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Handball 20.01.2020 von Christoph Wolschon

1.Herren: HT 16 Hamburg - SCE 28:21

Neues Jahr neues Glück? Das ist das Ziel des SCEs für die Rückrunde. Alles neu beim SCE? Nicht ganz. Aus zwei grünen (zahlenmäßig dezimierten Teams) formten wir zum Jahreswechsel eine Mannschaft. Das bedeutete die schwere Entscheidung eine der Mannschaften vom Spielbetrieb abzumelden. Die zweiten Herren verstärken fortan die Bezirksliga-Truppe. An dieser Stelle nochmals eine Riesen Dankeschön an die Jungs, die ihre Liga für das große Ganze und den Verein verlassen haben. Die Premiere der „HSG SC Eilbek“ ging gegen HT16 über die Bühne.

Vom Lampenfieber war keine Spur. Wir erwischten einen super Start führten mit 5:3 nach ca. 8 Minuten. Das ging ja gut los. Aber wir wären nicht der SCE, wenn einem feinen Beginn nicht eine schwächere Phase folgen würde. Die Gastgeber kam Tor um Tor heran und gingen schließlich in Führung. Bis zum Pausenpfiff verkürzten wir aber nochmal und gingen mit -3 in die Kabine.

Leider gingen die Körner in Halbzeit 2 etwas aus. Mit dem 26:16 etwa 10 Minuten vor Ende war dann eine Vorentscheidung gefallen. Das letzte Sechstel entschied unser SCE dann wieder für sich, 5:2. An diesen Kleinigkeiten müssen wir uns hochziehen und in kleinen Schritten vorwärts kommen.

Am Ende steht zwar die nächste Niederlage, allerdings müssen wir diese Rückrunde als eine Art Vorbereitung auf die kommende Saison sehen und als Verein und Mannschaft wachsen. In einer Woche wartet mit dem HSV/Hamm die nächste Nagelprobe.

Spielfilm 3:3 (5.), 8:6 (14.), 15:12 (HZ), 19:14 (40.), 24:16 (46.), 27:17 (51.), 28:21 (60.)

Nur der SCE!

Handball 16.12.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: AMTV Hamburg 3 - SCE 27:24

Letzte Chance am Samstagabend in 2019 noch 2 Punkte einzufahren beim AMTV. Der geneigte Leser weiß, dass wir acht Versuche in der Hinrunde in den Sand gesetzt hatten. Deshalb war die Motivation groß es an diesem Tag zu schaffen, um den Anschluss an das rettende Ufer herzustellen. Und sieh an, wir waren sogar mehr Sportler als der ebenfalls dezimierte Gastgeber, der 7 Akteure stellen konnte. Wir hatten immerhin 9. Auf zum Atem!

Vom Start weg erwischten wir eine gute Phase und der AMTV konnte erst nach knapp 5 Minuten sein erstes Tor erzielen. Da hatten wir allerdings auch erst zwei. Das Spiel war geprägt von vielen Fahrkarten auf beiden Seiten zu Beginn. Flo im Tor konnte seine gute Form aus dem letzten Spiel konservieren und glänzte ein ums andere Mal. Beide Abwehrreihen boten dem Gegner immer wieder Löcher an, sodass es dann doch recht kurzweilig wurde. Ab der 12.Spielminute ließen wir etwas abreißen und die Hausherren bauten eine knappe Führung zu einem 12:7 fünf Minuten vor der Pause aus. Eine Mischung aus Pech (Latte, Pfosten) und Unvermögen kostete uns (mal wieder) den Anschluss. Per Zwischenspurt verkürzten wir zur Pause aber wieder auf 2 Tore. Damit lässt sich arbeiten.

Mit Optimismus gingen wir in die zweite Hälfte.

Wir nutzten das Momentum und pirschten uns nach und nach und Tor um Tor an den Gegner heran. Der 7. Feldspieler beim AMTV wurde vom Torwart dargestellt. Klappte nicht so gut und wir freuten uns über ein leeres Tor. Sie taten uns aber nicht den Gefallen dieses Experiment weiter zu verfolgen. Mit 16:16 nach 2/3 der Partie sah es so aus, dass wir das Ding noch umbiegen könnten. Es fehlte aber irgendwie das letzte Quäntchen, die letzten Prozentpunkte, um das Ding nach Hause zu fahren. Unser SCE stand sich wieder selbst im Weg. Weggeschmissene Bälle, Würfe, die ihr Ziel nicht fanden, unkonzentrierte Abwehraktionen: ein Potpourri an Unzulänglichkeiten. Leider hat in dieser Phase auch der Mann in Schwarz eine Rolle gespielt, denn er traf die eine oder andere, sagen wir mal „unglückliche“ Entscheidung zu unseren Ungunsten. Wenn es eh schon schlecht läuft, braucht man sowas nicht auch noch. 5 Minuten vor Schluss setzten wir alles auf eine Karte: offensive Deckung. Es galt 4 Tore aufzuholen. Wir kamen sogar noch auf 2 heran, doch es sollte nicht mehr reichen.

Im Endeffekt spiegelt diese Begegnung ganz gut unsere gesamte Hinrunde wider: zu wenige Akteure, konditionelle Defizite, ein bisschen Pech und ganz viele Konzentrationsfehler im Angriff und Deckung ergeben dann halt die rote Laterne, die wir, völlig zu Recht, zur Halbzeit der Saison hochhalten. Mut dürfen uns allerdings die vielen engen Partien machen, denn oft genug fehlte nur ein kleines bisschen. Das müssen wir dann auch mal erzwingen und den berühmten Bock umstoßen. Klar, wir haben auch viermal so richtig eine Lehrstunde erteilt bekommen, aber bei allen anderen Duellen ging es stets eng zu.

Nun entscheidet sich wie unser SCE in der Rückrunde aufgestellt sein wird. Ihr werdet es in 2020 erfahren. Cheers!

Spielfilm 0:2 (5.), 7:5 (14.), 12:10 (HZ), 17:16 (40.), 19:18 (46.), 21:19 (51.), 27:24 (60.)

Nur der SCE!

Handball 03.12.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: HTS/BW96 Handball 3 - SCE 31:28

Der Sonntagabend stand im Zeichen des Abstiegskampfs. Wir besuchten die HSG Halstenbek/Schenefeld. Am Morgen des Spieltags erreichten uns Insider-Infos über den Gegner. In unserer sportlichen Situation kann jeder Tipp wertvoll sein: die Duschen in der Schenefelder Halle sind kaputt… nun ja, das brachte uns wirklich nach vorn. Mit 9 Mann im Gepäck steuerten wir den ersten Sieg an.

Mit der SG HTS/BW96 stand uns eine extrem erfahrene Truppe gegenüber, die allerdings auf den ersten Blick ein Tempodefizit hat. Das kommt uns natürlich entgegen :) Nach einem ausgeglichenen Start mit schönem Tempo inklusive Abräumen über Außen kamen wir gut rein. Folgend büßten wir leider wieder unser Tempo im Angriff ein und agierten wenig zwingend. Dennoch war beim Stand von 8:8 noch alles offen. Ein weiterer Begleiter in den letzten Wochen war unser Laissez-faire im Defensivverbund. Ohne Körperkontakt und kaum Gegenhalten, werden wir gegen jeden Gegner alt aussehen. Und so kam es auch, dass die HSG HT 96 Tor um Tor so langsam aber sicher davon zog. Zur Pause dann ein völlig unnötiges 16:12 für die Hausherren. Die Anzahl der Gegentore ließ Spielraum zur Verärgerung. Dabei hielt uns Flo mit starken Paraden noch im Spiel.

Die Halbzeitansprache fiel kurz und knackig aus: defensiv die Arschbacken zusammenkneifen und vorne wieder strukturiert und druckvoll aus der Pause kommen. Immer wenn wir Bewegung verursachten, klappte es auch mit den Lücken.

So richtig Anschluss stellte unser SCE in der zweiten Hälfte leider nicht mehr her. Das höchste der Gefühle war ein 2-Tore-Rückstand. Da waren aber auch noch 10 Minuten zu gehen. Nicht ganz unlösbar. Aber „Täglich grüßt das Murmeltier“… Wir haben uns wieder selbst geschlagen. Mehr sollte nicht mehr herausspringen für uns. Eine Mischung aus Unvermögen (Torabschluss, 7-Meter-Fehlwürfe, technische Fehler und einfache Ballverluste), fehlende Einstellung (Abwehr) und Pech (gefühlte 10 Aluminium-Treffer) mündeten in der nächsten Niederlage. Die Spielgemeinschaft Schenefeld/Blau-Weiß Halstenbek von 1896 ist wohl selten zu einfacheren 2 Punkten gelangt ohne dabei wirklich zu glänzen. Hier wäre definitiv MEHR drin gewesen! Gerade in der Abwehr müssen wir uns steigern, damit wir den Anschluss in der Tabelle herstellen können. Einstellung und Aggressivität sind absolut Pflicht im Tabellenkeller.

Die nächste Gelegenheit bietet sich dazu zum Hinrundenfinale am 14.12. beim AMTV. Da suchen wir wieder unsere Chance auf 2 Punkte. Am Ende kackt die Ente.

Spielfilm 4:4 (5.), 8:8 (14.), 16:12 (HZ), 21:18 (40.), 24:20 (46.), 28:26 (51.), 31:28 (60.)

Nur der SCE!

Handball 17.11.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: TV Fischbek 2 : SCE 44:23

Unseren SCE hat es am Samstagabend nach Fischbek verschlagen. Es sollte ein teuflischer Ritt auf der Rasierklinge werden. Schon vor dem Anpfiff wurde (mal wieder) deutlich, wer hier mehr Möglichkeiten zum Durchtauschen haben wird. Durch Lukas‘ Mitwirken konnten wir zumindest einen Feldspieler wechseln (+Ersatztorhüter). Das Ganze sollte uns aber nicht davon abhalten, unseren ersten Sieg in Angriff zu nehmen. Dachten wir zumindest.

Bis zum 3:3 (4.Spielminute) konnten wir mithalten, danach brachen alle Dämme. Ok, die Fischbeker waren schnell, aber ohne eigenes Tempo im Rückwärtsgang würden wir auch gegen andere Gegner alt aussehen. Das Unheil nahm seinen Lauf: quasi jeder Ballverlust oder Fehlwurf führte zum einem TG-Gegentor. 24 Gegentore in Halbzeit 1 sprechen eine eindeutige Sprache. Nicht nur TGs, sondern auch im Positionsangriff konnten wir den TVF nicht stellen. Indiskutabel unsere Defensiv“arbeit“. Im Angriff agierten wir gar nicht so verkehrt. Wenn nur die vielen Gegentore nicht gewesen wären…

In der Pause sprachen wir die Fehler an und besannen uns darauf nicht komplett unterzugehen. Es ging also nur noch um Schadensbegrenzung.

Die ersten 15 Minuten in der 2. Halbzeit waren nicht so schlecht. Offensiv waren wir nun wesentlich effektiver und konsequenter. Zug zum Tor und eine defensive Stabilität machten sich bezahlt. Natürlich waren wir noch immer weit weg davon etwas Zählbares mitzunehmen (-11 Tore), aber wir haben uns daran aufrichten können. Zumindest theoretisch. Danach wurde es wieder grausam. Wir schafften in der Schlussviertelstunde noch ganze 2 Törchen, Fischbek hingegen 12. So leuchtete ein 44:23 auf der Anzeigetafel. Ein fettes „Sorry“ an unseren Goalie Flo. Wir haben ihn so ziemlich alleine gelassen an diesem Abend.

Am kommenden Samstag (18:45 Uhr) kommt es nun zum Krisengipfel in der Sorbenstraße. Unser SCE empfängt den Tabellennachbarn aus Langenhorn. Auch hier gilt wieder: alles geben für den ersten Sieg!

Spielfilm 4:3 (5.), 12:7 (14.), 24:11 (HZ), 30:16 (40.), 32:21 (46.), 38:22 (55.), 44:23 (60.)

Nur der SCE!

Handball 29.10.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - TV Billstedt 24:29

Nach den Herbstferien und 3 Wochen Pause stand der 5. Spieltag für unseren SCE auf dem Plan. Und es war ein Besonderer: alle 3 Eilbeker Mannschaften waren nacheinander dran in der Sorbenstraße. Als Zweites waren die ersten Herren an der Reihe. Zu Gast war der Billstedter TV, Absteiger aus der Vorsaison. Auf dem Papier eine klare Angelegenheit. Wir haben die lange Pause allerdings genutzt und gut gearbeitet. Das wollten wir die Gäste nun spüren lassen.

Zunächst zeigten die Billstedter allerdings warum sie als Favorit galten. 0:3 war ein wenig ruhmreicher Start für unseren SCE. Wir ließen uns allerdings nicht beirren und kamen zurück. Gerade offensiv machten wir es viel besser als in den Spielen zuvor. Druckvoll und mit Tempo, das uns zuvor zumeist abging. Spätestens mit dem 11:11 nach 20 Minuten war klar, dass für uns heute etwas ging. Speziell Adler und Kevin verwandelten traumwandlerisch sicher und belohnten unsere Bemühungen im Angriff. Mit einem 14:17 zur Pause konnten wir dann aber doch nicht ganz zufrieden sein. Gerade die Halblinken des Gegners bekamen wir nicht so gut in den Griff.

Die Halbzeitansprache fiel kurz aus. Im Prinzip mussten wir so weitermachen, nur in der Abwehr mehr zulegen.

Es blieb auch nach dem Pausentee umkämpft. Wir arbeiteten daran wieder etwas näher heran zu kommen, doch mehr als 3 Tore Differenz konnten wir nicht erreichen. Letzten Endes war ausschlaggebend, dass unser SCE die Fehler, die zweifelsohne auch Billstedt machte, nicht so konsequent nutzte wie es der Gast machte.  Ein treffsicherer Fabi 2 sowie eine gute Torhüterleistung von Flo und Volker reichten am Ende nicht.

Trotzdem können wir mit Fug und Recht behaupten, dass wir einen Schritt vorwärts gemacht haben und eine ordentliche Partie abgeliefert haben. Aber wie heißt es immer so schön: davon können wir uns nichts kaufen. Zuversichtlich gehen wir allerdings in die nächsten Wochen. Die nächste Gelegenheit uns unter Beweis zu stellen, ergibt sich am 16.11. in Fischbek.

Nach dem dritten Knallerspiel an diesem Samstag gab es noch lecker Futter und befeuchtete Kehlen beim Inder. Over and out!

Spielfilm 0:3 (5.), 5:9 (14.), 14:17 (HZ), 17:21 (40.), 20:23 (49.), 23:27 (55.), 24:29 (60.)

Nur der SCE!

Handball 29.09.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - Wandsbeker TSV 21:21

Nach dem verkorksten Saisonstart wollten wir am Samstag unbedingt die ersten Punkte der jungen Runde holen. Gegner waren die Wandsbeker Concordia-Akteure, die mit einem Sieg und einer Niederlage gestartet waren. Vor der Partie stellten sich grundsätzlich ein paar Fragen: Wird es uns gelingen den ersten Sieg einzufahren? Wird auch Wandsbek qualitativ hochwertige Aufwärmmusik am Start haben? Sind die Duschen wieder kalt? Personell mussten wir auf Kevin und verletzungsbedingt auf Andi (Gute Besserung an dieser Stelle) verzichten. Flo gab im Tor seinen Einstand. Übrigens: Musik gab es keine.

Entgegen dem Trend der letzten Wochen verpatzten wir diesmal den Beginn der Begegnung. Beim 1:3 nach gespielten 7 Minuten war dann evtl. doch die Nervosität Pate unserer Aktionen. Dennoch fingen wir uns recht schnell und griffen nun besser ins Geschehen ein. Die Deckung stand stabil und Wandsbek kam nur über Einzelleistungen zum Torerfolg. Konkret die Nummer 23 beschäftigte uns doch einige Male. Im Angriff boten wir endlich mal eine ansprechende Leistung und agierten so, wie wir und der Coach sich das vorstellen. Clever, druckvoll und mit dem Auge für den freien Nebenmann. Einziges Manko war die wirklich ausbaufähige Effizienz vor dem Kasten. Der Wandsbeker Goalie wurde des Öfteren zum Helden geschossen. Über ein 7:4, 10:6 ging es mit 14:10 in die (Verschnauf-)pause.

Die Stimmung in der Kabine war gut. Ziel war nun natürlich die Konzentration hoch zu halten und nicht unnötig nachzulassen.

Doch leider: gesagt, getan. Es passierte genau das, was wir eigentlich verhindern wollten. Die Gäste schienen sich nun besser auf uns eingestellt zu haben in der Deckung, gleichzeitig ließen wir nun im Angriff all das vermissen was uns in der ersten Hälfte stark machte. Es fehlte fortan der Zug zum Tor. Keine zwingenden Aktionen in Richtung Tor, häufig falsche Entscheidungen und leider weiterhin einige Fehlwürfe. Nicht einmal die zahlreichen Überzahlsituationen konnten wir entscheidend für uns nutzen. So schmolz der Vorsprung langsam aber stetig und 10 Minuten vor Toreschluss stand es plötzlich unentschieden. Jetzt kam das Kopfkino ins Spiel und die Angst vor der Niederlage lähmte uns. 18:20 5,5 Minuten vor Ende. Der worst case war eingetreten. Noch zur Halbzeit eigentlich undenkbar. Doch nun zeigte unser SCE eine formidable Moral. Anderthalb Minuten noch zu spielen und mit 2 Tore im Hintertreffen. Wir schafften es tatsächlich noch auszugleichen. Fabi 2 knallte einen 7m-mit der Schlusssirene zum 22:22 ins Netz. Jubelstürme lösten das aber keineswegs bei uns aus. Zu groß saß die Enttäuschung über das hergeschenkte Spiel nach der guten Halbzeit 1.

Nichtdestotrotz sollten wir stolz auf unser Comeback zum Ende sein. Das zeigt, dass es in der Mannschaft stimmt und Aufgeben keine Option ist. Dennoch gilt es nun Wunden zu lecken und uns auf die nächste Aufgabe vorzubereiten. Die wartet nämlich erst am 26.10. auf uns. Da empfangen wir den TV Billstedt in der Sorbenstraße.

Ach so: geduscht wurde selbstverständlich kalt….

Spielfilm 1:2 (6.), 7:5 (16.), 14:10 (HZ), 16:13 (40.), 18:16 (48.), 18:20 (55.), 21:21 (60.)

Nur der SCE!

Handball 24.09.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: TH Eilbeck 2 - SCE 34:19

Schlag auf Schlag ging es für unseren SCE am Sonntag direkt weiter in der englischen Woche. Gegner war kein Geringerer als unser Stadtteilkompagnon vom THE. Es wartete ein dicker Brocken auf uns, doch wir waren gewillt alles rauszuhauen und uns den Sieg zu holen. Kurzfristig musste Fabi 2 passen, dafür feierte Nilas sein Comeback beim SCE. Willkommen zurück! Mit 11 Recken gingen wir an den Start.

Wie am Mittwoch ging es gut los für uns. Über ein 3:1 stand es nach knapp 10 Minuten 4:2 für uns. Unsere Deckung stand wirklich gut und ein, wie vor der Partie vorgenommen, geduldiges Angriffsspiel ergab für unseren SCE dieses starke Zwischenergebnis. In der Folge zeigten die Hausherren, dass sie gut in die Saison gekommen waren und zogen an uns vorbei. Zehn Minuten später hatten wir nur noch einen weiteren Treffer erzielt und der Gegner 8. Wer rechnen kann wird merken, dass wir etwas ins Hintertreffen geraten waren. Das ganze Spiel kippte wieder in Richtung des Gegners ohne dass wir uns einen großen Vorwurf machen konnten. Im Angriff fehlte lediglich die vorher gezeigte Cleverness und Geduld. Eilbeck machte es nun auch deutlich besser in der Abwehr. 11:16 zur Pause war dann ein Ergebnis, dass nicht gut, aber auch kein Weltuntergang darstellte.

Wir nahmen uns vor wieder an die gute Anfangsphase anzuknüpfen und dran zu bleiben.

Im Anschluss gelang es uns leider nicht das umzusetzen. Andi musste nach der Pause verletzt aufgeben und dezimierte die Variabilität im Rückraum. Wir waren fortan viel zu harmlos und torungefährlich. Der THE hatte wenig Mühe uns zu verteidigen, so ehrlich müssen wir zu uns selbst schon sein. Gleichzeitig schwanden die Kräfte und es mehrten sich die einfachen Fehler mit Gegentorfolgen. Ein Déjà-vu, welches an Mittwoch erinnerte. In der Deckung packten wir nicht mehr richtig zu und ermöglichten dem Gegner zu oft beste Einwurfmöglichkeiten. Dass wir uns am Ende ohne große Gegenwehr unserem Schicksal ergaben, ist menschlich, darf uns aber auch gegen diesen guten Gegner nicht passieren.

Die Chance zur Wiedergutmachung haben wir bereits am Samstag wieder. Da gastiert der Wandsbeker TSV am Steinhauerdamm. Wir sind heiß auf unsere ersten Punkte und wollen zeigen, dass wir es besser machen können als in den ersten drei Partien. Jetzt erst Recht!

Statement: zwei SCE-Akteure waren teilweise mit der THE-Mucke d’accor. Nun ist es raus…

Spielfilm 2:3 (6.), 7:5 (16.), 16:11 (HZ), 22:13 (40.), 26:15 (48.), 29:17 (54.), 34:19 (60.)

Nur der SCE!

Handball 19.09.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: HSV/Hamm 02 2 - SCE 25:13

In einer verlegten Partie vom Wochenende empfang uns der HSV aus Hamm am Mittwochabend zum Nachholspiel. An die letzte Saison hatten wir noch gute Erinnerungen, haben wir doch beide Spiele gegen Hamm gewonnen, eines davon an einem Mittwoch, das ist ja eh unsere Zeit. Der Abend begann mit der Aufwärmmusik der Heimmannschaft: mittelmäßig bis kacke. Naja Kevin gefiels^^ Wir mussten leider auf Müller verzichten, wurden aber von Dodi und Andre verstärkt. Danke, Jungs!!!

Unser SCE begann super clever und belohnte sich mit einem 3:1 nach 3,5 Minuten. Der Trainer forderte vorher da hin zu gehen wo es wehtut und das taten wir. Die Hammer hielten aber gut dagegen und es entwickelte sich ein packendes Aufeinandertreffen, in dem sich keiner gegenseitig etwas schenkte. 8:8 nach 17 Minuten ein ordentlicher Zwischenstand.  Warum erwähnenswert? Weil es den Wendepunkt für unseren SCE in dieser Partie darstellen sollte. Mit einem 0:6 Negativlauf bis zur Pause ließen wir abreißen.

Der Coach machte uns Mut unseren Stiefel weiter zu spielen und dann wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Wir starteten ganz gut, belohnten uns aber nicht. Mit einer Abwehrumstellung der Hausherren schon vor der Pause hatten wir aber so unsere Probleme. Das Torewerfen fiel uns nun nicht mehr so leicht und es häuften sich leider die einfachen Fehler wie Fehlwürfe vom 7m-Punkt, Ballverluste, bzw. Fehlpässe, woraus Hamm immer wieder zu TGs kam, brachen uns nun vermehrt das Genick. Am Ende wurde es bitter und wenn wir ehrlich sind, fehlten dann auch ein paar Körner. Das 25:13 mit Schlusspfiff fühlte sich scheiße an.

Wir haben uns definitiv selbst geschlagen, denn an einem guten Tag, können wir einen Gegner wie Hamm schlagen. Michael stellte ganz treffend fest: „Wir sind zu lieb“. Lasst uns böse werden. Am besten gleich am Sonntag, wenn wieder einmal das oberkrasse Stadtteilderby gegen den TH ansteht. Wir erwarten Pyro und Wasserwerfer vor der Halle, halt wie am Millerntor. Kommt vorbei um 19:15 Uhr am Steinhauerdamm.

Spielfilm 4:4 (6.), 7:7 (16.), 14:8 (HZ), 15:10 (40.), 20:12 (48.), 24:12 (54.), 25:13 (60.)

Nur der SCE!

Handball 09.09.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - HT 16 Hamburg 21:28

Nach harter und langer Vorbereitung und etlichen Trainingsspielen im Gepäck startete die Saison für unseren gelliebten SCE am Samstag gegen den HT 16. Über Sommer erlebten wir eine ungewollte Verjüngungskur, nichtsdestotrotz wollten wir eine gute Runde spielen und konnten mal wieder einige neue Gesichter dazu gewinnen. Der Saisonstart wurde ohne Volker, Christoph, Adler und Fabi 3, dafür mit Lukas, Ronald und Peter im Tor angegangen. Den Gegner kennen wir schon gut aus den Jahren zuvor. Somit war es angerichtet.

Der Beginn war eher schleppend, aber über ein 2:5 stand es 6:9 nach einer Viertelstunde. Auf Tuchfühlung, wie man so schön sagt. 4 Gegentore in Folge ließ es dann doch noch deutlich werden vor der Pause. Das 8:14 nach 30 Minuten war zwar kein gutes, aber kein unüberbrückbares Ergebnis.

Sollte sich jetzt die kräftezehrende Vorbereitung bezahlt machen? Wir wollten den Hebel umlegen und zumindest wieder so verkürzen, dass die Gäste ins Grübeln kommen.

Das gelang nur bruchstückhaft. Eine schläfrige Anfangsphase nach Wiederanpfiff machte unser Vorhaben schnell zunichte. Nach 6 Minuten flackerte ein 9:18 auf der Anzeigetafel. Spätestens jetzt ging es nur noch um Schadensbegrenzung.  Zwischenzeitlich sah es mit -10 Toren recht düster aus, doch die Moral stimmte und zum Abpfiff stand es „nur noch“ 21:28.

Den Saisonstart haben wir uns definitiv anders vorgestellt, doch nun heißt es Mund abputzen und auf das nächste Spiel vorbereiten. Das findet statt am Mittwoch, den 18.09. zur besten Primetime um 20:15 unter dem Motto „auswärts daheim“ am Steinhauerdamm. Das darf sich keiner entgehen lassen.

PS: Wie viele Phrasen hast du gezählt, Coach?

Spielfilm 1:3 (6.), 6:10 (16.), 8:14 (HZ), 11:19 (40.), 14:23 (48.), 18:27 (58.), 21:28 (60.)

Nur der SCE!

Handball 01.04.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - Walddörfer SV 16:37

Das letzte Saisonspiel begann so wie die Rückrunde im Ganzen war. Arge Personalengpässe führten wieder dazu, dass unsere supercoole Eilbeker Handballgemeinschaft mit wenigen Akteuren in der Halle dastand. Als letzter Gast präsentierte sich der Walddörfer SV, Tabellendritter, im heimischen Steinhauerdamm. Für beide ging es um nichts mehr, aber am Ende wollten wir nochmal alles raushauen. Mit Nick waren wir zu Acht.

Von Anfang an zeigte der WSV uns den Weg auf und der führte nicht zu zwei Punkten. 1:6 hieß es nach 6 Minuten. Der Gegner war schnell auf den Beinen und hatte einen brandgefährlichen Halblinken. Wir waren träge und nicht aggressiv genug. Ergo 1:6. Danach waren wir allerdings im Spiel und hatten uns besser auf die 5:1-Deckung des Kontrahenten eingestellt. Das 7:10 nach 18 Zeigerumdrehungen zeigte, dass wir durchaus mithalten konnten. Die Deckung präsentierte sich jetzt sattelfester und im Angriff agierten wir konsequenter. Wie so oft in dieser Spielzeit brachen wir aber mal wieder ein. Ein 0:7-Lauf bis zur Pause führte schon eine kleine Vorentscheidung herbei.

Wir nahmen uns vor wieder an das starke Mitteldrittel in Halbzeit 1 anzuknüpfen und stellten unsererseits auf eine 5:1-Deckung um.

Die Renaissance gelang uns leider nicht wie erhofft. Der WSV baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Wir lieferten die Gegentore dann auch frei Haus. Unnötige Ballverluste und verworfene Bälle landeten im hohen Bogen vor Volkers Kasten. Jetzt wäre die Zeit für den einen oder anderen Wechsel gekommen, aber nun ja, das war halt nicht drin. Doof gelaufen. In dieser Phase gelang es uns selten die sich uns bietenden Chancen zu nutzen. Wie beim Ping-Pong kam der Ball sehr schnell auf unsere Hallenseite zurück. Noch weniger ruhmreich benahmen sich im Übrigen Teile der Gästefans (#pöbeln). Das war der starken Vorstellung der Walddörfer nicht würdig. Am Ende war es leider wieder ein deutliches Ergebnis gegen unseren SCE.

Am Ende des Tages konnten wir uns aber über einen souveränen 7.Platz freuen. Früher hätte das allemal für den UI-Cup gereicht. Sicher hätte es gerade gegen Ende der Saison besser laufen können, aber wir haben aus dem, wie sich die Situation jeweils ergab, das Beste daraus gemacht und das war der Klassenerhalt.

Mit sage und schreibe 28 eingesetzten Akteuren dürfte der SCE einen neuen Vereins-Rekord in der Handballsparte aufgestellt haben. Ein klares Indiz dafür, dass wir personell sehr schwach auf der Brust waren. An dieser Stelle nochmals ein fettes Dankeschön an die zweiten Herren ohne dessen Hilfe die Saison ganz sicher im Abstieg gemündet wäre.

Weiterhin bleibt festzuhalten, dass wir ein riesengroßer Fan von Serien sind. Beweise?

September: 2 Unentschieden zu Beginn der Saison

September – November: 5 Niederlagen am Stück

Dezember – Februar: 5 ungeschlagene Partien am Stück (ein Remis und 4 Siege, darunter der legendäre Erfolg gegen den THE mit 7 Recken)

Februar – März: 6 Niederlagen am Stück

Spielfilm 1:6 (6.), 7:10 (18.), 7:17 (HZ), 10:23 (40.), 13:29 (50.), 14:32 (54.), 16:38 (60.)

Bis zur nächsten Saison! Nur der SCE!

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