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Fußball 09.06.2019 von Guenther Ladewig

1.B Junioren (2002/2003): Ereignisreiches Wochenende für die 1.B.

Samstag hatten wir das letzte Punktspiel der Saison 2018/2019 gegen Mesopotamien.Trotz der heftigen "Packung", die unser Gegner verarbeiten musste, blieben die Spieler Mesopotamiens bis zum Schlußpfiff äußerst fair. Das Endergebnis von 25:0 sei hier nur am Rande erwähnt. Somit sind wir aller Voraussicht nach Grupensieger geworden.Um uns noch ab zu fangen, müßte Glashütte mit 34:0 ihr Spiel gewinnen, ich glauge eher unwahrscheinlich. Nach dem Spiel wurde etwas gefeiert und es gab eine Urkunde 10 Jahre SC Eilbek für den Capitano unseres Teams, für Jakob Just. Auch an dieser Stelle ein kleines Dankeschön für 10 Jahre Vereinstreue.

Sonntag in aller Frühe mußten die Jungs wieder ran und zwar zum Lorbeer-Cup 2019 der B-Junioren. In 2 Gruppen a 4 Mannschaften wurde auf 11. Feld gespielt. Unsere Gegner waren die Landeslegisten JSG Gellersen/Reppenstedt, FTSV Lorbeer und der Oberlegist SC Victoria Hamburg. Wir konnten keine Sensationen schaffen und haben die Spiele mit 0:2; 0:1 und 0:3 verloren. Letztendlich wurden wir kampflos 7.,da der TSV Stellingen nicht mehr antreten wollte, oder konnte.
 

Fußball 29.05.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Luft ist raus - Eilbek II wird Dritter

30. Spieltag: SC Eilbek II – USC Paloma III 2:4 (1:2)

 

Arg geschröpft war der Kader des SCE zum letzten Saisonspiel, vor allem in der Defensive drückte verletzungsbedingt der Schuh, gerade einmal 13 Spieler schafften es noch in den Kader. Beim letzten Eilbek II-Spiel von Stephan Horn feierte Dennis Schleeßelmann sein Startelf-Debüt, Mittelfeldspieler David Feldmeier musste in der Innenverteidigung aushelfen, in der mit Sager, Appel, Rubin, Helm, Marschler und Schürmann gleich sechs Ausfälle zu beklagen waren. Noch vor der Partie wurde Horn nach 112 Spielen gebührend verabschiedet und von der tosenden Menge gefeiert.

 

Theoretische Chancen auf Platz 2 hatte der SC Eilbek II noch, musste aber dafür auf einen Patzer aus Farmsen gegen Schlusslicht Sternschanze IV hoffen. Und nach acht Minuten Spielzeit wurde der letzte Hoffnungsschimmer noch ein klein wenig größer, denn Marc Henning brachte den SCE mit einem feinen Heber nach Zuspiel von Vittorio Walter in Führung und sorgte so für den 100. Liga-Treffer in der laufenden Spielzeit. Für sechs Minuten war Eilbek in der Blitztabelle vorbei, ehe Hamidi und Zimmermann die Vorentscheidung für Farmsen binnen drei Minuten herbrachten. Ernüchterung beim SCE und die letzte Entschlossenheit war damit raus. Die Gäste kamen bei ansehnlicher Kulisse in Minute 19 zum Ausgleich, Schütt zog aus dem Rückraum ab und sein platzierter Schuss landete im langen Eck.

 

Die Tauben hatten nun etwas mehr vom Spiel und gingen kurz vor dem Seitenwechsel nach einem kapitalen Fehler von Dennis Schleeßelmann in Führung. Nach dem Ballverlust von Eilbeks Sechser spielte Paloma die Überzahlsituation sauber aus und Max Marvin Müller drückte das Leder schlussendlich aus Nahdistanz über die Linie. Zur Pause wurde beim SCE auf die fahrige Vorstellung reagiert, der junge Ahadi ersetzte Dittrich.

 

Fußballerisch hochklassig wurde es auch in Abschnitt zwei nicht, die Gäste hatten einige Chancen, doch auch der SCE hätte vor allem nach Standards treffen können, doch in seinem letzten Auftritt wurde Stephan Horn zweimal ein Treffer verwehrt, einen Kopfball aus fünf Metern klärte ein Verteidiger auf der Torlinie, nur wenig später wurde sein Torschuss im Fünfmeterraum beblockt. Für den heute als Linksverteidiger auflaufenden Horn war nach 70 Minuten Spielzeit die Karriere beendet, Marius Hensch ersetzte ihn.

 

Paloma-Coach Hekmat brachte mit Dahlström, der sich prompt mit den Zuschauern anfreundete, und dem blutjungen Sulaiman zwei neue Offensivkräfte und bei seiner zweiten guten Torchance konnte Abdelaziz Mohammed Elsayed Sulaiman per Chip ins lange Eck für die Zwei-Tore-Führung sorgen. In der Schlussphase war auf beiden Seiten offenes Visier angesagt, Henning konnte per wuchtiger Direktabnahme nach Flanke von Tohme zwei Minuten vor dem Ende verkürzen, doch in der vierten Minute der Nachspielzeit sorgte Krawieczek für das in Summe verdiente 2:4-Endergebnis.

 

Am Saisonende ging Eilbek ein wenig die Puste aus, nur ein Punkt aus den letzten vier Spielen trübt den Eindruck der gesamten Saisonleistung. Mit neuer Frische und teils neuem Personal startet der SCE in drei Wochen bereits in die Sommer-Vorbereitung.

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Marius Bruchhäuser, Philipp Latz, David Feldmeier, Stephan Horn (70. Marius Hensch) – Dennis Schleeßelmann, Florian Dittrich (46. Yassin Ahadi) – Kassem Tohme, Vittorio Walter, Artur Lammert – Marc Henning

 

Tore:

1:0 Marc Henning (8., Rechtsschuss, Walter)

1:1 Benedikt Schütt (19., Linksschuss)

1:2 Max Marvin Müller (37., Rechtsschuss)

1:3 Abdelaziz Mohammed Elsayed Sulaiman (78., Rechtsschuss)

2:3 Marc Henning (88., Linksschuss, Tohme)

2:4 Martin Walter Krawieczek (90.+4, Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Feldmeier, Schleeßelmann, Walter – Große, Sulaiman

 

Schiedsrichter:

Hesam Mirzababaei (Note 6) – Katastrophaler Auftritt für beide Seiten, ließ ein komplett harmloses Spiel fast eskalieren.

 

Spielnote: 3,5

Viele technische Fehler, wenige Ballstafetten, mitunter aber auch abwechslungsreich.

Fußball 26.05.2019 von Guenther Ladewig

1.B Junioren (2002/2003): Hoher Auswärtssieg in Buxtehude

Im vorletzten Spiel konnten wir überzeugend Buxtehude, die bis dahin alle Heimspiele gewonnen hatten, mit 9:0 schlagen. Der Sieg, in der Höhe völlig verdient, war das erste zu Nullspiel in dieser Saison. Ein summa cum laude damit für unsere Defensivabteilung, die dem Gegner wirklich keine Chance gelassen haben.Bei 9 geschossenen Toren kann man nur "leicht" meckern, dass noch etwa 5-6 "totsichere" Chancen vertan wurden. Gelassen sehen wir dem letzten Punktspiel gegen Mesopotamien entgegen. Vorher treffen wir noch im Rahmen eines Freundschaftsspiels am 1.Juni auf den Bezirkslegisten SC Rahlstedt.

Fußball 24.05.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Eilbek verspielt die Vize-Meisterschaft

27. Spieltag: Hamburg Hurricanes - SC Eilbek II 5:1 (3:1)

 

Das Nachholspiel bei den Hamburg Hurricanes war für den SC Eilbek II die Chance den zweiten Platz vom Farmsener TV zurück zu ergattern. Aufgrund der Verletzung von Sven Prigann wurde der erste Versuch der Partie nach rund einer Stunde Spielzeit abgebrochen, im zweiten Anlauf ging beim SCE nahezu alles schief. Mit einem 20-Mann-Kader reiste der SCE-Tross an den schönen Alsterlauf und versuchte in einer zentrumsorientierteren Grundordnung gegen das gegnerische 433 die Oberhand zu gewinnen.

 

Der Start auf Eilbeker Seite war recht vielversprechend, nach Walters Kopfballablage auf Marc Henning scheiterte dieser aus acht Metern an Conor Stewart. Doch der SCE war gut in der Partie und ging nach 13 Minuten auch völlig verdient in Führung. Vittorio Walter und Marc Henning spielten einen doppelten Doppelpass und so fand sich Henning nach einem Steilpass vor Stewart wieder, an dem er den Ball mit viel Gefühl im rechten Fuß vorbei ins Netz legte. Kollektiver Jubel auf der Bank und im ausgeprägten Gästeblock entbrannte.

 

Aus einem Ballverlust im Mittelfeld entwickelte sich nur fünf Minuten später der Ausgleich der Gastgeber. Auf der linken Seite spielten die Boys in Pink schnell in die Tiefe, die Hereingabe bugsierte Innenverteidiger Tobias Marschler vor dem einschussbereiten Lukas Henkel direkt ins eigene Netz. Mit dem 1:1 kamen die Hurricanes immer besser ins Spiel und verteidigten nunmehr sehr stark. Vor allem der überragende Manndecker Nicolas Guimont war in der Defensive ein Ballmagnet und war immer da, wo es hätte brenzlig werden können. Weitere Angriffsversuche vor allem über den starken und schnellen Juan Arteche brachten die Hurricanes zunächst nicht auf das Tor. Als ob die Personalsorgen im Defensivbereich nach Ausfällen von Prigann, Sager, Rubin, Appel und Heinrich in den letzten Wochen nicht schon groß genug gewesen wären, verletzte sich Stopper Nicklas Schürmann bei einer Abwehraktion und musste nach einer halben Stunde den Platz verlassen.

 

In der selben Minute ging Eilbek nach einem kapitalen Fehler in Rückstand, Gehrke verlor den Ball am eigenen Strafraum und Oscar Fernandez Pena konnte mit dem ersten Kontakt ins lange Eck schlenzen. Der SCE lag damit im Hintertreffen, einen Punkt musste man aber mindestens vom Struckholt entführen. Das dafür nötige Tor versuchte David Feldmeier per Direktabnahme zu erzielen, doch Keeper Conor Stewart bekam irgendwie noch die Fingerkuppen an den Ball und wehrte den strammen Schuss über die Latte. Quasi im direkten Gegenzug gingen Eilbeks Köpfe nach unten, den Hurricanes-Kapitän Oscar Walet hatte einen Freistoß aus 22 Metern hart und platziert oben links in den Giebel geschossen. Doch damit nicht genug: nur drei Minuten später war es wieder Walet, der aus nahezu identischer Position erneut hart und platziert oben links in den Winkel traf. Zur Überraschung aller Beteiligten gab Schiedsrichter Kunkel das Tor nicht, denn sein Assistent hatte ihn auf ein Foulspiel von Lukas Henkel in der Mauer aufmerksam gemacht.

 

Mit einem 3:1 ging es in die Kabinen und wieder hatte der SCE die erste Chance. Nach feinem Zuspiel in die Tiefe auf Walter scheiterte dieser von halblinks am überragenden Stewart. Mit Dittrich für Gehrke nahm Eilbek derweil den zweiten Wechsel nach 56 Minuten vor, ehe Henkel das Laufduell gegen Latz nach einer Kopfballablage gewann und unten links zum 4:1 einschob. Der direkt danach in die Partie gekommene Marius Hensch sollte auf der linken Seite nochmal für Dampf sorgen, doch nur vier Minuten später musste Eilbek zu zehnt weiterspielen, denn Dennis Dahms musste nach einer Fußverletzung den Platz verlassen. Aufgrund des bereits erschöpften Wechselkontingents spielte Eilbek fast zwanzig Minuten in Unterzahl.

 

Die Hamburg Hurricanes hatten auf ihrer Seite vor allem nach Kontern und Standardsituationen noch vier weitere Torchancen, die entweder knapp am Tor vorbeigingen oder bei denen Fabian Engelke, der bei allen Gegentoren machtlos war, zumindest mal parieren konnte. Wenn Eilbek mal kontrolliert aufbauen konnte, kam man auch noch zu Torchancen, zweimal Marc Henning und Florian Dittrich versuchten das Ergebnis noch in eine andere Bahn zu lenken, doch der Schlusspunkt gehörte den Hurricanes. Nach einem abgewehrten Eckstoß landete der Ball vor den Füßen von Brandon Tomasi, der aus knapp 20 Metern abzog, den Ball dabei nicht voll traf, doch an Freund und Feind durch das stark verdichtete Zentrum kullerte der Ball ins lange Eck. Ein symptomatisches Tor für diesen Tag, an dem am Ende in Eilbek nur noch Ernüchterung zu sehen war.

 

Verletzungen vor dem Spiel, Verletzungen im Spiel, ein überragender Hurricanes-Keeper, ein Eigentor, individuelle Fehler, ein überragender Freistoß als Gegentor, eine Verletzung nach bereits drei getätigten Wechsel. Für den SC Eilbek II kam es in dieser Partie knüppeldick, Platz 2 ist aus eigener Kraft nicht mehr erreichbar und so werden nur noch Stoßgebote von der Fichtestraße in die Sternschanze gesendet.

 

 

Aufstellung:

Fabian Engelke – Kassem Tohme, Tobias Marschler, Nicklas Schürmann (31. Philipp Latz), Marius Bruchhäuser (63. Marius Hensch) – Adrian Gehrke (56. Florian Dittrich), Dennis Dahms, David Feldmeier – Artur Lammert – Vittorio Walter, Marc Henning

 

Tore:

0:1 Marc Henning (13., Rechtsschuss, Walter)

1:1 Tobias Marschler (19., Eigentor, Rechtsschuss)

2:1 Oscar Antonio Fernandez Pena (31., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

3:1 Oscar Walet (38., dir. Freistoß, Rechtsschuss)

4:1 Lukas Henkel (61., Rechtsschuss)

5:1 Brandon Tomasi (88., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

 

Gelbe Karte:

Walter

 

Schiedsrichter:

Torsten Kunkel (Note 2) – Souveräner Auftritt des Gespanns in einer überaus fairen Partie.

 

Spielnote: 3

Technisch durchwachsen, Körperlichkeit, Wille und individuelle Klasse bildeten den Rahmen der abwechslungsreichen Partie.

Fußball 20.05.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Erste Niederlage in 2019: SCE II verpasst Vorentscheidung

29. Spieltag: 1. FC Hellbrook - SC Eilbek II 2:1 (0:0)

 

Vor Anpfiff stand der SC Eilbek II auf einmal nur noch auf Platz 3 der Tabelle, denn der Farmsener TV war durch einen Sieg bei den Uhlenhorster Tauben mit einem Punkt vorbeigegangen. Für den SCE bestand die Chance den alten Zwei-Punkte-Abstand mit einem Sieg in Steilshoop wiederherzustellen. Durch den kurzfristigen Ausfall von Jonathan Appel musste Trainer Torgau seine Elf nach der überzeugenden Leistung der Vorwoche umbauen, Marschler und Dittrich starteten am Edwin-Scharff-Ring.

 

Bei bulliger Hitze und prallem Sonnenschein begann die Partie auf beiden Seiten etwas zäh, Eilbek machte offensiv durch diverse Abseitsstellungen auf sich aufmerksam, viel mehr passierte in der ersten Viertelstunde nicht. Die erste Halbchance der Partie gehörte den Hausherren, eine Hereingabe von Denis Ismailovic konnte Tohme mit der Fußspitze vor dem einschussbereiten Marcel Kalman klären.

 

In der Folge erspielte sich Eilbek vor allem nach Passstaffeten durch das Zentrum gleich mehrere Großchancen. Zunächst war es eine Einzelkation von Marc Henning, der aus 15 Metern mit freier Schussbahn knapp über die Latte zielte, wenig später scheiterte Eilbeks Torjäger nach Steckpass von Lammert am glänzend reagierend Keeper Büyükkeskin im kurzen Eck. Auch die dritte große Gelegenheit gehörte Eilbek, Vittorio Walter setzte Artur Lammert in Szene, der aus 13 Metern per Linksschuss erneut an Büyükeskkin scheiterte. Und das alles sollte noch nicht genug sein, denn kurz vor der Pause wurde ein Kopfball von Dennis Dahms quasi auf der Torlinie abgewehrt. Es fehlte zu diesem Zeitpunkt einzig und allein der Treffer, Eilbek war mittlerweile feldüberlegen.

 

Auch nach dem Seitenwechsel gab es zunächst ein ähnliches Bild, Hellbrook versuchte über lange Bälle Sturmtank Eke Agu in Szene zu setzen, die Gäste standen nun defensiv etwas besser. Etwas überraschend zu diesem Zeitpunkt ging der Tabellenzwölfte in Führung. Einen völlig harmlosen Ball in Richtung Eckfahne wollte Keeper Marcel Sechting im Spiel halten, die Ballannahme misslang, aus dem daraus resultierenden Einwurf gab es eine Ecke, die Furkan Ötcelik ins Zentrum brachte, wo der Ball evtl. noch von einem Mit- oder Gegenspieler leicht touchiert wurde und am ersten Pfosten einschlug.

 

Der SCE reagierte und hatte seinerseits die Riesenchance zum Ausgleich, doch Florian Dittrich traf aus einem Meter das leere Tor nicht, sondern nur den linken Pfosten. Eilbek tat sich schwer gegen die robuste Spielweise von Hellbrook und nörgelte mehr und mehr mit dem Unparteiischen, der nach eigener Aussage bei Ellenbogen im Gesicht nur einen Freistoß gibt, wenn dies absichtlich geschieht. Unfassbar. Gegen immer weiter aufrückende Eilbeker gab es diverse Konterchancen für Hellbrook, zunächst lupfte Denis Ismailovic an das Außennetz, doch beim nächsten Konter nach einem schlimmen Ballverlust von Ahadi netzte der flinke Offensivspieler zum 2:0 ein.

 

Eilbek setzte nun alles auf eine Karte und geriet fast mit 3:0 in Rückstand, Rubin stellte den Gegner an der Mittellinie klar ins Abseits, denn Kalman stand drei Meter in der Eilbeker Hälfte, die Fahne blieb unverständlicherweise unten, in der darauf folgenden Zwei gegen Eins-Situation schoss Denis Ismailovic den Ball nach Querpass über das leere Tor. So blieb Eilbek, das am Ende nur noch mit zwei Leuten alles absicherte, noch einigermaßen im Spiel und traf in der Nachspielzeit zum 2:1. Feldmeiers Distanzschuss wehrte Büyükkeskin noch ab, den Abpraller schoss der eingewechselte Ahadi über die Linie.

 

In der dritten Minute der Nachspielzeit hatte Eilbek dann noch die dicke Chance zum Ausgleich. Rubins Freistoß von der Mittellinie wurde zwei Mal abgefälscht, Henning hatte Keeper Büyükkeskin am Fünfmetereck schon umspielt, doch dann spielte er eine hohe Hereingabe vor das Tor, wo drei Eilbeker zum Einschieben bereit standen. Walter und Co. konnten den Ball nicht erreichen, der SCE lässt damit Punkte liegen und muss im Nachholspiel gegen die Hamburg Hurricanes dringend punkten. Platz 2 in der Kreisliga 5 und Platz 6 im Koeffizientenranking liegt noch in der eigenen Hand.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Kassem Tohme, Tobias Marschler (75. Adrian Gehrke), Genia Rubin, Marius Bruchhäuser (70. Dennis Schleeßelmann) – Dennis Dahms, David Feldmeier – Vittorio Walter, Artur Lammert, Florian Dittrich (55. Yassin Ahadi) – Marc Henning

 

Tore:

1:0 Furkan Ötcelik (54., Rechtsschuss, direkter Eckball, ohne Vorarbeit)

2:0 Denis Ismailovic (63., Rechtsschuss)

2:1 Yassin Ahadi (90.+1, Rechtsschuss, Feldmeier)

 

Gelbe Karten:

Güzel, Ismailovic, Dogan – Bruchhäuser, Rubin, Feldmeier

 

Schiedsrichter:

Bastian Zimmermann (Note 5) – Mit Problemen bei Zweikampfbewertungen, Abseitssituationen und Einwürfen. Ein schwacher Auftritt des Gespanns.

 

Spielnote: 4,5

Von vielen Zweikämpfen und langen Bällen geprägt, ein krasser Gegensatz zur Vorwoche.

Fußball 13.05.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Spektakel und Drama: Eilbek II nur 2:2 gegen Meister Duvenstedt

28. Spieltag: SC Eilbek II – Duvenstedter SV 2:2 (1:1)

 

Showdown in der Kreisliga 5, drei Spieltage vor Saisonende empfing der Tabellenzweite aus Eilbek den Spitzenreiter aus Duvenstedt, der einen Punkt zur vorzeitigen Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg benötigte. Bei herrlichem Frühlingswetter konnten beide Seiten nahezu alles an Top-Besetzung auf dem grünen Parkett aufbieten und das war auf dem Spielfeld in einem absolut hochklassigen Spiel auch zu sehen, die zahlreichen Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Der SCE begann ungewohnt in einer 5212-Grundordnung und wollte so besseren Zugriff auf Duvenstedts übliche 343-Formation bekommen. Zur Vorwoche gab es bei Eilbek aber nur eine personelle Änderung, Rubin startete erstmals in 2019 und ersetzte Marius Bruchhäuser.

 

Eilbek begann furios und hätte in der ersten Viertelstunde nach fünf Großchancen schon die Partie für sich entscheiden können. Den ersten Hochkaräter hatte David Feldmeier nach gerade einmal 70 Sekunden, eine Hereingabe von Tohme vom rechten Flügel schoss der Mittelfeldspieler vom Elfmeterpunkt knapp über das Tor. Der SCE drückte und präsentierte sich vor allem auf der rechten Seite bärenstark, nach einer Kombination über Feldmeier und Walter schoss Lammert aus 10 Metern halbrechter Position rechts am Tor vorbei.

 

Torchancen gab es weiter nur auf einer Seite, nach einem kapitalen Ballverlust von Breese wählte Vittorio Walter die technisch anspruchsvolle Art des Hebers von der Strafraumgrenze, doch Keeper Julian Sprengel war auf dem Posten. Walter hätte in dieser Szene durchaus noch ein paar Meter Richtung Tor gehen können, denn der nächste Gegenspieler war weit entfernt. Die wohl größte Gelegenheit hatte Marc Henning in der 12. Minute, wieder einmal setzte sich Tohme auf dem rechten Flügel durch und seine Flanke schoss Henning aus sieben Metern zentraler Position unbedrängt rechts vorbei. Eilbeks Chancenwucher nahm groteske Züge an, denn auch Tohmes Freistoß traf das Tor nicht, sondern lediglich das Außennetz.

 

Kurioserweise erzielte der SCE in Minute 19 dann doch die Führung und das aus einer Nicht-Chance. Appel schlug einen Freistoß von der Mittellinie in den Strafraum, dort kam Keeper Sprengel aus seinem Tor, der Ball flutschte ihm aber aus den Fingern, Dennis Dahms reagierte gedankenschnell und köpfte das Leder zum 1:0 über die Linie. Doch die hart erspielte Führung hielt nur eine Minute, denn Anton Kleins Hereingabe von der linken Seite verwertete Torjäger Niklas Joshua Rochow trocken per Direktabnahme zum 1:1. Mit dem Ausgleichstreffer kippte die Partie, auf einmal war der Tabellenführer präsent und hatte seinerseits die Chancen zur Führung. Nach einem Ballverlust von Sager scheiterte Fabian Rochow am herausgeeilten Sechting, kurze Zeit später konnte Sechting einen Strich von Niklas Rochow über die Latte lenken und war auch bei einem Distanzschuss von Booker auf dem Posten.

 

In einer rassigen Partie ging es so mit 1:1 in die Kabine, Eilbek hatte die ersten 20 Minuten dominiert, Duvenstedt die darauf folgenden 20, ehe man sich kurz vor der Pause auf Augenhöhe wiederfand. Mit dem Seitenwechsel ersetzte auf Seiten der Gäste Jansen den Verteidiger Kutschke, der SCE kam unverändert wieder auf den Platz.

 

Nach dem Seitenwechsel war die Partie weiterhin temporeich und beide Mannschaften suchten ihr Heil weiterhin in der Offensive, doch die Defensivreihen waren sehr gut geordnet, so dass Szenen in beiden Strafräumen rar gesät waren. Mit Holtz für den angeschlagenen Hemesath nahm Duvenstedt zwischenzeitlich den zweiten Wechsel vor, viel mehr passierte bis 20 Minuten vor dem Ende aber nicht.

 

Erst in Minute 72 gab es wieder ein Highlight und was für eins! Nach einer kniffligen Entscheidung an der Strafraumgrenze gab es Freistoß für die Gäste, Mittelfeldspieler Patrick Booker schoss das Leder aus 18 Metern Vollspann über die Mauer an die Unterkante der Latte, von dort passierte der Ball die Torlinie. Riesenjubel entbrannte auf der DSV-Bank, der Aufstieg war für die in rot gekleideten Gäste auf einmal zum Greifen nah. Der an der Seitenlinie auf seine Einwechslung wartende Andreas Jerchel kam direkt nach dem Treffer für Rubin ins Spiel, Eilbek ging nun voll ins Risiko und brachte mit Dittrich und Ahadi für Feldmeier und Heinrich in der Folge zwei weitere Offensivkräfte und spielte nunmehr in einer 316-Grundordnung.

 

Eine Minute nach Einwechslung von Ahadi wurde Eilbek für seinen Mut belohnt und erzielte den Ausgleich. Walter überspielte mit einem schönen Diagonalball die Abwehrkette, Lammert legte quer und der eingewechselte Jerchel grätschte das Leder aus vier Metern ins Tor.

 

Für den SCE war der Punkt noch immer zu wenig, der dritte Treffer gegen nunmehr nur noch verteidigende Gäste lag in der Luft. Nach einer Flanke von Ahadi scheiterte Jerchel an Keeper Sprengel (87.), der seinem Team damit einen Punkt rettete und damit für den Aufstieg sorgen sollte. In den letzten fünf Minuten inklusive der Nachspielzeit kam es bei drei Eilbeker Ecken zu einem Kuriosum. Beim Stand von 2:2 zog Trainer Torgau seinen Torwart Sechting mit in den Strafraum, Eilbek war mit 10 Mann in der Box vertreten, einzig Kassem Tohme brachte die Eckstöße in die gefährliche Zone und befand sich außerhalb. An der Mittellinie stand der eingewechselte Hendrik Holtz mutterseelenallein und wartete auf einen Konter, den in einer Situation Ahadi noch in der gegnerischen Hälfte abwehren konnte. Für den Koeffizienten der Tabellenzweiten spielten Remis und Niederlage die gleiche Rolle für den SCE, daher durfte Sechting Strafraumluft in der anderen Spielhälfte schnuppern.

 

Nach 92 Minuten pfiff das hervorragende Gespann um Schiedsrichter Zibull (Heidgrabener SV) ab, die Gäste bejubelten ihren Aufstieg mit Musik und diversen Bierduschen, auf Eilbeker Seite herrschte Ernüchterung, da ein Dreier durchaus im Bereich des Möglichen lag.

 

Glückwunsch an den Duvenstedter SV zur verdienten Meisterschaft, auch wenn eine Meisterschaft einen Spieltag später auf dem heimischen Platz natürlich viel schöner gewesen wäre. Für den SC Eilbek II geht es in den verbleibenden Partien darum die Vize-Meisterschaft zu sichern und einen guten Rang im Koeffizientenvergleich zu ergattern.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Kassem Tohme, Sören Sager, Jonathan Appel, Genia Rubin (72. Andreas Jerchel), Steffen Heinrich (82. Yassin Ahadi) – Dennis Dahms, David Feldmeier (77. Florian Dittrich) – Artur Lammert – Vittorio Walter, Marc Henning

 

Tore:

1:0 Dennis Dahms (19., Kopfball, Appel)

1:1 Niklas Joshua Rochow (20., Linksschuss, A. Klein)

1:2 Patrick Booker (72., direkter Freistoß, Rechtsschuss)

2:2 Andreas Jerchel (83., Rechtsschuss, Lammert)

 

Gelbe Karten:

Dahms, Walter, Sager – C. Klein

 

Schiedsrichter:

Michael Zibull (Note 1) – Exzellente Spielleitung, mit angenehm langer Leine. Klar bei persönlichen Strafen.

 

Spielnote: 1

Ein Fußball-Spektakel, rasant von Minute 1 bis tief in die Nachspielzeit.

Fußball 29.04.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Siebter Sieg in Serie

26. Spieltag: SC Eilbek II – Walddörfer SV 4:1 (1:0)

 

Fünf Spieltage vor dem Saisonende wollte der SC Eilbek II seinen Lauf von sechs Siegen in Folge bestätigen und Platz 2 manifestieren. Eilbeks Verantwortliche stellten auf drei Positionen um, Bruchhäuser, Gehrke und Ahadi kamen für Tohme (Urlaub), Appel (Krank) und Dittrich (Bank) in die erste Elf, neben Tobias Marschler nahm Kapitän David Feldmeier den zweiten Platz in der Innenverteidigung an.

 

Die Gäste aus Volksdorf präsentierten sich in der Anfangsphase ganz und gar nicht wie ein in diesem Jahr noch punktloses Team, welches um den Klassenerhalt spielt. Der WSV legte ein sauberes Passspiel an den Tag und hatte bis 25 Meter vor dem Tor einen guten Spielaufbau, fand letztlich aber keine Lösung, um in den Strafraum zu kommen. So hatte der SCE bei insgesamt ausgeglichenen Spielanteilen vor dem Seitenwechsel zwei Großchancen, während Walddörfer bis auf Distanzschüsse und einen Schuss ans Außennetz aus sehr spitzem Winkel nicht gefährlich wurde.

 

Eilbek brauchte ein paar Minuten um in die Partie zu kommen, ging mit dem ersten eigenen Torschuss aber in Führung. Nach einem Pass von der rechten Seite kam Lammert in zentraler Position an der Strafraumgrenze zum Abschluss, sein Mäusehammer geriet zur perfekten Vorlage für Marc Henning, der am langen Pfosten durchgelaufen war und seinen Torriecher einmal mehr unter Beweis stelle und aus sieben Metern zum 1:0 traf. Wenig später hatte Henning den zweiten Treffer des Tages auf dem Fuß, am Elfmeterpunkt wurde er mustergültig von Adrian Gehrke bedient, doch Henning traf nur den linken Pfosten. Es sollte der erste von vier Eilbeker Alu-Treffern werden.

 

Die restliche Spielzeit im ersten Abschnitt fand das Geschehen zwischen den Strafräumen statt, nur selten konnte sich eines der beiden Teams in gefährliche Abschlusspositionen bringen, dementsprechend ging es mit der Eilbeker 1:0-Führung in die Katakomben, aus denen Eilbek mit Dittrich für Ahadi zurückkehrte.

 

Nach knapp 50 Minuten hatte der SCE seinen zweiten Alu-Treffer zu notieren, Heinrich legte von links zurück auf die Strafraumgrenze, wo Gehrke per Direktabnahme nur den rechten Pfosten traf. Fünf Minuten später konnte an der Fichtestraße dann aber doch ein zweites Mal gejubelt werden, Schlussmann Marcel Sechting klärte 25 Metern vor dem eigenen Tor einen Steilpass und drosch das Leder nach vorne, ein Verteidiger fälschte das Leder noch leicht in den Lauf von Marc Henning ab, der mit dem ersten Kontakt den Ball am Strafraumrand per Außenrist gefühlvoll an Keeper Hausenfelder vorbei zum 2:0 ins Netz schob.

 

Etwas Glück hatte der SCE als WSV-Mittelstürmer Coburger den Ball nach einem Steilpass nicht traf, quasi im direkten Gegenzug hatten Henning, Lammert und Walter im drei gegen eins eine Dreifachchance, zögerten an der Fünfmeterlinie aber zu lange und so wurde Walters Abschluss final auf der Torlinie geklärt. Eilbek machte den Sack nicht zu und hatte Pech als Walters Schuss aus zwölf Metern nur die Unterkante der Latte traf. Stattdessen erzielten die Gäste sieben Minuten vor Ende auf einmal den Anschlusstreffer, Sechting konnte den wuchtigen Freistoß von Knaus aus 18 Metern nicht festhalten, der eingewechselte Borkers drückte den Abpraller zum 2:1 über die Linie.

 

Eine spannende Schlussphase sollte es dann aber nicht mehr geben, denn Henning legte nur zwei Minuten später in den Lauf von Walter vor, der vor dem Tor den Kopf oben behielt und ins lange Eck zu seinem neunten Saisontor einschob. Die Wille der Volksdorfer war jetzt gebrochen, Bruchhäuser traf aus halbrechter Position nur die Latte, in der Schlussminute legte Florian Dittrich mit seinem vierten Assist der Saison zu Hennings 29. Saisontor auf, der Mittelstürmer schob die Kugel routiniert neben den rechten Pfosten ein. Der insgesamt gute und junge Schiedsrichter Jonas pfiff die Partie danach gar nicht wieder an, der SCE verteidigt Platz 2 und hat vier Spieltage vor Schluss vier Punkte Vorsprung auf den Verfolger Farmsen und damit gute Chancen auf die Vize-Meisterschaft in der Kreisliga 5.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Marius Bruchhäuser, Tobias Marschler, David Feldmeier, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, Adrian Gehrke – Vittorio Walter (88. Philipp Latz), Artur Lammert (77. Marius Hensch), Yassin Ahadi (46. Florian Dittrich) – Marc Henning

 

Tore:

1:0 Marc Henning (11., Rechtsschuss, Lammert)

2:0 Marc Henning (57., Rechtsschuss, Sechting)

2:1 Philipp Borkers (83., Rechtsschuss, Knaus)

3:1 Vittorio Walter (86., Rechtsschuss, Henning)

4:1 Marc Henning (90., Rechtsschuss, Dittrich)

 

Gelbe Karte:

Bergmann

 

Schiedsrichter:

Paul Jonas (Note 2) – Mit sehr guter Ausstrahlung und guten Entscheidungen in einer fairen Partie. Einzig SRA2 schien bei einigen Situationen etwas überfordert.

 

Spielnote: 3

Ein fußballerisch ansehnliches Spiel mit wenigen Torraumszenen. Richtig spannend und interessant wurde es erst in der Schlussphase.

Fußball 29.04.2019 von Guenther Ladewig

1.B Junioren (2002/2003): Glatter Sieg gegen Hoisbüttel.

Es war wie fast immer, wir liegen früh mit 2:0 in Führung und wir meinten alles sei klar. Denkste, wie schon in den vorherigen Spielen kamen die Hoisbütteler noch in der 1. Halbzeit zum 2:2. Nach einer 100%tigen versiebten Chance von Hoisbüttel, ging dem Gegner bei zugegeben hohen Temparaturen, mit Trinkpausen aber die "Luft" aus. Ein lupenreiner Hattrick des SCE beendete das Punktspiel. Ergebnis ist somit 5:2. Wir stehen weiterhin an der Spitze unserer Gruppe und erwarten am 5.5. zur offizielen Platzeinweihung die Oberliga Mannschaft B. U17 der Adler Uhlenhorst.

 

Fußball 15.04.2019 von Klaus Torgau

LIGA2: Wieder ohne Gegentor - Eilbek festigt Platz 2

25. Spieltag: UH-Adler II - SC Eilbek II 0:4 (0:1)

 

An der Beethovenstraße trafen die beiden besten Teams der Rückrunde aufeinander, sowohl UH als auch Eilbek gewannen sieben der acht Spiele und holten 21 Punkte. UH-Trainer Barz änderte seine Erfolgself der Vorwoche nur auf zwei Positionen, Wanka ersetzte im Tor Reinsch, zudem startete Ludwig Sandig für den auf der Bank sitzenden Bastian Lorenz. Auch beim SCE war fast alles wie in der Vorwoche, Florian Dittrich ersetzte Marius Bruchhäuser, fünffach-Vorlagengeber Kassem Tohme rückte dafür auf die Rechtsverteidigerposition.

 

Eilbek begann in der Anfangsphase sehr druckvoll, UH verschanzte sich in der eigenen Hälfte und wollte über Konter zum Ziel kommen. Gegen das Abwehrdickicht versuchte es der SCE mit vielen Kombinationen durch das Zentrum, doch immer wieder kam ein Abwehrbein in den Weg, so dass gefährliche Situationen zunächst Mangelware waren. Gefährlich machte es sich UH im eigenen Strafraum dann selbst, in Minute 13 verlor Innenverteidiger Gerdom das Leder an Marc Henning, der legte quer zu Artur Lammert und der murmelte den Ball gegen die Laufrichtung von Wanka zum 0:1 über die Linie.

 

Nach etwas mehr als 20 Minuten nahm Eilbek das Tempo aus der Partie, spielte zu viele Steilpässe und verwaltete nunmehr die Führung. Trotz nun gleichmäßiger Spielanteile wurde es vor dem Eilbeker Tor nie wirklich gefährlich, auf beiden Reihen dominierten die starken Abwehrreihen und so gab es bis zum Seitenwechsel tatsächlich nur noch einen Distanzschuss von Walter, der das Wort Torchance ansatzweise verdient hätte.

 

Nach der Pause wurde es dann knifflig für Schiedsrichter Kutlu, Marschler verursachte zunächst einen Ballverlust an der Seitenauslinie, dann lief er Kleckner im Strafraum in die Hacken, Kutlu verlegte den Tatort außerhalb des Strafraums. In dieser Situation hatte der SCE Glück, denn es war ein glasklarer Penalty für die Barz-Equipe. Das Spielglück hatte Eilbek also aufgebraucht, nun war es an der Zeit selbst wieder offensive Akzente zu machen und das gelang dem Tabellenzweiten. Dittrich führte einen Freistoß an der Mittellinie durch die Beine seines Gegners schnell aus, Marc Henning versetzte seinen Gegenspieler an der Torauslinie und schoss aus spitzem Winkel zum 0:2 ein, Torhüter Wanka sah bei diesem Treffer ins kurze Eck nicht gut aus.

 

Nur zwei Minuten später machte Eilbek mit seiner dritten Großchance den Sack zu, Vittorio Walter fing einen Pass in der eigenen Hälfte ab und setzte zum Konter an, im Strafraum legte er Artur Lammert die Kugel maßgenau auf, der seinen zweiten Treffer des Tages erzielen konnte. Eine halbe Stunde vor Abpfiff war das Spiel damit entschieden, die Angriffsbemühungen der Uhlenhorster waren zu dünn, um Eilbek ernsthaft zu gefährden. Schlussmann Marcel Sechting musste innerhalb der 90 Minuten nicht einen einzigen Ball abwehren. Stattdessen setzte Eilbek noch einen drauf, eine zu lang getretene Ecke von Tohme machte Appel nochmal scharf, den folgenden Querpass von Marc Henning drückte Vittorio Walter mit Hilfe des Innenpfostens über die Linie zum 0:4.

 

Nun war Wechselzeit beim SCE angesagt, Gehrke, Quaidoo und Hensch kamen noch in die Partie und der eingewechselte Wesley Quaidoo hatte nach einem Steilpass von Tohme noch die Chance auf einen fünften SCE-Treffer, zog aber knapp am langen Pfosten vorbei.

 

Eilbek kassierte nunmehr im zweiten Spiel in Folge kein Gegentor und somit reicht eine insgesamt ordentliche Leistung zu einem verdienten Sieg gegen das in der Rückrunde bisher so starke UH-Adler II. Am Osterwochenende bleibt der SCE spielfrei und empfängt in zwei Wochen den Walddörfer SV.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Kassem Tohme, Tobias Marschler, Jonathan Appel, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, David Feldmeier – Vittorio Walter (81. Marius Hensch), Artur Lammert, Florian Dittrich (67. Adrian Gehrke) – Marc Henning (72. Wesley Quaidoo)

 

Tore:

0:1 Artur Lammert (13., Rechtsschuss, Henning)

0:2 Marc Henning (55., Rechtsschuss, Dittrich)

0:3 Artur Lammert (57., Rechtsschuss, Walter)

0:4 Vittorio Walter (70., Rechtsschuss, Henning)

 

Gelbe Karten:

Schultz, Sandig - Heinrich

 

Schiedsrichter:

Cengiz Kutlu (Note 5) – Viele kleine Fehlentscheidungen und verweigerte UH nach Foul von Marschler an Kleckner einen klaren Strafstoß.

 

Spielnote: 3

Eine taktisch geprägte Partie mit wenigen Torszenen und einer am Ende einseitigen Partie.

Fußball 14.04.2019 von Guenther Ladewig

1.B Junioren (2002/2003): Freundschaftsspiele

Da zur Zeit die Meisterschaftsspiele "ruhen", haben wir diverse Freundschaftsspiele angesetzt.

Das erste fand gestern am 13.04. gegen Bramfeld 1.B in Bramfeld statt. Wir trennten uns 1:1, im ganzen ein gerechtes Ergebnis. Wir haben nicht ein so gutes Spiel gemacht, wie man es nach den letzten Spielen hätte erwarten können. Der Gegner spielt eine Klasse höher, wir konnten das Spielgeschehen aber klar auf Augenhöhe mitgestalten. Jetzt ist ein Woche Pause (Ostereier suchen), dann geht es in der Meisterschaft am 27.4. in einem Heimspiel gegen Hoisbüttel weiter.

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