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Handball 11.02.2020 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - AMTV Hamburg 3 28:35

An einem Sonntagabend schöpften wir Hoffnung, dass es wieder mit 2 Punkten klappen sollte. Der Gast vom AMTV sollte dran glauben. Das Hinspiel im Dezember ging relativ knapp verloren. Und nun waren wir auch noch mehr Recken am Start. Die Rahlstedter allerdings auch.

Die Begegnung konnten wir bis zur 17. Spielminute relativ offen gestalten. Vor allem das verbesserte Offensivspiel kam deutlich zum Tragen und der Trainingsfleiß der letzten Wochen zahlte sich aus. Natürlich klappte nicht alles, doch unser SCE agierte weniger überhastet und druckvoller als zuletzt. Wir wären allerdings nicht Tabellenletzter, wenn wir nicht mindestens einen Einbruch pro Halbzeit haben würden. Eine Leistungsdelle inkl. 1:4-Lauf ergab ein 10:15 in der 22.Minute. Dass wir uns nun nicht dem Schicksal ergaben, wie so oft, ist umso bemerkenswerter, weil wir zumeist direkt vor der Halbzeit einbrechen. Heute nicht! Unterstützt von einem bärenstarken Volker verkürzten wir auf einen Treffer (16:17) und konnten so erhobenen Hauptes in die Katabomben gehen. Das Ergebnis lässt erahnen, dass offensiv an diesem Tag nicht der Schuh drückte.

Der zweite Durchgang startete wild. Jede Mannschaft holte sich je drei Zeitstrafen ab, sodass wir zeitweise 5:4 Überzahl hatten. Ziemlich unclever ließen wir unsere Überzahlsituationen nahezu ungenutzt. Das wäre die Chance gewesen, etwas davon zu ziehen. Danach machten wir leider wieder viele unnötige Fehler, die den Gegner zum Torewerfen einluden. In dieser Phase fehlte es an Durchschlagskraft, was 9 Minuten ohne Torerfolg belegen. Rückbetrachtet war es die Phase, die uns das Spiel entgleiten ließ. Zwar bäumten wir uns zum Ende nochmal auf, aber mehr als das 28:35 mit Schlusspfiff sollte nicht mehr gelingen.

Am Ende kann man nur sagen „Schade“. Es klingt auf jeden Fall deutlicher als es war. Gerade offensiv haben wir uns teuer verkauft. 35 Gegentreffer sind aber auch zu viel, um in unserer Situation trotzdem einen Sieg feiern zu können. Die Hausaufgaben für die nächsten Wochen stehen also fest.

Der Spielplan gibt uns keine Verschnaufpause. Am 15.02. geht es zur Auswärtspartie nach Billstedt.

Spielfilm 3:3 (6.), 7:9 (14.), 16:17 (HZ), 20:21 (40.), 20:25 (46.), 21:29 (51.), 28:35 (60.)

Nur der SCE!

Handball 03.02.2020 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - TH Eilbeck 2 23:39

Der Februar startete mit einem Highlight für unseren SCE. Wir empfingen die Legastheniker vom TH Eilbeck. Das grüne Original aus Eilbek war natürlich mehr denn je krasser Außenseiter. TH spielt mit nur einer Niederlage ganz klar um den Aufstieg in die Landesliga, wir hingegen fürchten den Abstieg in die Kreisliga. Die Vorzeichen also wieder mal nicht die Besten, aber irgendwann muss der Knoten ja mal platzen.

Der Start gelang tatsächlich formidabel. Die 2:1 Führung nach 1,5 Minuten sollte allerdings die einzige im gesamten Spiel bleiben. Relativ schnell war die Rollenverteilung geklärt. Die Gäste waren im Angriff, wie erwartet, sehr variabel. Die Herausforderung waren schnelle Beine und die Aufmerksamkeit hoch halten in der Defensive. Das gelang mal mehr, mal weniger. Lange Rede kurzer Sinn: Eilbeck spielte seine Qualität aus und unser SCE tat das auch, halt auf einem anderen Niveau. 10:20 zur Pause legten offenkundig zu Tage, dass wir defensiv so unsere Probleme hatten.

Im zweiten Durchgang änderte sich am Bild leider wenig. Zu Beginn handelten wir uns leider einige Zeitstrafen ein, die das Ergebnis letztlich nicht positiv beeinflussten. Mitte der zweiten Hälfte häuften sich die Unzulänglichkeiten in unserem Spiel. Die Anzeigetafel sprach Bände. Das letzte Fünftel bis Sechstel der Partie gestalteten wir wieder ansehnlicher und strukturierten z.B. unsere Angriffe wieder besser. Trotzdem endete so mancher Angriff viel zu vorschnell. Aber wir besserten uns. Am Ergebnis änderte das freilich nicht mehr viel.

Nun könnte man analysieren, dass der THE nicht unsere Kragenweite ist und wir uns mit anderen in der Liga messen müssten. Nichtsdestotrotz haben wir uns phasenweise wieder nicht gut präsentiert. Aber in unserer sportlichen Situation kann nicht alles gelingen.

Am Sonntag empfangen wir den AMTV in eigener Halle und rechnen uns etwas mehr aus als gegen den THE. Um 18:45 Uhr ist Anpfiff und wir werden wieder alles raushauen.

Spielfilm 3:6 (6.), 4:10 (14.), 10:20 (HZ), 12:25 (40.), 15:28 (46.), 18:32 (51.), 23:39 (60.)

Nur der SCE!

Handball 27.01.2020 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - HSV/Hamm 02 2 19:36

Das Heimspiel gegen den HSV/Hamm stand unter der Überschrift "ein neuer Anlauf". Nachdem die Torwart-Frage Gott sei Dank noch geklärt wurde, bevor Cedric seinen Körper ins Tor stellen musste (an dieser Stelle ein fettes „Danke“ an Olaf), konnte es losgehen mit der wilden Fahrt. 12 SCE-Recken waren an Bord.

Und die wurden mit Anpfiff mal so richtig durchgeschüttelt. Es war ziemlich viel Sand im Getriebe und unser SCE legte einen ziemlichen Stotterstart hin. Die Gäste waren vom Start weg einfach wacher und besser im Spiel. Über ein 3:5 (noch das moderateste Ergebnis an diesem Abend), und einem 8:14 stand ein 11:18 zur Pause. Der Coach war zu Recht sauer ob der dargebotenen Leistung und sprach von „Altherren-Handball“ und einem „pomadigen“ Auftritt. Und er hatte Recht. Es gelang uns weder den flinken Hammern mit Tempo entgegenzuhalten noch im Angriff brauchbare Lösungen für den Torabschluss zu finden.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs kamen wir etwas besser aus den Startlöchern und zeigten im Angriff einige gelungene Aktionen. Leider waren immer noch viel zu viele einfache Ballverluste dabei und so ermöglichten wir dem Gegner häufig schnelle Gegenstöße. Zudem dezimierten wir uns Mitte der Halbzeit mit einer roten Karte für Christoph selbst. Den Rest der Partie nutzte der HSV/Hamm zu einer Kür, bei der wir unfreiwillig kräftig mithalfen.

Fakt ist, dass wir offensiv kaum eine Lösung gegen die Deckung der Gäste finden konnten und einfach auch zu viele TGs kassiert haben. Im gebundenen Defensiv-Spiel fehlte zudem die nötige Aggressivität, und wir agierten häufig nicht als Verbund. In Summe hat es nicht gereicht, um die Partie zumindest offen zu halten.

Die Chance auf eine Rehabilitation wird uns am Samstag im Stadtteilderby gegen den THE gegeben. Da sollten wir hellwach sein und eine bessere Leistung anbieten.

Spielfilm 1:4 (6.), 5:10 (14.), 11:18 (HZ), 14:23 (40.), 16:26 (46.), 17:29 (51.), 19:36 (60.)

Nur der SCE!

Handball 20.01.2020 von Christoph Wolschon

1.Herren: HT 16 Hamburg - SCE 28:21

Neues Jahr neues Glück? Das ist das Ziel des SCEs für die Rückrunde. Alles neu beim SCE? Nicht ganz. Aus zwei grünen (zahlenmäßig dezimierten Teams) formten wir zum Jahreswechsel eine Mannschaft. Das bedeutete die schwere Entscheidung eine der Mannschaften vom Spielbetrieb abzumelden. Die zweiten Herren verstärken fortan die Bezirksliga-Truppe. An dieser Stelle nochmals eine Riesen Dankeschön an die Jungs, die ihre Liga für das große Ganze und den Verein verlassen haben. Die Premiere der „HSG SC Eilbek“ ging gegen HT16 über die Bühne.

Vom Lampenfieber war keine Spur. Wir erwischten einen super Start führten mit 5:3 nach ca. 8 Minuten. Das ging ja gut los. Aber wir wären nicht der SCE, wenn einem feinen Beginn nicht eine schwächere Phase folgen würde. Die Gastgeber kam Tor um Tor heran und gingen schließlich in Führung. Bis zum Pausenpfiff verkürzten wir aber nochmal und gingen mit -3 in die Kabine.

Leider gingen die Körner in Halbzeit 2 etwas aus. Mit dem 26:16 etwa 10 Minuten vor Ende war dann eine Vorentscheidung gefallen. Das letzte Sechstel entschied unser SCE dann wieder für sich, 5:2. An diesen Kleinigkeiten müssen wir uns hochziehen und in kleinen Schritten vorwärts kommen.

Am Ende steht zwar die nächste Niederlage, allerdings müssen wir diese Rückrunde als eine Art Vorbereitung auf die kommende Saison sehen und als Verein und Mannschaft wachsen. In einer Woche wartet mit dem HSV/Hamm die nächste Nagelprobe.

Spielfilm 3:3 (5.), 8:6 (14.), 15:12 (HZ), 19:14 (40.), 24:16 (46.), 27:17 (51.), 28:21 (60.)

Nur der SCE!

Handball 16.12.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: AMTV Hamburg 3 - SCE 27:24

Letzte Chance am Samstagabend in 2019 noch 2 Punkte einzufahren beim AMTV. Der geneigte Leser weiß, dass wir acht Versuche in der Hinrunde in den Sand gesetzt hatten. Deshalb war die Motivation groß es an diesem Tag zu schaffen, um den Anschluss an das rettende Ufer herzustellen. Und sieh an, wir waren sogar mehr Sportler als der ebenfalls dezimierte Gastgeber, der 7 Akteure stellen konnte. Wir hatten immerhin 9. Auf zum Atem!

Vom Start weg erwischten wir eine gute Phase und der AMTV konnte erst nach knapp 5 Minuten sein erstes Tor erzielen. Da hatten wir allerdings auch erst zwei. Das Spiel war geprägt von vielen Fahrkarten auf beiden Seiten zu Beginn. Flo im Tor konnte seine gute Form aus dem letzten Spiel konservieren und glänzte ein ums andere Mal. Beide Abwehrreihen boten dem Gegner immer wieder Löcher an, sodass es dann doch recht kurzweilig wurde. Ab der 12.Spielminute ließen wir etwas abreißen und die Hausherren bauten eine knappe Führung zu einem 12:7 fünf Minuten vor der Pause aus. Eine Mischung aus Pech (Latte, Pfosten) und Unvermögen kostete uns (mal wieder) den Anschluss. Per Zwischenspurt verkürzten wir zur Pause aber wieder auf 2 Tore. Damit lässt sich arbeiten.

Mit Optimismus gingen wir in die zweite Hälfte.

Wir nutzten das Momentum und pirschten uns nach und nach und Tor um Tor an den Gegner heran. Der 7. Feldspieler beim AMTV wurde vom Torwart dargestellt. Klappte nicht so gut und wir freuten uns über ein leeres Tor. Sie taten uns aber nicht den Gefallen dieses Experiment weiter zu verfolgen. Mit 16:16 nach 2/3 der Partie sah es so aus, dass wir das Ding noch umbiegen könnten. Es fehlte aber irgendwie das letzte Quäntchen, die letzten Prozentpunkte, um das Ding nach Hause zu fahren. Unser SCE stand sich wieder selbst im Weg. Weggeschmissene Bälle, Würfe, die ihr Ziel nicht fanden, unkonzentrierte Abwehraktionen: ein Potpourri an Unzulänglichkeiten. Leider hat in dieser Phase auch der Mann in Schwarz eine Rolle gespielt, denn er traf die eine oder andere, sagen wir mal „unglückliche“ Entscheidung zu unseren Ungunsten. Wenn es eh schon schlecht läuft, braucht man sowas nicht auch noch. 5 Minuten vor Schluss setzten wir alles auf eine Karte: offensive Deckung. Es galt 4 Tore aufzuholen. Wir kamen sogar noch auf 2 heran, doch es sollte nicht mehr reichen.

Im Endeffekt spiegelt diese Begegnung ganz gut unsere gesamte Hinrunde wider: zu wenige Akteure, konditionelle Defizite, ein bisschen Pech und ganz viele Konzentrationsfehler im Angriff und Deckung ergeben dann halt die rote Laterne, die wir, völlig zu Recht, zur Halbzeit der Saison hochhalten. Mut dürfen uns allerdings die vielen engen Partien machen, denn oft genug fehlte nur ein kleines bisschen. Das müssen wir dann auch mal erzwingen und den berühmten Bock umstoßen. Klar, wir haben auch viermal so richtig eine Lehrstunde erteilt bekommen, aber bei allen anderen Duellen ging es stets eng zu.

Nun entscheidet sich wie unser SCE in der Rückrunde aufgestellt sein wird. Ihr werdet es in 2020 erfahren. Cheers!

Spielfilm 0:2 (5.), 7:5 (14.), 12:10 (HZ), 17:16 (40.), 19:18 (46.), 21:19 (51.), 27:24 (60.)

Nur der SCE!

Handball 03.12.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: HTS/BW96 Handball 3 - SCE 31:28

Der Sonntagabend stand im Zeichen des Abstiegskampfs. Wir besuchten die HSG Halstenbek/Schenefeld. Am Morgen des Spieltags erreichten uns Insider-Infos über den Gegner. In unserer sportlichen Situation kann jeder Tipp wertvoll sein: die Duschen in der Schenefelder Halle sind kaputt… nun ja, das brachte uns wirklich nach vorn. Mit 9 Mann im Gepäck steuerten wir den ersten Sieg an.

Mit der SG HTS/BW96 stand uns eine extrem erfahrene Truppe gegenüber, die allerdings auf den ersten Blick ein Tempodefizit hat. Das kommt uns natürlich entgegen :) Nach einem ausgeglichenen Start mit schönem Tempo inklusive Abräumen über Außen kamen wir gut rein. Folgend büßten wir leider wieder unser Tempo im Angriff ein und agierten wenig zwingend. Dennoch war beim Stand von 8:8 noch alles offen. Ein weiterer Begleiter in den letzten Wochen war unser Laissez-faire im Defensivverbund. Ohne Körperkontakt und kaum Gegenhalten, werden wir gegen jeden Gegner alt aussehen. Und so kam es auch, dass die HSG HT 96 Tor um Tor so langsam aber sicher davon zog. Zur Pause dann ein völlig unnötiges 16:12 für die Hausherren. Die Anzahl der Gegentore ließ Spielraum zur Verärgerung. Dabei hielt uns Flo mit starken Paraden noch im Spiel.

Die Halbzeitansprache fiel kurz und knackig aus: defensiv die Arschbacken zusammenkneifen und vorne wieder strukturiert und druckvoll aus der Pause kommen. Immer wenn wir Bewegung verursachten, klappte es auch mit den Lücken.

So richtig Anschluss stellte unser SCE in der zweiten Hälfte leider nicht mehr her. Das höchste der Gefühle war ein 2-Tore-Rückstand. Da waren aber auch noch 10 Minuten zu gehen. Nicht ganz unlösbar. Aber „Täglich grüßt das Murmeltier“… Wir haben uns wieder selbst geschlagen. Mehr sollte nicht mehr herausspringen für uns. Eine Mischung aus Unvermögen (Torabschluss, 7-Meter-Fehlwürfe, technische Fehler und einfache Ballverluste), fehlende Einstellung (Abwehr) und Pech (gefühlte 10 Aluminium-Treffer) mündeten in der nächsten Niederlage. Die Spielgemeinschaft Schenefeld/Blau-Weiß Halstenbek von 1896 ist wohl selten zu einfacheren 2 Punkten gelangt ohne dabei wirklich zu glänzen. Hier wäre definitiv MEHR drin gewesen! Gerade in der Abwehr müssen wir uns steigern, damit wir den Anschluss in der Tabelle herstellen können. Einstellung und Aggressivität sind absolut Pflicht im Tabellenkeller.

Die nächste Gelegenheit bietet sich dazu zum Hinrundenfinale am 14.12. beim AMTV. Da suchen wir wieder unsere Chance auf 2 Punkte. Am Ende kackt die Ente.

Spielfilm 4:4 (5.), 8:8 (14.), 16:12 (HZ), 21:18 (40.), 24:20 (46.), 28:26 (51.), 31:28 (60.)

Nur der SCE!

Handball 17.11.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: TV Fischbek 2 : SCE 44:23

Unseren SCE hat es am Samstagabend nach Fischbek verschlagen. Es sollte ein teuflischer Ritt auf der Rasierklinge werden. Schon vor dem Anpfiff wurde (mal wieder) deutlich, wer hier mehr Möglichkeiten zum Durchtauschen haben wird. Durch Lukas‘ Mitwirken konnten wir zumindest einen Feldspieler wechseln (+Ersatztorhüter). Das Ganze sollte uns aber nicht davon abhalten, unseren ersten Sieg in Angriff zu nehmen. Dachten wir zumindest.

Bis zum 3:3 (4.Spielminute) konnten wir mithalten, danach brachen alle Dämme. Ok, die Fischbeker waren schnell, aber ohne eigenes Tempo im Rückwärtsgang würden wir auch gegen andere Gegner alt aussehen. Das Unheil nahm seinen Lauf: quasi jeder Ballverlust oder Fehlwurf führte zum einem TG-Gegentor. 24 Gegentore in Halbzeit 1 sprechen eine eindeutige Sprache. Nicht nur TGs, sondern auch im Positionsangriff konnten wir den TVF nicht stellen. Indiskutabel unsere Defensiv“arbeit“. Im Angriff agierten wir gar nicht so verkehrt. Wenn nur die vielen Gegentore nicht gewesen wären…

In der Pause sprachen wir die Fehler an und besannen uns darauf nicht komplett unterzugehen. Es ging also nur noch um Schadensbegrenzung.

Die ersten 15 Minuten in der 2. Halbzeit waren nicht so schlecht. Offensiv waren wir nun wesentlich effektiver und konsequenter. Zug zum Tor und eine defensive Stabilität machten sich bezahlt. Natürlich waren wir noch immer weit weg davon etwas Zählbares mitzunehmen (-11 Tore), aber wir haben uns daran aufrichten können. Zumindest theoretisch. Danach wurde es wieder grausam. Wir schafften in der Schlussviertelstunde noch ganze 2 Törchen, Fischbek hingegen 12. So leuchtete ein 44:23 auf der Anzeigetafel. Ein fettes „Sorry“ an unseren Goalie Flo. Wir haben ihn so ziemlich alleine gelassen an diesem Abend.

Am kommenden Samstag (18:45 Uhr) kommt es nun zum Krisengipfel in der Sorbenstraße. Unser SCE empfängt den Tabellennachbarn aus Langenhorn. Auch hier gilt wieder: alles geben für den ersten Sieg!

Spielfilm 4:3 (5.), 12:7 (14.), 24:11 (HZ), 30:16 (40.), 32:21 (46.), 38:22 (55.), 44:23 (60.)

Nur der SCE!

Handball 29.10.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - TV Billstedt 24:29

Nach den Herbstferien und 3 Wochen Pause stand der 5. Spieltag für unseren SCE auf dem Plan. Und es war ein Besonderer: alle 3 Eilbeker Mannschaften waren nacheinander dran in der Sorbenstraße. Als Zweites waren die ersten Herren an der Reihe. Zu Gast war der Billstedter TV, Absteiger aus der Vorsaison. Auf dem Papier eine klare Angelegenheit. Wir haben die lange Pause allerdings genutzt und gut gearbeitet. Das wollten wir die Gäste nun spüren lassen.

Zunächst zeigten die Billstedter allerdings warum sie als Favorit galten. 0:3 war ein wenig ruhmreicher Start für unseren SCE. Wir ließen uns allerdings nicht beirren und kamen zurück. Gerade offensiv machten wir es viel besser als in den Spielen zuvor. Druckvoll und mit Tempo, das uns zuvor zumeist abging. Spätestens mit dem 11:11 nach 20 Minuten war klar, dass für uns heute etwas ging. Speziell Adler und Kevin verwandelten traumwandlerisch sicher und belohnten unsere Bemühungen im Angriff. Mit einem 14:17 zur Pause konnten wir dann aber doch nicht ganz zufrieden sein. Gerade die Halblinken des Gegners bekamen wir nicht so gut in den Griff.

Die Halbzeitansprache fiel kurz aus. Im Prinzip mussten wir so weitermachen, nur in der Abwehr mehr zulegen.

Es blieb auch nach dem Pausentee umkämpft. Wir arbeiteten daran wieder etwas näher heran zu kommen, doch mehr als 3 Tore Differenz konnten wir nicht erreichen. Letzten Endes war ausschlaggebend, dass unser SCE die Fehler, die zweifelsohne auch Billstedt machte, nicht so konsequent nutzte wie es der Gast machte.  Ein treffsicherer Fabi 2 sowie eine gute Torhüterleistung von Flo und Volker reichten am Ende nicht.

Trotzdem können wir mit Fug und Recht behaupten, dass wir einen Schritt vorwärts gemacht haben und eine ordentliche Partie abgeliefert haben. Aber wie heißt es immer so schön: davon können wir uns nichts kaufen. Zuversichtlich gehen wir allerdings in die nächsten Wochen. Die nächste Gelegenheit uns unter Beweis zu stellen, ergibt sich am 16.11. in Fischbek.

Nach dem dritten Knallerspiel an diesem Samstag gab es noch lecker Futter und befeuchtete Kehlen beim Inder. Over and out!

Spielfilm 0:3 (5.), 5:9 (14.), 14:17 (HZ), 17:21 (40.), 20:23 (49.), 23:27 (55.), 24:29 (60.)

Nur der SCE!

Handball 29.09.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: SCE - Wandsbeker TSV 21:21

Nach dem verkorksten Saisonstart wollten wir am Samstag unbedingt die ersten Punkte der jungen Runde holen. Gegner waren die Wandsbeker Concordia-Akteure, die mit einem Sieg und einer Niederlage gestartet waren. Vor der Partie stellten sich grundsätzlich ein paar Fragen: Wird es uns gelingen den ersten Sieg einzufahren? Wird auch Wandsbek qualitativ hochwertige Aufwärmmusik am Start haben? Sind die Duschen wieder kalt? Personell mussten wir auf Kevin und verletzungsbedingt auf Andi (Gute Besserung an dieser Stelle) verzichten. Flo gab im Tor seinen Einstand. Übrigens: Musik gab es keine.

Entgegen dem Trend der letzten Wochen verpatzten wir diesmal den Beginn der Begegnung. Beim 1:3 nach gespielten 7 Minuten war dann evtl. doch die Nervosität Pate unserer Aktionen. Dennoch fingen wir uns recht schnell und griffen nun besser ins Geschehen ein. Die Deckung stand stabil und Wandsbek kam nur über Einzelleistungen zum Torerfolg. Konkret die Nummer 23 beschäftigte uns doch einige Male. Im Angriff boten wir endlich mal eine ansprechende Leistung und agierten so, wie wir und der Coach sich das vorstellen. Clever, druckvoll und mit dem Auge für den freien Nebenmann. Einziges Manko war die wirklich ausbaufähige Effizienz vor dem Kasten. Der Wandsbeker Goalie wurde des Öfteren zum Helden geschossen. Über ein 7:4, 10:6 ging es mit 14:10 in die (Verschnauf-)pause.

Die Stimmung in der Kabine war gut. Ziel war nun natürlich die Konzentration hoch zu halten und nicht unnötig nachzulassen.

Doch leider: gesagt, getan. Es passierte genau das, was wir eigentlich verhindern wollten. Die Gäste schienen sich nun besser auf uns eingestellt zu haben in der Deckung, gleichzeitig ließen wir nun im Angriff all das vermissen was uns in der ersten Hälfte stark machte. Es fehlte fortan der Zug zum Tor. Keine zwingenden Aktionen in Richtung Tor, häufig falsche Entscheidungen und leider weiterhin einige Fehlwürfe. Nicht einmal die zahlreichen Überzahlsituationen konnten wir entscheidend für uns nutzen. So schmolz der Vorsprung langsam aber stetig und 10 Minuten vor Toreschluss stand es plötzlich unentschieden. Jetzt kam das Kopfkino ins Spiel und die Angst vor der Niederlage lähmte uns. 18:20 5,5 Minuten vor Ende. Der worst case war eingetreten. Noch zur Halbzeit eigentlich undenkbar. Doch nun zeigte unser SCE eine formidable Moral. Anderthalb Minuten noch zu spielen und mit 2 Tore im Hintertreffen. Wir schafften es tatsächlich noch auszugleichen. Fabi 2 knallte einen 7m-mit der Schlusssirene zum 22:22 ins Netz. Jubelstürme lösten das aber keineswegs bei uns aus. Zu groß saß die Enttäuschung über das hergeschenkte Spiel nach der guten Halbzeit 1.

Nichtdestotrotz sollten wir stolz auf unser Comeback zum Ende sein. Das zeigt, dass es in der Mannschaft stimmt und Aufgeben keine Option ist. Dennoch gilt es nun Wunden zu lecken und uns auf die nächste Aufgabe vorzubereiten. Die wartet nämlich erst am 26.10. auf uns. Da empfangen wir den TV Billstedt in der Sorbenstraße.

Ach so: geduscht wurde selbstverständlich kalt….

Spielfilm 1:2 (6.), 7:5 (16.), 14:10 (HZ), 16:13 (40.), 18:16 (48.), 18:20 (55.), 21:21 (60.)

Nur der SCE!

Handball 24.09.2019 von Christoph Wolschon

1.Herren: TH Eilbeck 2 - SCE 34:19

Schlag auf Schlag ging es für unseren SCE am Sonntag direkt weiter in der englischen Woche. Gegner war kein Geringerer als unser Stadtteilkompagnon vom THE. Es wartete ein dicker Brocken auf uns, doch wir waren gewillt alles rauszuhauen und uns den Sieg zu holen. Kurzfristig musste Fabi 2 passen, dafür feierte Nilas sein Comeback beim SCE. Willkommen zurück! Mit 11 Recken gingen wir an den Start.

Wie am Mittwoch ging es gut los für uns. Über ein 3:1 stand es nach knapp 10 Minuten 4:2 für uns. Unsere Deckung stand wirklich gut und ein, wie vor der Partie vorgenommen, geduldiges Angriffsspiel ergab für unseren SCE dieses starke Zwischenergebnis. In der Folge zeigten die Hausherren, dass sie gut in die Saison gekommen waren und zogen an uns vorbei. Zehn Minuten später hatten wir nur noch einen weiteren Treffer erzielt und der Gegner 8. Wer rechnen kann wird merken, dass wir etwas ins Hintertreffen geraten waren. Das ganze Spiel kippte wieder in Richtung des Gegners ohne dass wir uns einen großen Vorwurf machen konnten. Im Angriff fehlte lediglich die vorher gezeigte Cleverness und Geduld. Eilbeck machte es nun auch deutlich besser in der Abwehr. 11:16 zur Pause war dann ein Ergebnis, dass nicht gut, aber auch kein Weltuntergang darstellte.

Wir nahmen uns vor wieder an die gute Anfangsphase anzuknüpfen und dran zu bleiben.

Im Anschluss gelang es uns leider nicht das umzusetzen. Andi musste nach der Pause verletzt aufgeben und dezimierte die Variabilität im Rückraum. Wir waren fortan viel zu harmlos und torungefährlich. Der THE hatte wenig Mühe uns zu verteidigen, so ehrlich müssen wir zu uns selbst schon sein. Gleichzeitig schwanden die Kräfte und es mehrten sich die einfachen Fehler mit Gegentorfolgen. Ein Déjà-vu, welches an Mittwoch erinnerte. In der Deckung packten wir nicht mehr richtig zu und ermöglichten dem Gegner zu oft beste Einwurfmöglichkeiten. Dass wir uns am Ende ohne große Gegenwehr unserem Schicksal ergaben, ist menschlich, darf uns aber auch gegen diesen guten Gegner nicht passieren.

Die Chance zur Wiedergutmachung haben wir bereits am Samstag wieder. Da gastiert der Wandsbeker TSV am Steinhauerdamm. Wir sind heiß auf unsere ersten Punkte und wollen zeigen, dass wir es besser machen können als in den ersten drei Partien. Jetzt erst Recht!

Statement: zwei SCE-Akteure waren teilweise mit der THE-Mucke d’accor. Nun ist es raus…

Spielfilm 2:3 (6.), 7:5 (16.), 16:11 (HZ), 22:13 (40.), 26:15 (48.), 29:17 (54.), 34:19 (60.)

Nur der SCE!

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