eine kleine Unaufmerksamkeit auf der linken Eilbeker Seite nutzte der VfL 93 in Minute 66, als Schlötel eine Flanke ins Zentrum schlagen konnte, wo Marschall eine Fußspitze vor Marschler an den Ball kam und aus fünf Metern zum 2:1 einnetzte.

 

Mit dem Los des Rückstands stürmte Eilbek nach der Einwechslung von Helm für Dittrich an und wollte den Ausgleich, doch Henning scheiterte nach einer Flanke vom rechten Flügel per Volleyabnahme am aufmerksamen Grawe. Fünf Minuten vor dem Ende belohnte sich der SCE dann doch für seinen Aufwand, Hagemanns Freistoßflanke aus dem Halbfeld fand den Kopf von Dennis Dahms, der zum umjubelten 2:2 einschädelte. In der packenden Schlussphase war damit aber noch lange nicht genug, denn in der 90. Minute bekam die Borgwegler einen Freistoß 19 Meter vor dem Tor zugesprochen, doch Sameks Schuss konnte abgeblockt werden. Stattdessen hatte Eilbek in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Sieg auf dem Fuß, nach einer Flanke von Prigann stand Helm acht Meter vor dem freien Tor und zielte genau auf Grawe.

 

Am Ende gab es ein nicht unverdientes Remis, mit besser ausgespielten Konter hätte der VfL den Sack früher zu machen können, Sebastian Helm hätte den Spielverlauf in der 92. Minute auf den Kopf stellen können.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting (46. Marc Schultz) – Sven Prigann, Tobias Marschler, Jonathan Appel, Frank Hagemann – Dennis Dahms, David Feldmeier – Florian Dittrich (74. Sebastian Helm), Artur Lammert, Steffen Heinrich – Marc Henning (90.+2 Sebastian Stenzel)

 

Tore:

0:1 Marc Henning (14., Rechtsschuss, Dahms)

1:1 Marius Dickmann (30., Rechtsschuss)

2:1 Benjamin Marschall (66., Rechtsschuss, Schlötel)

2:2 Dennis Dahms (85., Kopfball, Hagemann)

 

Gelbe Karten:

Fürstenberg, Samek - Appel

 

Schiedsrichter:

Robert Karus (Note 2) – Ohne Probleme in einer sehr fairen Partie, sechseinhalb Minuten Nachspielzeit waren mehr als sportlich.

 

Spielnote: 3

Taktisch disziplinierte Abwehrreihen beherrschten das phasenweise sehr muntere Spiel.

Fußball 01.08.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Holsten-Pokal: Ungefährdet in Runde 3

2. Runde Holsten-Pokal: SC Eilbek II – Hamburg Hurricanes II 5:0 (4:0)

 

Nach einer spielfreien ersten Runde gab der SC Eilbek II sein Pokal-Debüt in Runde 2, dank eines Tausch des Heimrechts konnte B-Kreisklassist Hamburg Hurricanes II an der Fichtestraße auf Kunstrasen empfangen werden. Trainer Klaus Pablo Torgau warf im Pokal die Rotatationsmaschine an, Schultz, Prigann, Marschler, Helm, Meskini, Schleeßelmann und Lammert durften von Beginn an starten, einzig Rubin, Hagemann, Feldmeier und Liebau kamen in den Genuss eines zweiten Einsatzes von Beginn an.

 

Schon früh übernahm Eilbek die Spielkontrolle und untermauerte somit seine Favoritenrolle. Früh im Spiel musste Schleeßelmann nach einer Attacke von Taylor, der für diese Aktion verwarnt wurde, behandelt werden und konnte nur unter Schmerzen weiterspielen. Für ein feines Zuspiel auf Artur Lammert reichte dies dennoch, der heute als Mittelstürmer aufgestellte Lammert blieb vor Keeper James Schramm eiskalt und brachte den SCE früh in Führung. Parallelen zum Liga-Auftakt am Wochenende waren ersichtlich, Eilbek lief mitunter zu früh in Abseitspositionen, ließ im Defensivbereich aber nichts anbrennen.

 

Für Schleeßelmann war nach 20 Minuten und einer Torchance nach einer Ecke schon Schluss, Linksaußen Fabian Mazohl kam neu in die Partie und fügte sich schnell ein. Nur zehn Minuten nach seiner Einwechslung konnte Mazohl vom Gegner nicht mehr eingefangen werden, der Italiener scheiterte zwar am Pfosten, doch Debütant Chahid Meskini wurstete den Abpraller irgendwie mit dem rechten Schienbein zum 2:0 über die Linie. Eilbek spielte sich eine Viertelstunde lang in einen Rausch, Feldmeier scheiterte mit einem platzierten Distanzschuss an Schramm. Kurz darauf klingelte es dennoch wieder im Hurricanes-Tor, Rechtsverteidiger Prigann fühlte sich im Zehnerraum anscheinend zuhause und bediente per Außenrist-Pass Artur Lammert, der halb aus der Drehung ins lange Eck abschloss. Eine Kopie des Tores gab es nochmal in Minute 44, diesmal war Liebau der Vorbereiter, wieder war Lammert der Torschütze, für den es erst der zweite Dreierpack im 121. Spiel war. Einen weiteren Ausbau der Führung verpasste Liebau nach einer Lammert-Hereingabe vom linken Flügel, aus fünf Metern bekam James Schramm gerade noch die Beine zusammen und verhinderte einen fünften Einschlag vor dem Seitenwechsel.

 

Nach der Pause schöpfte Eilbek früh sein Wechselkontingent aus, die angeschlagenen Meskini und Liebau durften gehen, Dittrich und Stenzel durften noch ein wenig Pokal-Luft schnuppern. Die Anzahl der Highlights im zweiten Abschnitt nahm aufgrund des Spielstandes deutlich ab, Mitte der zweiten Halbzeit gab es aber für die 37 Zuschauer doch noch ein kleines Leckerli. Rubin dribbelte aus der Innenverteidigung an und bediente Lammert auf dem linken Flügel, dessen Flanke mit links schädelte David Feldmeier zum 5:0 ein. Für Eilbeks Kapitän war es das erste Kopfballtor nach fast vier Jahren, der letzte Treffer aus der Luft datiert vom 11.09.2015 beim DSC Hanseat.

 

In der mitunter etwas ruppigen Schlussphase näherte sich Eilbek noch mehrfach dem Tor, doch ein weiterer Treffer war weder Dittrich, noch Rubin, Liebau oder Lammert bei ihren Schusschancen vergönnt. Mitteilungspflichtig war nur noch die gelb-rote Karte des zwanzig Minuten zuvor eingewechselten Daniel Kvist, der etwas abseits vom Ball Sebastian Helm mit einem Ellenbogenschlag im Magen traf.

 

In der dritten Runde trifft der SC Eilbek II am kommenden Mittwoch auf den Duvenstedter SV am Puckaffer Weg.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Sven Prigann, Genia Rubin, Tobias Marschler, Frank Hagemann – Sebastian Helm, David Feldmeier – Chahid Meskini (50. Florian Dittrich), Max Liebau (56. Sebastian Stenzel), Dennis Schleeßelmann (21. Fabian Mazohl) – Artur Lammert

 

Tore:

1:0 Artur Lammert (12., Rechtsschuss, Schleeßelmann)

2:0 Chahid Meskini (32. Rechtsschuss, Mazohl)

3:0 Artur Lammert (36., Rechtsschuss, Prigann)

4:0 Artur Lammert (44., Rechtsschuss, Liebau)

5:0 David Feldmeier (66., Kopfball, Lammert)

 

Gelbe Karten:

Hagemann – Taylor, Rintsch, Hybel

 

Gelb-Rote Karte:

Daniel Kvist (83., Ellenbogenschlag)

 

Schiedsrichter:

Patrick Satzinger (Note 2) – Keine Probleme in der Spielleitung, Jensens Platzverweis war alternativlos.

 

Spielnote: 3,5

Leicht erhöhte Fehlerquote in einer Partie mit klarer Rollenverteilung.

Fußball 29.07.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Eilbek II stürmt gleich die Spitze

1. Spieltag: SC Eilbek II – SC Osterbek 8:0 (4:0)

 

Saisonauftakt in der Kreisliga 5, fast schon traditionell startet Eilbek II mit einem Heimspiel gegen einen Aufsteiger. Gegen den SC Osterbek standen mit Frank Hagemann (FC Alsterbrüder II) und Max Liebau (TV Kalkum Wittlaer) zwei Neuzugänge in der ersten Elf, für All-Time-Topscorer Artur Lammert blieb zunächst nur ein Platz auf der Bank übrig. In seinem 160. Pflichtspiel für Eilbek II startete Sören Sager erstmals auf der Rechtsverteidigerposition, David Feldmeier führte die Elf erstmals als Kapitän auf den Platz.

 

Der Start in die neue Saison hätte für Eilbek nicht besser laufen können, denn schon nach 37 Sekunden bekamen die Hausherren einen Strafstoß zugesprochen, nach einem langen Schlag von Sechting wurde Liebau von Robert Schultz zu Fall gebracht, der insgesamt gute Schiedsrichter Dogan entschied sofort auf Penalty. Aus 11 Metern konnte Marc Henning Schlussmann Christian Weber verladen und so stand es nach handgestoppten 72 Sekunden schon 1:0. Auftakt nach Maß für den SCE, der sich in den Vorbereitungsspielen offensiv noch recht schwer tat und erst in den letzten 14 Tagen so richtig ins Rollen gekommen ist.

 

Osterbek war von Anfang an überfordert, satte 19 Torchancen notierte Tickerer Raphael Chuleck am Spielfeldrand für den SCE allein im ersten Abschnitt und kam damit trotz offenen Schuhwerks bei strahlendem Sonnenschein gehörig ins Schwitzen. Schon nach fünf Minuten hätte Dittrich per Kopf nach einer Flanke von Steffen Heinrich das 2:0 erzielen können, in Minute 7 schädelte Dennis Dahms eine Ecke von Hagemann nur gegen den Querbalken. Die Erlösung gelang erst vier Minuten später, Standard-Spezialist Hagemann brachte einen Freistoß von nahe der Eckfahne scharf ins Zentrum, wo Heinrich aus dem Gewühl ins Tor traf. In den nächsten fünf Zeigerumdrehungen hatte Eilbek gleich drei weitere Hochkaräter, Henning scheiterte nach Steilpass von Dittrich erst an Osterbeks Bestem, Keeper Weber, dann lupfte Heinrich aus 22 Metern über das leere Tor und wenig später klärte Sören Sager für die bereits geschlagenen Osterbeker nach einer Ecke auf der Torlinie.

 

Die Gäste bemühten sich im 442 immer wieder mindestens acht Spieler hinter den Ball zu bekommen, doch Eilbeks agiles Offensivspiel fand immer wieder Lücken in der gegnerischen Defensive und erspielte sich Chancen im Zwei-Minuten-Takt. Nur folgerichtig gelang Henning in der 22. Minute das 3:0, am Ende einer feinen Kombination über Liebau und Sager musste der Vorjahreszweite der Torjägerliste das Leder nur noch über die Linie drücken. Zwei Minuten später kam Henning nach einer der zahlreichen Ecken in aussichtsreicher Position zum Abschluss, das 4:0 lies aber dank einer handspielverdächtigen Situation noch auf sich warten. Der Einbahnstraßenfußball nahm auch nach einer halben Stunde weiter seinen Lauf, Hagemann scheiterte per Freistoß an Weber, kurz darauf war Rubins Hackenschuss nicht platziert genug.

 

Unfassbar war dann die Situation in der 31. Minute, Dahms setzte Henning mit einem feinen Zuspiel in Szene, von der Grundlinie brachte Henning die Kugel flach vor das Tor, wo der mitstürmende Sören Sager das Kunststück fertig brachte sich aus 1 Metern selbst anzuschießen und das sichere Tor zu verpassen. Der Ball kullerte Richtung Toraus, Henning drückte das Leder zwar noch über die Linie, doch hier lag richtigerweise eine Abseitsposition vor. Christian Weber im Tor des SCO durfte sich wegen mangelnder Beschäftigung nicht beklagen, sowohl gegen Liebau als auch gegen Dahms aus der Distanz parierte der Kapitän der Gäste stark. Machtlos war er dann kurz vor dem Seitenwechsel, denn Liebau setzte den durchstartenden Sager in Szene, der vor dem Tor eiskalt blieb und Weber das Leder durch die Hosenträger zum 4:0 schob.

 

Keine Änderungen waren im zweiten Abschnitt zu sehen, 84 Sekunden nach Wiederanpfiff zirkelte Max Liebau das Leder aus 18 Metern mit dem linken Fuß oben links in den Giebel, 5:0. Eilbeks Auswechselspieler machten sich derweil warm und bereit für einen Wechsel, während Dahms nach einer Ecke erneut nur zweiter Sieger gegen Weber war. Immer wieder brachte der SCE sehenswerte Kombinationen auf das Grün, der beschäftigungslose Innenverteidiger Jonathan Appel dribbelte an, bediente Steffen Heinrich, der perfekt in den Lauf von Marc Henning tropfen ließ, doch Eilbeks Mittelstürmer zielte etwas zu genau und schoss aus 13 Metern freistehend links vorbei. Wenig später machte Henning seinen Dreierpack dann doch perfekt und umkurvte Weber nach erneutem Zuspiel von Heinrich und belegt mit drei Treffern zusammen mit Oscar Walet von den Hurricanes Platz 1 in der Torjägerliste.

 

Nach 58 Minuten war für Dahms, Heinrich und Henning Feierabend, Helm, Mazohl und Schleeßelmann kamen neu in die Partie. Da der SCE binnen fünf Tagen drei Spiele (Dienstag Pokal, Freitag bei VfL 93) hat, kam der Spielstand nicht ungelegen. In der neuen Formation brauchte der SCE ein paar Minuten, um sich neu zu finden, Thielke hatte in der Zeit Osterbeks erste Halbchance, doch Sechting nahm dem Angreifer die Kugel vom Fuß. Auf der Gegenseite fiel stattdesssen das 7:0, der eingewechselte Helm passte durch die Schnittstelle, wo sich Florian Dittrich gegen Verteidiger und Torwart durchtankte und endlich sein erstes Tor für den SCE erzielte. Bezeichnend für die Partie war eine Aktion zwei Minuten später, als Appel den Ball am eigenen Strafraum erzielt, über das gesamte Feld in Lucio-Manier spazierte und erst im gegnerischen Sechzehner vom Ball getrennt werden konnte.

 

Dennis Schleeßelmann verpasste nach einer Ecke und Verlängerung von Rubin sein erstes Tor für Eilbek, im Gegenzug lenkte Sechting Thielkes Schuss um den Pfosten und sicherte so das erste Zu-Null-Spiel der Saison. Die folgende Ecke wurde für Osterbek zum Bumerang, denn Sechting konnte die Ecke abfangen, Eilbek spielte einen blitzsauberen Konter und nach Zuspiel von Liebau traf Fabian Mazohl nur das Außennetz. In der Schlussphase ergaben sich für Helm nach erneuter Ecke und zwei Mal Schleeßelmann noch drei gute Einschussmöglichkeiten für Eilbek, doch es sollte nur noch ein Tor fallen: Hagemann stürmte auf dem linken Flügel durch, im Zentrum verpasste Mazohl die scharfe Hereingabe, doch Florian Dittrich stand goldrichtig und traf zum 8:0-Endstand.

 

Ein auch in der Höhe völlig verdienter Sieg (37:4 Torschüsse) für den SC Eilbek II, der nach Spieltag 1 die Tabelle anführt, aber in der Liga vor zwei schweren Auswärtsspielen gegen den VfL 93 und die Hamburg Hurricanes steht. Doch zuvor wartet im Pokal in Runde 2 noch die Reserve der Hurricanes auf den SCE, Anstoß ist am Dienstag um 19.30 Uhr an der Fichtestraße.

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Sören Sager, Genia Rubin, Jonathan Appel, Frank Hagemann – Dennis Dahms (58. Sebastian Helm), David Feldmeier – Florian Dittrich, Max Liebau, Steffen Heinrich (58. Fabian Mazohl) – Marc Henning (58. Dennis Schleeßelmann)

 

Tore:

1:0 Marc Henning (2., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Schultz an Liebau)

2:0 Steffen Heinrich (11., Linksschuss, Hagemann)

3:0 Marc Henning (22., Rechtsschuss, Sager)

4:0 Sören Sager (43., Rechtsschuss, Liebau)

5:0 Max Liebau (47., Linksschuss, Feldmeier)

6:0 Marc Henning (56., Rechtsschuss, Heinrich)

7:0 Florian Dittrich (74., Linksschuss, Helm)

8:0 Florian Dittrich (86., Rechtsschuss, Hagemann)

 

Gelbe Karten:

Helm – Schultz, de Cuveland

 

Schiedsrichter:

Furkan Dogan (Note 2) – Hatte in einer fairen Partie alles im Griff und gefiel mit einer sehr angenehmen und unaufgeregten Spielleitung.

 

Spielnote: 2

Ein chancenreiches und unterhaltsames, wenn auch komplett einseitiges Spiel.

Fußball 29.05.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Luft ist raus - Eilbek II wird Dritter

30. Spieltag: SC Eilbek II – USC Paloma III 2:4 (1:2)

 

Arg geschröpft war der Kader des SCE zum letzten Saisonspiel, vor allem in der Defensive drückte verletzungsbedingt der Schuh, gerade einmal 13 Spieler schafften es noch in den Kader. Beim letzten Eilbek II-Spiel von Stephan Horn feierte Dennis Schleeßelmann sein Startelf-Debüt, Mittelfeldspieler David Feldmeier musste in der Innenverteidigung aushelfen, in der mit Sager, Appel, Rubin, Helm, Marschler und Schürmann gleich sechs Ausfälle zu beklagen waren. Noch vor der Partie wurde Horn nach 112 Spielen gebührend verabschiedet und von der tosenden Menge gefeiert.

 

Theoretische Chancen auf Platz 2 hatte der SC Eilbek II noch, musste aber dafür auf einen Patzer aus Farmsen gegen Schlusslicht Sternschanze IV hoffen. Und nach acht Minuten Spielzeit wurde der letzte Hoffnungsschimmer noch ein klein wenig größer, denn Marc Henning brachte den SCE mit einem feinen Heber nach Zuspiel von Vittorio Walter in Führung und sorgte so für den 100. Liga-Treffer in der laufenden Spielzeit. Für sechs Minuten war Eilbek in der Blitztabelle vorbei, ehe Hamidi und Zimmermann die Vorentscheidung für Farmsen binnen drei Minuten herbrachten. Ernüchterung beim SCE und die letzte Entschlossenheit war damit raus. Die Gäste kamen bei ansehnlicher Kulisse in Minute 19 zum Ausgleich, Schütt zog aus dem Rückraum ab und sein platzierter Schuss landete im langen Eck.

 

Die Tauben hatten nun etwas mehr vom Spiel und gingen kurz vor dem Seitenwechsel nach einem kapitalen Fehler von Dennis Schleeßelmann in Führung. Nach dem Ballverlust von Eilbeks Sechser spielte Paloma die Überzahlsituation sauber aus und Max Marvin Müller drückte das Leder schlussendlich aus Nahdistanz über die Linie. Zur Pause wurde beim SCE auf die fahrige Vorstellung reagiert, der junge Ahadi ersetzte Dittrich.

 

Fußballerisch hochklassig wurde es auch in Abschnitt zwei nicht, die Gäste hatten einige Chancen, doch auch der SCE hätte vor allem nach Standards treffen können, doch in seinem letzten Auftritt wurde Stephan Horn zweimal ein Treffer verwehrt, einen Kopfball aus fünf Metern klärte ein Verteidiger auf der Torlinie, nur wenig später wurde sein Torschuss im Fünfmeterraum beblockt. Für den heute als Linksverteidiger auflaufenden Horn war nach 70 Minuten Spielzeit die Karriere beendet, Marius Hensch ersetzte ihn.

 

Paloma-Coach Hekmat brachte mit Dahlström, der sich prompt mit den Zuschauern anfreundete, und dem blutjungen Sulaiman zwei neue Offensivkräfte und bei seiner zweiten guten Torchance konnte Abdelaziz Mohammed Elsayed Sulaiman per Chip ins lange Eck für die Zwei-Tore-Führung sorgen. In der Schlussphase war auf beiden Seiten offenes Visier angesagt, Henning konnte per wuchtiger Direktabnahme nach Flanke von Tohme zwei Minuten vor dem Ende verkürzen, doch in der vierten Minute der Nachspielzeit sorgte Krawieczek für das in Summe verdiente 2:4-Endergebnis.

 

Am Saisonende ging Eilbek ein wenig die Puste aus, nur ein Punkt aus den letzten vier Spielen trübt den Eindruck der gesamten Saisonleistung. Mit neuer Frische und teils neuem Personal startet der SCE in drei Wochen bereits in die Sommer-Vorbereitung.

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Marius Bruchhäuser, Philipp Latz, David Feldmeier, Stephan Horn (70. Marius Hensch) – Dennis Schleeßelmann, Florian Dittrich (46. Yassin Ahadi) – Kassem Tohme, Vittorio Walter, Artur Lammert – Marc Henning

 

Tore:

1:0 Marc Henning (8., Rechtsschuss, Walter)

1:1 Benedikt Schütt (19., Linksschuss)

1:2 Max Marvin Müller (37., Rechtsschuss)

1:3 Abdelaziz Mohammed Elsayed Sulaiman (78., Rechtsschuss)

2:3 Marc Henning (88., Linksschuss, Tohme)

2:4 Martin Walter Krawieczek (90.+4, Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Feldmeier, Schleeßelmann, Walter – Große, Sulaiman

 

Schiedsrichter:

Hesam Mirzababaei (Note 6) – Katastrophaler Auftritt für beide Seiten, ließ ein komplett harmloses Spiel fast eskalieren.

 

Spielnote: 3,5

Viele technische Fehler, wenige Ballstafetten, mitunter aber auch abwechslungsreich.

Fußball 24.05.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Eilbek verspielt die Vize-Meisterschaft

27. Spieltag: Hamburg Hurricanes - SC Eilbek II 5:1 (3:1)

 

Das Nachholspiel bei den Hamburg Hurricanes war für den SC Eilbek II die Chance den zweiten Platz vom Farmsener TV zurück zu ergattern. Aufgrund der Verletzung von Sven Prigann wurde der erste Versuch der Partie nach rund einer Stunde Spielzeit abgebrochen, im zweiten Anlauf ging beim SCE nahezu alles schief. Mit einem 20-Mann-Kader reiste der SCE-Tross an den schönen Alsterlauf und versuchte in einer zentrumsorientierteren Grundordnung gegen das gegnerische 433 die Oberhand zu gewinnen.

 

Der Start auf Eilbeker Seite war recht vielversprechend, nach Walters Kopfballablage auf Marc Henning scheiterte dieser aus acht Metern an Conor Stewart. Doch der SCE war gut in der Partie und ging nach 13 Minuten auch völlig verdient in Führung. Vittorio Walter und Marc Henning spielten einen doppelten Doppelpass und so fand sich Henning nach einem Steilpass vor Stewart wieder, an dem er den Ball mit viel Gefühl im rechten Fuß vorbei ins Netz legte. Kollektiver Jubel auf der Bank und im ausgeprägten Gästeblock entbrannte.

 

Aus einem Ballverlust im Mittelfeld entwickelte sich nur fünf Minuten später der Ausgleich der Gastgeber. Auf der linken Seite spielten die Boys in Pink schnell in die Tiefe, die Hereingabe bugsierte Innenverteidiger Tobias Marschler vor dem einschussbereiten Lukas Henkel direkt ins eigene Netz. Mit dem 1:1 kamen die Hurricanes immer besser ins Spiel und verteidigten nunmehr sehr stark. Vor allem der überragende Manndecker Nicolas Guimont war in der Defensive ein Ballmagnet und war immer da, wo es hätte brenzlig werden können. Weitere Angriffsversuche vor allem über den starken und schnellen Juan Arteche brachten die Hurricanes zunächst nicht auf das Tor. Als ob die Personalsorgen im Defensivbereich nach Ausfällen von Prigann, Sager, Rubin, Appel und Heinrich in den letzten Wochen nicht schon groß genug gewesen wären, verletzte sich Stopper Nicklas Schürmann bei einer Abwehraktion und musste nach einer halben Stunde den Platz verlassen.

 

In der selben Minute ging Eilbek nach einem kapitalen Fehler in Rückstand, Gehrke verlor den Ball am eigenen Strafraum und Oscar Fernandez Pena konnte mit dem ersten Kontakt ins lange Eck schlenzen. Der SCE lag damit im Hintertreffen, einen Punkt musste man aber mindestens vom Struckholt entführen. Das dafür nötige Tor versuchte David Feldmeier per Direktabnahme zu erzielen, doch Keeper Conor Stewart bekam irgendwie noch die Fingerkuppen an den Ball und wehrte den strammen Schuss über die Latte. Quasi im direkten Gegenzug gingen Eilbeks Köpfe nach unten, den Hurricanes-Kapitän Oscar Walet hatte einen Freistoß aus 22 Metern hart und platziert oben links in den Giebel geschossen. Doch damit nicht genug: nur drei Minuten später war es wieder Walet, der aus nahezu identischer Position erneut hart und platziert oben links in den Winkel traf. Zur Überraschung aller Beteiligten gab Schiedsrichter Kunkel das Tor nicht, denn sein Assistent hatte ihn auf ein Foulspiel von Lukas Henkel in der Mauer aufmerksam gemacht.

 

Mit einem 3:1 ging es in die Kabinen und wieder hatte der SCE die erste Chance. Nach feinem Zuspiel in die Tiefe auf Walter scheiterte dieser von halblinks am überragenden Stewart. Mit Dittrich für Gehrke nahm Eilbek derweil den zweiten Wechsel nach 56 Minuten vor, ehe Henkel das Laufduell gegen Latz nach einer Kopfballablage gewann und unten links zum 4:1 einschob. Der direkt danach in die Partie gekommene Marius Hensch sollte auf der linken Seite nochmal für Dampf sorgen, doch nur vier Minuten später musste Eilbek zu zehnt weiterspielen, denn Dennis Dahms musste nach einer Fußverletzung den Platz verlassen. Aufgrund des bereits erschöpften Wechselkontingents spielte Eilbek fast zwanzig Minuten in Unterzahl.

 

Die Hamburg Hurricanes hatten auf ihrer Seite vor allem nach Kontern und Standardsituationen noch vier weitere Torchancen, die entweder knapp am Tor vorbeigingen oder bei denen Fabian Engelke, der bei allen Gegentoren machtlos war, zumindest mal parieren konnte. Wenn Eilbek mal kontrolliert aufbauen konnte, kam man auch noch zu Torchancen, zweimal Marc Henning und Florian Dittrich versuchten das Ergebnis noch in eine andere Bahn zu lenken, doch der Schlusspunkt gehörte den Hurricanes. Nach einem abgewehrten Eckstoß landete der Ball vor den Füßen von Brandon Tomasi, der aus knapp 20 Metern abzog, den Ball dabei nicht voll traf, doch an Freund und Feind durch das stark verdichtete Zentrum kullerte der Ball ins lange Eck. Ein symptomatisches Tor für diesen Tag, an dem am Ende in Eilbek nur noch Ernüchterung zu sehen war.

 

Verletzungen vor dem Spiel, Verletzungen im Spiel, ein überragender Hurricanes-Keeper, ein Eigentor, individuelle Fehler, ein überragender Freistoß als Gegentor, eine Verletzung nach bereits drei getätigten Wechsel. Für den SC Eilbek II kam es in dieser Partie knüppeldick, Platz 2 ist aus eigener Kraft nicht mehr erreichbar und so werden nur noch Stoßgebote von der Fichtestraße in die Sternschanze gesendet.

 

 

Aufstellung:

Fabian Engelke – Kassem Tohme, Tobias Marschler, Nicklas Schürmann (31. Philipp Latz), Marius Bruchhäuser (63. Marius Hensch) – Adrian Gehrke (56. Florian Dittrich), Dennis Dahms, David Feldmeier – Artur Lammert – Vittorio Walter, Marc Henning

 

Tore:

0:1 Marc Henning (13., Rechtsschuss, Walter)

1:1 Tobias Marschler (19., Eigentor, Rechtsschuss)

2:1 Oscar Antonio Fernandez Pena (31., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

3:1 Oscar Walet (38., dir. Freistoß, Rechtsschuss)

4:1 Lukas Henkel (61., Rechtsschuss)

5:1 Brandon Tomasi (88., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

 

Gelbe Karte:

Walter

 

Schiedsrichter:

Torsten Kunkel (Note 2) – Souveräner Auftritt des Gespanns in einer überaus fairen Partie.

 

Spielnote: 3

Technisch durchwachsen, Körperlichkeit, Wille und individuelle Klasse bildeten den Rahmen der abwechslungsreichen Partie.

Fußball 20.05.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Erste Niederlage in 2019: SCE II verpasst Vorentscheidung

29. Spieltag: 1. FC Hellbrook - SC Eilbek II 2:1 (0:0)

 

Vor Anpfiff stand der SC Eilbek II auf einmal nur noch auf Platz 3 der Tabelle, denn der Farmsener TV war durch einen Sieg bei den Uhlenhorster Tauben mit einem Punkt vorbeigegangen. Für den SCE bestand die Chance den alten Zwei-Punkte-Abstand mit einem Sieg in Steilshoop wiederherzustellen. Durch den kurzfristigen Ausfall von Jonathan Appel musste Trainer Torgau seine Elf nach der überzeugenden Leistung der Vorwoche umbauen, Marschler und Dittrich starteten am Edwin-Scharff-Ring.

 

Bei bulliger Hitze und prallem Sonnenschein begann die Partie auf beiden Seiten etwas zäh, Eilbek machte offensiv durch diverse Abseitsstellungen auf sich aufmerksam, viel mehr passierte in der ersten Viertelstunde nicht. Die erste Halbchance der Partie gehörte den Hausherren, eine Hereingabe von Denis Ismailovic konnte Tohme mit der Fußspitze vor dem einschussbereiten Marcel Kalman klären.

 

In der Folge erspielte sich Eilbek vor allem nach Passstaffeten durch das Zentrum gleich mehrere Großchancen. Zunächst war es eine Einzelkation von Marc Henning, der aus 15 Metern mit freier Schussbahn knapp über die Latte zielte, wenig später scheiterte Eilbeks Torjäger nach Steckpass von Lammert am glänzend reagierend Keeper Büyükkeskin im kurzen Eck. Auch die dritte große Gelegenheit gehörte Eilbek, Vittorio Walter setzte Artur Lammert in Szene, der aus 13 Metern per Linksschuss erneut an Büyükeskkin scheiterte. Und das alles sollte noch nicht genug sein, denn kurz vor der Pause wurde ein Kopfball von Dennis Dahms quasi auf der Torlinie abgewehrt. Es fehlte zu diesem Zeitpunkt einzig und allein der Treffer, Eilbek war mittlerweile feldüberlegen.

 

Auch nach dem Seitenwechsel gab es zunächst ein ähnliches Bild, Hellbrook versuchte über lange Bälle Sturmtank Eke Agu in Szene zu setzen, die Gäste standen nun defensiv etwas besser. Etwas überraschend zu diesem Zeitpunkt ging der Tabellenzwölfte in Führung. Einen völlig harmlosen Ball in Richtung Eckfahne wollte Keeper Marcel Sechting im Spiel halten, die Ballannahme misslang, aus dem daraus resultierenden Einwurf gab es eine Ecke, die Furkan Ötcelik ins Zentrum brachte, wo der Ball evtl. noch von einem Mit- oder Gegenspieler leicht touchiert wurde und am ersten Pfosten einschlug.

 

Der SCE reagierte und hatte seinerseits die Riesenchance zum Ausgleich, doch Florian Dittrich traf aus einem Meter das leere Tor nicht, sondern nur den linken Pfosten. Eilbek tat sich schwer gegen die robuste Spielweise von Hellbrook und nörgelte mehr und mehr mit dem Unparteiischen, der nach eigener Aussage bei Ellenbogen im Gesicht nur einen Freistoß gibt, wenn dies absichtlich geschieht. Unfassbar. Gegen immer weiter aufrückende Eilbeker gab es diverse Konterchancen für Hellbrook, zunächst lupfte Denis Ismailovic an das Außennetz, doch beim nächsten Konter nach einem schlimmen Ballverlust von Ahadi netzte der flinke Offensivspieler zum 2:0 ein.

 

Eilbek setzte nun alles auf eine Karte und geriet fast mit 3:0 in Rückstand, Rubin stellte den Gegner an der Mittellinie klar ins Abseits, denn Kalman stand drei Meter in der Eilbeker Hälfte, die Fahne blieb unverständlicherweise unten, in der darauf folgenden Zwei gegen Eins-Situation schoss Denis Ismailovic den Ball nach Querpass über das leere Tor. So blieb Eilbek, das am Ende nur noch mit zwei Leuten alles absicherte, noch einigermaßen im Spiel und traf in der Nachspielzeit zum 2:1. Feldmeiers Distanzschuss wehrte Büyükkeskin noch ab, den Abpraller schoss der eingewechselte Ahadi über die Linie.

 

In der dritten Minute der Nachspielzeit hatte Eilbek dann noch die dicke Chance zum Ausgleich. Rubins Freistoß von der Mittellinie wurde zwei Mal abgefälscht, Henning hatte Keeper Büyükkeskin am Fünfmetereck schon umspielt, doch dann spielte er eine hohe Hereingabe vor das Tor, wo drei Eilbeker zum Einschieben bereit standen. Walter und Co. konnten den Ball nicht erreichen, der SCE lässt damit Punkte liegen und muss im Nachholspiel gegen die Hamburg Hurricanes dringend punkten. Platz 2 in der Kreisliga 5 und Platz 6 im Koeffizientenranking liegt noch in der eigenen Hand.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Kassem Tohme, Tobias Marschler (75. Adrian Gehrke), Genia Rubin, Marius Bruchhäuser (70. Dennis Schleeßelmann) – Dennis Dahms, David Feldmeier – Vittorio Walter, Artur Lammert, Florian Dittrich (55. Yassin Ahadi) – Marc Henning

 

Tore:

1:0 Furkan Ötcelik (54., Rechtsschuss, direkter Eckball, ohne Vorarbeit)

2:0 Denis Ismailovic (63., Rechtsschuss)

2:1 Yassin Ahadi (90.+1, Rechtsschuss, Feldmeier)

 

Gelbe Karten:

Güzel, Ismailovic, Dogan – Bruchhäuser, Rubin, Feldmeier

 

Schiedsrichter:

Bastian Zimmermann (Note 5) – Mit Problemen bei Zweikampfbewertungen, Abseitssituationen und Einwürfen. Ein schwacher Auftritt des Gespanns.

 

Spielnote: 4,5

Von vielen Zweikämpfen und langen Bällen geprägt, ein krasser Gegensatz zur Vorwoche.

Fußball 13.05.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Spektakel und Drama: Eilbek II nur 2:2 gegen Meister Duvenstedt

28. Spieltag: SC Eilbek II – Duvenstedter SV 2:2 (1:1)

 

Showdown in der Kreisliga 5, drei Spieltage vor Saisonende empfing der Tabellenzweite aus Eilbek den Spitzenreiter aus Duvenstedt, der einen Punkt zur vorzeitigen Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg benötigte. Bei herrlichem Frühlingswetter konnten beide Seiten nahezu alles an Top-Besetzung auf dem grünen Parkett aufbieten und das war auf dem Spielfeld in einem absolut hochklassigen Spiel auch zu sehen, die zahlreichen Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Der SCE begann ungewohnt in einer 5212-Grundordnung und wollte so besseren Zugriff auf Duvenstedts übliche 343-Formation bekommen. Zur Vorwoche gab es bei Eilbek aber nur eine personelle Änderung, Rubin startete erstmals in 2019 und ersetzte Marius Bruchhäuser.

 

Eilbek begann furios und hätte in der ersten Viertelstunde nach fünf Großchancen schon die Partie für sich entscheiden können. Den ersten Hochkaräter hatte David Feldmeier nach gerade einmal 70 Sekunden, eine Hereingabe von Tohme vom rechten Flügel schoss der Mittelfeldspieler vom Elfmeterpunkt knapp über das Tor. Der SCE drückte und präsentierte sich vor allem auf der rechten Seite bärenstark, nach einer Kombination über Feldmeier und Walter schoss Lammert aus 10 Metern halbrechter Position rechts am Tor vorbei.

 

Torchancen gab es weiter nur auf einer Seite, nach einem kapitalen Ballverlust von Breese wählte Vittorio Walter die technisch anspruchsvolle Art des Hebers von der Strafraumgrenze, doch Keeper Julian Sprengel war auf dem Posten. Walter hätte in dieser Szene durchaus noch ein paar Meter Richtung Tor gehen können, denn der nächste Gegenspieler war weit entfernt. Die wohl größte Gelegenheit hatte Marc Henning in der 12. Minute, wieder einmal setzte sich Tohme auf dem rechten Flügel durch und seine Flanke schoss Henning aus sieben Metern zentraler Position unbedrängt rechts vorbei. Eilbeks Chancenwucher nahm groteske Züge an, denn auch Tohmes Freistoß traf das Tor nicht, sondern lediglich das Außennetz.

 

Kurioserweise erzielte der SCE in Minute 19 dann doch die Führung und das aus einer Nicht-Chance. Appel schlug einen Freistoß von der Mittellinie in den Strafraum, dort kam Keeper Sprengel aus seinem Tor, der Ball flutschte ihm aber aus den Fingern, Dennis Dahms reagierte gedankenschnell und köpfte das Leder zum 1:0 über die Linie. Doch die hart erspielte Führung hielt nur eine Minute, denn Anton Kleins Hereingabe von der linken Seite verwertete Torjäger Niklas Joshua Rochow trocken per Direktabnahme zum 1:1. Mit dem Ausgleichstreffer kippte die Partie, auf einmal war der Tabellenführer präsent und hatte seinerseits die Chancen zur Führung. Nach einem Ballverlust von Sager scheiterte Fabian Rochow am herausgeeilten Sechting, kurze Zeit später konnte Sechting einen Strich von Niklas Rochow über die Latte lenken und war auch bei einem Distanzschuss von Booker auf dem Posten.

 

In einer rassigen Partie ging es so mit 1:1 in die Kabine, Eilbek hatte die ersten 20 Minuten dominiert, Duvenstedt die darauf folgenden 20, ehe man sich kurz vor der Pause auf Augenhöhe wiederfand. Mit dem Seitenwechsel ersetzte auf Seiten der Gäste Jansen den Verteidiger Kutschke, der SCE kam unverändert wieder auf den Platz.

 

Nach dem Seitenwechsel war die Partie weiterhin temporeich und beide Mannschaften suchten ihr Heil weiterhin in der Offensive, doch die Defensivreihen waren sehr gut geordnet, so dass Szenen in beiden Strafräumen rar gesät waren. Mit Holtz für den angeschlagenen Hemesath nahm Duvenstedt zwischenzeitlich den zweiten Wechsel vor, viel mehr passierte bis 20 Minuten vor dem Ende aber nicht.

 

Erst in Minute 72 gab es wieder ein Highlight und was für eins! Nach einer kniffligen Entscheidung an der Strafraumgrenze gab es Freistoß für die Gäste, Mittelfeldspieler Patrick Booker schoss das Leder aus 18 Metern Vollspann über die Mauer an die Unterkante der Latte, von dort passierte der Ball die Torlinie. Riesenjubel entbrannte auf der DSV-Bank, der Aufstieg war für die in rot gekleideten Gäste auf einmal zum Greifen nah. Der an der Seitenlinie auf seine Einwechslung wartende Andreas Jerchel kam direkt nach dem Treffer für Rubin ins Spiel, Eilbek ging nun voll ins Risiko und brachte mit Dittrich und Ahadi für Feldmeier und Heinrich in der Folge zwei weitere Offensivkräfte und spielte nunmehr in einer 316-Grundordnung.

 

Eine Minute nach Einwechslung von Ahadi wurde Eilbek für seinen Mut belohnt und erzielte den Ausgleich. Walter überspielte mit einem schönen Diagonalball die Abwehrkette, Lammert legte quer und der eingewechselte Jerchel grätschte das Leder aus vier Metern ins Tor.

 

Für den SCE war der Punkt noch immer zu wenig, der dritte Treffer gegen nunmehr nur noch verteidigende Gäste lag in der Luft. Nach einer Flanke von Ahadi scheiterte Jerchel an Keeper Sprengel (87.), der seinem Team damit einen Punkt rettete und damit für den Aufstieg sorgen sollte. In den letzten fünf Minuten inklusive der Nachspielzeit kam es bei drei Eilbeker Ecken zu einem Kuriosum. Beim Stand von 2:2 zog Trainer Torgau seinen Torwart Sechting mit in den Strafraum, Eilbek war mit 10 Mann in der Box vertreten, einzig Kassem Tohme brachte die Eckstöße in die gefährliche Zone und befand sich außerhalb. An der Mittellinie stand der eingewechselte Hendrik Holtz mutterseelenallein und wartete auf einen Konter, den in einer Situation Ahadi noch in der gegnerischen Hälfte abwehren konnte. Für den Koeffizienten der Tabellenzweiten spielten Remis und Niederlage die gleiche Rolle für den SCE, daher durfte Sechting Strafraumluft in der anderen Spielhälfte schnuppern.

 

Nach 92 Minuten pfiff das hervorragende Gespann um Schiedsrichter Zibull (Heidgrabener SV) ab, die Gäste bejubelten ihren Aufstieg mit Musik und diversen Bierduschen, auf Eilbeker Seite herrschte Ernüchterung, da ein Dreier durchaus im Bereich des Möglichen lag.

 

Glückwunsch an den Duvenstedter SV zur verdienten Meisterschaft, auch wenn eine Meisterschaft einen Spieltag später auf dem heimischen Platz natürlich viel schöner gewesen wäre. Für den SC Eilbek II geht es in den verbleibenden Partien darum die Vize-Meisterschaft zu sichern und einen guten Rang im Koeffizientenvergleich zu ergattern.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Kassem Tohme, Sören Sager, Jonathan Appel, Genia Rubin (72. Andreas Jerchel), Steffen Heinrich (82. Yassin Ahadi) – Dennis Dahms, David Feldmeier (77. Florian Dittrich) – Artur Lammert – Vittorio Walter, Marc Henning

 

Tore:

1:0 Dennis Dahms (19., Kopfball, Appel)

1:1 Niklas Joshua Rochow (20., Linksschuss, A. Klein)

1:2 Patrick Booker (72., direkter Freistoß, Rechtsschuss)

2:2 Andreas Jerchel (83., Rechtsschuss, Lammert)

 

Gelbe Karten:

Dahms, Walter, Sager – C. Klein

 

Schiedsrichter:

Michael Zibull (Note 1) – Exzellente Spielleitung, mit angenehm langer Leine. Klar bei persönlichen Strafen.

 

Spielnote: 1

Ein Fußball-Spektakel, rasant von Minute 1 bis tief in die Nachspielzeit.

Fußball 29.04.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Siebter Sieg in Serie

26. Spieltag: SC Eilbek II – Walddörfer SV 4:1 (1:0)

 

Fünf Spieltage vor dem Saisonende wollte der SC Eilbek II seinen Lauf von sechs Siegen in Folge bestätigen und Platz 2 manifestieren. Eilbeks Verantwortliche stellten auf drei Positionen um, Bruchhäuser, Gehrke und Ahadi kamen für Tohme (Urlaub), Appel (Krank) und Dittrich (Bank) in die erste Elf, neben Tobias Marschler nahm Kapitän David Feldmeier den zweiten Platz in der Innenverteidigung an.

 

Die Gäste aus Volksdorf präsentierten sich in der Anfangsphase ganz und gar nicht wie ein in diesem Jahr noch punktloses Team, welches um den Klassenerhalt spielt. Der WSV legte ein sauberes Passspiel an den Tag und hatte bis 25 Meter vor dem Tor einen guten Spielaufbau, fand letztlich aber keine Lösung, um in den Strafraum zu kommen. So hatte der SCE bei insgesamt ausgeglichenen Spielanteilen vor dem Seitenwechsel zwei Großchancen, während Walddörfer bis auf Distanzschüsse und einen Schuss ans Außennetz aus sehr spitzem Winkel nicht gefährlich wurde.

 

Eilbek brauchte ein paar Minuten um in die Partie zu kommen, ging mit dem ersten eigenen Torschuss aber in Führung. Nach einem Pass von der rechten Seite kam Lammert in zentraler Position an der Strafraumgrenze zum Abschluss, sein Mäusehammer geriet zur perfekten Vorlage für Marc Henning, der am langen Pfosten durchgelaufen war und seinen Torriecher einmal mehr unter Beweis stelle und aus sieben Metern zum 1:0 traf. Wenig später hatte Henning den zweiten Treffer des Tages auf dem Fuß, am Elfmeterpunkt wurde er mustergültig von Adrian Gehrke bedient, doch Henning traf nur den linken Pfosten. Es sollte der erste von vier Eilbeker Alu-Treffern werden.

 

Die restliche Spielzeit im ersten Abschnitt fand das Geschehen zwischen den Strafräumen statt, nur selten konnte sich eines der beiden Teams in gefährliche Abschlusspositionen bringen, dementsprechend ging es mit der Eilbeker 1:0-Führung in die Katakomben, aus denen Eilbek mit Dittrich für Ahadi zurückkehrte.

 

Nach knapp 50 Minuten hatte der SCE seinen zweiten Alu-Treffer zu notieren, Heinrich legte von links zurück auf die Strafraumgrenze, wo Gehrke per Direktabnahme nur den rechten Pfosten traf. Fünf Minuten später konnte an der Fichtestraße dann aber doch ein zweites Mal gejubelt werden, Schlussmann Marcel Sechting klärte 25 Metern vor dem eigenen Tor einen Steilpass und drosch das Leder nach vorne, ein Verteidiger fälschte das Leder noch leicht in den Lauf von Marc Henning ab, der mit dem ersten Kontakt den Ball am Strafraumrand per Außenrist gefühlvoll an Keeper Hausenfelder vorbei zum 2:0 ins Netz schob.

 

Etwas Glück hatte der SCE als WSV-Mittelstürmer Coburger den Ball nach einem Steilpass nicht traf, quasi im direkten Gegenzug hatten Henning, Lammert und Walter im drei gegen eins eine Dreifachchance, zögerten an der Fünfmeterlinie aber zu lange und so wurde Walters Abschluss final auf der Torlinie geklärt. Eilbek machte den Sack nicht zu und hatte Pech als Walters Schuss aus zwölf Metern nur die Unterkante der Latte traf. Stattdessen erzielten die Gäste sieben Minuten vor Ende auf einmal den Anschlusstreffer, Sechting konnte den wuchtigen Freistoß von Knaus aus 18 Metern nicht festhalten, der eingewechselte Borkers drückte den Abpraller zum 2:1 über die Linie.

 

Eine spannende Schlussphase sollte es dann aber nicht mehr geben, denn Henning legte nur zwei Minuten später in den Lauf von Walter vor, der vor dem Tor den Kopf oben behielt und ins lange Eck zu seinem neunten Saisontor einschob. Die Wille der Volksdorfer war jetzt gebrochen, Bruchhäuser traf aus halbrechter Position nur die Latte, in der Schlussminute legte Florian Dittrich mit seinem vierten Assist der Saison zu Hennings 29. Saisontor auf, der Mittelstürmer schob die Kugel routiniert neben den rechten Pfosten ein. Der insgesamt gute und junge Schiedsrichter Jonas pfiff die Partie danach gar nicht wieder an, der SCE verteidigt Platz 2 und hat vier Spieltage vor Schluss vier Punkte Vorsprung auf den Verfolger Farmsen und damit gute Chancen auf die Vize-Meisterschaft in der Kreisliga 5.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Marius Bruchhäuser, Tobias Marschler, David Feldmeier, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, Adrian Gehrke – Vittorio Walter (88. Philipp Latz), Artur Lammert (77. Marius Hensch), Yassin Ahadi (46. Florian Dittrich) – Marc Henning

 

Tore:

1:0 Marc Henning (11., Rechtsschuss, Lammert)

2:0 Marc Henning (57., Rechtsschuss, Sechting)

2:1 Philipp Borkers (83., Rechtsschuss, Knaus)

3:1 Vittorio Walter (86., Rechtsschuss, Henning)

4:1 Marc Henning (90., Rechtsschuss, Dittrich)

 

Gelbe Karte:

Bergmann

 

Schiedsrichter:

Paul Jonas (Note 2) – Mit sehr guter Ausstrahlung und guten Entscheidungen in einer fairen Partie. Einzig SRA2 schien bei einigen Situationen etwas überfordert.

 

Spielnote: 3

Ein fußballerisch ansehnliches Spiel mit wenigen Torraumszenen. Richtig spannend und interessant wurde es erst in der Schlussphase.

Fußball 15.04.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Wieder ohne Gegentor - Eilbek festigt Platz 2

25. Spieltag: UH-Adler II - SC Eilbek II 0:4 (0:1)

 

An der Beethovenstraße trafen die beiden besten Teams der Rückrunde aufeinander, sowohl UH als auch Eilbek gewannen sieben der acht Spiele und holten 21 Punkte. UH-Trainer Barz änderte seine Erfolgself der Vorwoche nur auf zwei Positionen, Wanka ersetzte im Tor Reinsch, zudem startete Ludwig Sandig für den auf der Bank sitzenden Bastian Lorenz. Auch beim SCE war fast alles wie in der Vorwoche, Florian Dittrich ersetzte Marius Bruchhäuser, fünffach-Vorlagengeber Kassem Tohme rückte dafür auf die Rechtsverteidigerposition.

 

Eilbek begann in der Anfangsphase sehr druckvoll, UH verschanzte sich in der eigenen Hälfte und wollte über Konter zum Ziel kommen. Gegen das Abwehrdickicht versuchte es der SCE mit vielen Kombinationen durch das Zentrum, doch immer wieder kam ein Abwehrbein in den Weg, so dass gefährliche Situationen zunächst Mangelware waren. Gefährlich machte es sich UH im eigenen Strafraum dann selbst, in Minute 13 verlor Innenverteidiger Gerdom das Leder an Marc Henning, der legte quer zu Artur Lammert und der murmelte den Ball gegen die Laufrichtung von Wanka zum 0:1 über die Linie.

 

Nach etwas mehr als 20 Minuten nahm Eilbek das Tempo aus der Partie, spielte zu viele Steilpässe und verwaltete nunmehr die Führung. Trotz nun gleichmäßiger Spielanteile wurde es vor dem Eilbeker Tor nie wirklich gefährlich, auf beiden Reihen dominierten die starken Abwehrreihen und so gab es bis zum Seitenwechsel tatsächlich nur noch einen Distanzschuss von Walter, der das Wort Torchance ansatzweise verdient hätte.

 

Nach der Pause wurde es dann knifflig für Schiedsrichter Kutlu, Marschler verursachte zunächst einen Ballverlust an der Seitenauslinie, dann lief er Kleckner im Strafraum in die Hacken, Kutlu verlegte den Tatort außerhalb des Strafraums. In dieser Situation hatte der SCE Glück, denn es war ein glasklarer Penalty für die Barz-Equipe. Das Spielglück hatte Eilbek also aufgebraucht, nun war es an der Zeit selbst wieder offensive Akzente zu machen und das gelang dem Tabellenzweiten. Dittrich führte einen Freistoß an der Mittellinie durch die Beine seines Gegners schnell aus, Marc Henning versetzte seinen Gegenspieler an der Torauslinie und schoss aus spitzem Winkel zum 0:2 ein, Torhüter Wanka sah bei diesem Treffer ins kurze Eck nicht gut aus.

 

Nur zwei Minuten später machte Eilbek mit seiner dritten Großchance den Sack zu, Vittorio Walter fing einen Pass in der eigenen Hälfte ab und setzte zum Konter an, im Strafraum legte er Artur Lammert die Kugel maßgenau auf, der seinen zweiten Treffer des Tages erzielen konnte. Eine halbe Stunde vor Abpfiff war das Spiel damit entschieden, die Angriffsbemühungen der Uhlenhorster waren zu dünn, um Eilbek ernsthaft zu gefährden. Schlussmann Marcel Sechting musste innerhalb der 90 Minuten nicht einen einzigen Ball abwehren. Stattdessen setzte Eilbek noch einen drauf, eine zu lang getretene Ecke von Tohme machte Appel nochmal scharf, den folgenden Querpass von Marc Henning drückte Vittorio Walter mit Hilfe des Innenpfostens über die Linie zum 0:4.

 

Nun war Wechselzeit beim SCE angesagt, Gehrke, Quaidoo und Hensch kamen noch in die Partie und der eingewechselte Wesley Quaidoo hatte nach einem Steilpass von Tohme noch die Chance auf einen fünften SCE-Treffer, zog aber knapp am langen Pfosten vorbei.

 

Eilbek kassierte nunmehr im zweiten Spiel in Folge kein Gegentor und somit reicht eine insgesamt ordentliche Leistung zu einem verdienten Sieg gegen das in der Rückrunde bisher so starke UH-Adler II. Am Osterwochenende bleibt der SCE spielfrei und empfängt in zwei Wochen den Walddörfer SV.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Kassem Tohme, Tobias Marschler, Jonathan Appel, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, David Feldmeier – Vittorio Walter (81. Marius Hensch), Artur Lammert, Florian Dittrich (67. Adrian Gehrke) – Marc Henning (72. Wesley Quaidoo)

 

Tore:

0:1 Artur Lammert (13., Rechtsschuss, Henning)

0:2 Marc Henning (55., Rechtsschuss, Dittrich)

0:3 Artur Lammert (57., Rechtsschuss, Walter)

0:4 Vittorio Walter (70., Rechtsschuss, Henning)

 

Gelbe Karten:

Schultz, Sandig - Heinrich

 

Schiedsrichter:

Cengiz Kutlu (Note 5) – Viele kleine Fehlentscheidungen und verweigerte UH nach Foul von Marschler an Kleckner einen klaren Strafstoß.

 

Spielnote: 3

Eine taktisch geprägte Partie mit wenigen Torszenen und einer am Ende einseitigen Partie.

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